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Trumps Steuerreform bewirkt zehnjährigen Stopp der staatlichen KI-Regeln

VonNoor BazmiNoor Bazmi
Lesezeit: 2 Minuten
Colorado rudert bei weitreichenden Gesetzen gegen KI-Verzerrungen zurück und tendiert stattdessen zu weniger strengen Regeln
  • Der Parlamentsberater des Senats hat im Rahmen eines umfangreichen, von den Republikanern eingebrachten Steuer- und Ausgabengesetzes einen zehnjährigen Stopp der staatlichen und lokalen KI-Regelungen genehmigt.
  • Das Moratorium verknüpft Bundesmittel für den Breitbandausbau mit KI-Regulierungen und blockiert damit die Finanzierung von Bundesstaaten, die ihre eigenen KI-Gesetze durchsetzen.
  • Der Gesetzentwurf muss bis zum 4. Juli verabschiedet werden; die Senatsführung strebt an, ihn noch in dieser Woche abzuschließen, während die Debatte hinter verschlossenen Türen weitergeht.

Am späten Samstag entschied der Parlamentsberater des Senats, dass die Republikaner die zehnjährige Aussetzung der Regelungen zur künstlichen Intelligenz auf Landes- und Kommunalebene in ihrem massiven Steuer- und Ausgabengesetz beibehalten dürfen.

Der Vorsitzende des Handelsausschusses des Senats, Ted Cruz (Republikaner aus Texas), hat ein vom Repräsentantenhaus bereits verabschiedetes Moratorium für Künstliche Intelligenz (KI) überarbeitet und an die Haushaltsregeln des Senats angepasst. Laut seinem Entwurf würden Bundesstaaten und Kommunen Milliarden an Bundesmitteln für den Breitbandausbau verlieren, wenn sie in den nächsten zehn Jahren KI-Regulierungen durchsetzen. Das Moratorium stellt laut einem von Bloomberg .

Sowohl Republikaner als auch Demokraten trugen am Donnerstag ihre Argumente der Parlamentsberaterin des Senats, Elizabeth MacDonough, vor. Cruz erklärte kürzlich in einem Interview, dass die Blockierung staatlicher und lokaler Maßnahmen zur KI „eine gute Politik“ sei, da sie ein einheitliches nationales Vorgehen schaffe.

Zur Unterstützung warnte der kalifornische Abgeordnete Jay Obernolte (Republikaner), dass das Land ohne den Stopp der Regulierungen vor einem „Labyrinth der Vorschriften“ stehen könnte, da „50 verschiedene Bundesstaaten 50 verschiedene Wege zum Thema KI-Regulierung einschlagen“

Mehrere konservative Republikaner haben sich offen gegen die Maßnahme ausgesprochen

Die Senatoren Josh Hawley (Republikaner aus Missouri) und Marsha Blackburn (Republikanerin aus Tennessee) schlossen sich den demokratischen Kritikern an und argumentierten, dass die Bundesstaaten das Recht behalten sollten, ihre Bürger zu schützen. Hawley erklärte, er werde sich mit den Demokraten zusammentun, um einen Änderungsantrag zur Aufhebung des Moratoriums einzubringen, sobald der Senat das Gesetzespaket vollständig beraten habe.

Blackburn bekräftigte diese Ansicht letzte Woche mit den Worten: „Wir brauchen kein Moratorium, das unsere Bundesstaaten daran hindern würde, die Bürger in ihrem Bundesstaat zu schützen.“

Auf dem Capitol Hill drohten die republikanische Abgeordnete Marjorie Taylor Greene aus Georgia und Mitglieder des House Freedom Caucus damit, den Gesetzentwurf HR 1 zu Fall zu bringen, sollte die zehnjährige Aussetzung von Gesetzesvorhaben bestehen bleiben. Greene warnte, sie werde das Gesetz kategorisch ablehnen, solange die Passagen zum Thema Künstliche Intelligenz nicht gestrichen würden.

Die Entscheidung kommt den Technologieunternehmen zugute, die rund zwanzig neue Gesetze zur KI-Sicherheit landesweit verzögern wollen. Das Haushaltsabstimmungsverfahren des Senats ermöglicht es den Republikanern, den Steuer- und Ausgabenplan ohne die Stimmen der Demokraten durchzubringen und so einen möglichen Filibuster zu umgehen.

In der Senatsversion würden Bundesstaaten, die neue KI-Regeln durchsetzen, Bundesmittel für den Breitbandausbau verlieren. Senatoren könnten die Aussetzung im Plenum anfechten, und für deren Aufhebung ist lediglich eine einfache Mehrheit erforderlich.

Die Demokraten sagen, MacDonough habe den Abgeordneten gesagt, dass andere Ideen nicht mit den Haushaltsregeln vereinbar seien, wie zum Beispiel die Verpflichtung der Bundesstaaten, die Finanzierung von Lebensmittelmarken zu ergänzen, und die Verpflichtung von Personen, die die Bundesregierung verklagen, hohe Kautionen für einstweilige Gerichtsbeschlüsse zu hinterlegen.

Da die Frist am 4. Juli näher rückt, planen die Senatsführer, noch diese Woche über den Haushaltsentwurf . Mitarbeiter beider Parteien arbeiten hinter verschlossenen Türen weiterhin an den letzten Details, und die demokratischen Mitglieder des Haushaltsausschusses des Senats informieren die Öffentlichkeit gelegentlich über den aktuellen Stand.

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