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Die Nvidia-Aktie fiel um 4 %, da Trumps Zollpläne den KI-Handel erschütterten

In diesem Beitrag:

  • Die Nvidia-Aktie fiel um 4 %, nachdem Trump strenge Handelszölle angekündigt hatte, wodurch die Erwartungen an eine weniger restriktive Politik zunichtegemacht wurden.
  • Technologieaktien, darunter Nvidia und Tesla, gaben nach, da die Anleger auf die potenziellen Auswirkungen von Zöllen auf KI-Chips und Halbleiter-Lieferketten reagierten.
  • Nvidia steht vor kurzfristigen Herausforderungen, plant aber langfristig durch TSMCs Investition von 100 Milliarden Dollar eine Verlagerung der Produktion in die USA.

Die Aktien von Nvidia fielen am frühen Montag um über 4 %, nachdem US-dent Donald Trump eine deutliche Warnung zu den Handelszöllen ausgesprochen hatte. Trump hatte am Sonntag erklärt, dass kein Land bei den Zöllen eine Sonderbehandlung erfahren werde.

2. April neue Handelspolitiken , die er als „Tag der Befreiung“ bezeichnete. Dies verunsicherte die Anleger, die mit einer weniger restriktiven Handelspolitik gerechnet hatten.

Trumps Äußerungen lösten einen marktweiten Ausverkauf aus, angeführt von Technologiewerten . Die Tesla-Aktie fiel um über 5 Prozent – ​​der größte Kursverlust eines der sieben großen Technologiekonzerne. Auch die Nvidia-Aktie, die bereits von neuen Handelsbeschränkungen betroffen ist, brach ein.

Neue Zölle beeinträchtigen Nvidias Rolle im KI-Wettlauf

Die von der US-Regierung angekündigten 25%igen Zölle auf Waren aus Mexiko und Kanada haben direkte Auswirkungen auf Nvidia . Das Unternehmen produziert hochentwickelte Grafikprozessoren (GPUs) für KI-Server. Viele dieser KI-Server werden daher in Mexiko montiert und anschließend über die Grenze in die USA transportiert.

Laut Handelsdaten importierten die USA im Jahr 2024 Computer, darunter KI-Server, im Wert von 43 Milliarden US-Dollar aus Mexiko. Das Unternehmen rechnet damit, dass neue Zölle die Kosten für solche Server erhöhen werden, was die Nachfrage nach KI-Chips von Nvidia verringern könnte.

Taiwan, ein wichtiger Lieferant von Nvidias GPUs, könnte ebenfalls von einer Ausweitung der Handelskontrollen betroffen sein. 2024 importierten die USA Computerteile im Wert von 33 Milliarden US-Dollar aus Taiwan, darunter auch Leiterplatten von Nvidia. Die Produktionskosten des Technologiekonzerns könnten steigen, sollte Trump weitere Zölle auf Taiwan erheben.

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Nvidia rüstet sich für große Veränderungen

Die kurzfristigen Auswirkungen der Zölle werden sich erst mit der Zeit zeigen, aber Nvidia blickt bereits voraus. 

Auf der jüngsten GTC-Konferenz beantwortete CEO Jensen Huang Fragen zu Handelsbeschränkungen und präzisierte, dass Exportkontrollbeschränkungen in Bezug auf künstliche Intelligenz und China der Grund für die Herausforderungen des Unternehmens seien.

Er räumte ein, dass Zölle kurzfristig „einige Auswirkungen“ auf das Unternehmen haben würden, betonte aber gleichzeitig, dass Nvidia längerfristige Lösungen anstrebe.

Ein wichtiger Schritt zur Erreichung dieses Ziels ist der Ausbau der Produktion in den USA. Huang verwies auf die Investition von 100 Milliarden US-Dollar durch Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) in den Bau neuer Chipfabriken in den Vereinigten Staaten. TSMC ist ein wichtiger Fertigungspartner von Nvidia, und dieser Schritt trägt potenziell dazu bei, die übermäßige Abhängigkeit von ausländischen Produktionsstätten in Zukunft zu verringern.

Allerdings geriet die Nvidia-Aktie im Jahr 2025 unter Druck. Am Montagmorgen war sie seit Jahresbeginn um fast 22 % gefallen

Vor Trumps jüngsten Äußerungen erklärten Analysten, der Aktienmarkt habe die Auswirkungen der neuen Zölle noch nicht vollständig verarbeitet. Nun warnen einige Finanzexperten davor, dass Anleger auch berücksichtigen sollten, wie sich diese längerfristigen Handelsregeln auf die Branche auswirken werden.

Schon vor Trumps jüngsten Äußerungen hatten einige Analysten gewarnt, dass der Markt die vollen Auswirkungen dieser Zölle noch nicht angemessen eingepreist habe. Laut Josh Schafer von Yahoo Finance unterschätzten viele Anleger das Ausmaß und die Tragweite von Trumps Handelspolitik. „Der Markt erkennt nun, wie gravierend und langfristig diese Zölle sein könnten“, sagte Henrietta Treyz, Wirtschaftsexpertin bei Veda Partners.

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