Trump stellt ein weiteres Ultimatum, während der Iran mit dem nächsten Schritt in Richtung globaler Internetkabel droht

- Trump warnt Iran, schnell zu handeln, sonst drohen schwere Konsequenzen.
- Der Iran droht mit der Zerstörung von Untersee-Internetkabeln in der Straße von Hormus und fordert von den Technologiekonzernen Gebühren für deren Nutzung.
- Die Pattsituation trifft die globalen Märkte hart.
dent Donald Trump richtete am Sonntag eine weitere Warnung an den Iran und erklärte dem Land, es müsse schnell handeln, sonst drohe ihm ernster Ärger.
„Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich schleunigst beeilen, sonst wird nichts mehr von ihnen übrig sein“, schrieb Trump auf Truth Social. „ZEIT IST VON ENTSCHEIDENDEM TEIL!“
Die beiden Länder ringen seit dem Ende der Kampfhandlungen Anfang April um eine Einigung.
Eine ähnliche Warnung wurde bereits zuvor ausgesprochen, als Trump drohte, eine „ganze Zivilisation werde heute Nacht untergehen und nie wiederkehren“. Die Warnung richtete sich gegen zivile Ziele wie Kraftwerke und Brücken und verstieß damit gegen das internationale Kriegsrecht.
Dieses Mal hat Trump nicht gesagt , was passieren würde oder was der Iran tun müsse, um diese Konsequenzen zu vermeiden.
Die blockierte Meerenge hat der Weltwirtschaft große Probleme bereitet. Die Ölpreise sind überall in die Höhe geschnellt, und Amerikaner zahlen an Tankstellen mehr. Laut AAA lag der durchschnittliche Benzinpreis landesweit am Sonntag bei 4,51 Dollar pro Gallone.
Die USA fordern von Iran die Einstellung seines Atomwaffenprogramms und die Wiederöffnung der Straße von Hormus. Iran fordert Geld zur Behebung der Kriegsschäden, die Aufhebung der Hafenblockade und die Einstellung aller Kampfhandlungen, einschließlich der Kämpfe im Libanon.
Der Iran hat einen neuen Weg gefunden, Druck auf die Welt auszuüben
Das Land untersucht die Unterseekabel, die unter der Straße von Hormuz verlaufen. Diese Kabel transportieren Internetdaten und Finanzinformationen zwischen Europa, Asien und den Ländern rund um den Persischen Golf.
Der Iran verlangt von großen Technologieunternehmen die Bezahlung der Nutzung dieser Kabel. Einige regierungsnahe Medien im Iran deuteten an, dass die Kabel beschädigt werden könnten, falls die Unternehmen die Zahlung verweigern. Iranische Abgeordnete diskutierten diesen Plan vergangene Woche. Er würde die Kabelverbindungen zwischen arabischen Ländern und Europa sowie Asien betreffen.
„Wir werden Gebühren für Internetkabel erheben“, sagte Ebrahim Zolfaghari, ein Sprecher des iranischen Militärs, letzte Woche in einem Beitrag auf X.
Medien mit Verbindungen zu den iranischen Revolutionsgarden berichteten, der Plan würde Unternehmen wie Google, Microsoft, Meta und Amazon dazu zwingen, sich an iranische Vorgaben zu halten. Kabelnetzbetreiber müssten Gebühren für die Nutzung der Route entrichten, und nur iranische Unternehmen dürften die Kabel reparieren oder warten.
Einige dieser Technologieunternehmen haben in Kabel investiert, die durch die Straße von Hormus und den Persischen Golf verlaufen. Es ist unklar, ob diese Kabel tatsächlich durch Gewässer verlaufen, die unter iranischer Kontrolle stehen.
Es stellt sich auch die Frage, wie der Iran diese Unternehmen zur Zahlung zwingen könnte. Da die amerikanischen Sanktionen Zahlungen an den Iran untersagen, könnten die Technologieunternehmen die Drohungen des Irans als leere Worte betrachten.
Dennoch warnten iranische Medien davor, dass eine Beschädigung der Kabel globale Daten im Wert von Billionen Dollar gefährden und weltweite Internetverbindungen stören könnte.
Die Meerenge verbindet asiatische Technologiezentren wie Singapur mit Kabelstationen in Europa. Probleme dort könnten den Finanzhandel zwischen Europa und Asien verlangsamen. Teile Ostafrikas könnten vollständig vom Internet abgeschnitten werden.
Trump sagt, Xi stimme der Öffnung der Meerenge zu, aber China bestätigt es nicht
Trump sagte, der chinesischedent Xi Jinping habe zugestimmt, dass Iran die Straße von Hormuz öffnen müsse, obwohl China dies nicht bestätigte.
Xi äußerte sich nicht öffentlich zu seinen Gesprächen mit Trump über den Iran. Das chinesische Außenministerium bezeichnete den Krieg als einen Konflikt, „der niemals hätte stattfinden dürfen und keinen Grund hat, fortgesetzt zu werden“.
Ebrahim Azizi, Vorsitzender des Sicherheitsausschusses des iranischen Parlaments, sagte am Samstag, dass der Iran ein System zur Steuerung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus auf einer bestimmten Route vorbereitet habe, die in Kürze bekannt gegeben werde.
Azizi erklärte, dass nur Handelsschiffe und Schiffe, die mit dem Iran kooperieren, davon profitieren würden und dass für besondere Dienstleistungen Gebühren erhoben würden.
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Noor Bazmi
Noor Bazmi ist Filmabsolventin. Nach ihrem Filmstudium wandte sie sich als Nachrichtenjournalistin realen Geschichten zu. Ihre Interessen reichen von Blockchain und Technologie bis hin zu deren zunehmender Bedeutung für Wirtschaft und Privatleben. Seit über einem Jahr arbeitet sie weiterhin als Nachrichtenjournalistin und absolviert parallel eine Weiterbildung im Marketing. Dieses Feld verbindet ihre Leidenschaft für kreatives Storytelling, Innovation und Authentizität, um in der realen Welt Wirkung zu erzielen und tiefere Verbindungen zu einem globalen Publikum aufzubauen.
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