TikTok bereitet die Einführung des KI-Chatbots „Genie“ für westliche Nutzer vor

TikTok bereitet die Einführung des KI-Chatbots „Genie“ für westliche Nutzer vor
- TikTok bereitet die Einführung eines KI-Chatbots namens „Genie“ auf westlichen Märkten vor.
- Der Chatbot wird verschiedene KI-Tools integrieren, darunter auch menschenähnliche Sprache.
- „Genie“ zielt darauf ab, die Benutzerinteraktion durch die Zentralisierung KI-gesteuerter Funktionen in der App zu verbessern.
TikTok plant offenbar die Einführung seines neuen KI-Chatbots namens Genie, der sich an westliche Nutzer richten soll. Die zu ByteDance gehörende Videoplattform hat in den USA die Markenrechte an „Genie“ angemeldet, was darauf hindeutet, dass das Unternehmen den Chatbot bald veröffentlichen will.
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Laut Berichten von Semaforwird der neue Chatbot den Nutzern eine dialogbasierte Schnittstelle bieten, die die Interaktion zwischen Mensch und KI erleichtern soll.
„Im Mai reichte die virale Video-App in den USA einen Antrag auf Markenschutz für den Namen „Genie“ für eine KI-Chatbot-Software ein, die unter anderem Gespräche simulieren, die Interaktion und Kommunikation zwischen Menschen und KI erleichtern und menschenähnliche Sprache und Texte erzeugen soll.“
Semafor
Genie soll die Interaktion zwischen Nutzern und KI auf TikTok revolutionieren
Die Anmeldung beschreibt Genie als eine Anwendung, die die Kommunikation zwischen Menschen und KI ermöglicht und verwaltet. Dies ist ein positiver Schritt in TikToks Strategie, die KI-Aspekte der Anwendung zu verbessern und die Interaktion der Nutzer zu steigern.
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Im Gegensatz zu seinem Vorgänger „Tako“, der in den Philippinen eingeführt wurde und Nutzern hauptsächlich Links zu ähnlichen Videos bot, soll Genie Gerüchten zufolge über mehr Funktionen verfügen. Tako konnte lediglich Inhalte innerhalb der App empfehlen und keine detaillierten Fragen beantworten. Genie hingegen ist als fortschrittlicheres Tool konzipiert, das weitere KI-Funktionen von TikTok in einer Anwendung vereint.

TikTok nutzt Douyins generative KI-Suche für die Fähigkeiten von Genie
Zu den möglichen Verbesserungen von Genie gehören Aspekte der aktuellen KI-Lösungen von TikTok, wie beispielsweise die generative KI-Suche. Diese Funktion ist auch bei Douyin, der chinesischen Version von TikTok, verfügbar. Dort können Nutzer Fragen oder Fakten eingeben und erhaltenmatic Antworten. Durch die Integration ähnlicher Funktionen wird Genie TikTok-Nutzern helfen, die benötigten Inhalte nicht nur innerhalb der App, sondern auch außerhalb zu finden.
Neben verbesserten Suchfunktionen soll Genie auch mehrere weitere KI-basierte Features integrieren, an denen derzeit gearbeitet wird. Dazu gehören TikToks „StreamVoice“, das selbst anhand kurzer Sprachproben eine menschliche Stimme imitieren kann, sowie KI-gestützte Musikkomposition und Text-zu-Video-Generierung. Diese Tools werden in einem einzigen Chatbot zusammengeführt, wodurch der Zugriff auf verschiedene KI-basierte Dienste vereinfacht wird.
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Darüber hinaus arbeitet TikTok an virtuellen Avataren, um virtuelle Charaktere zu generieren, die Live-Übertragungen innerhalb der Plattform durchführen können. Diese Funktion kann in Genie integriert werden, wodurch Nutzer mit virtuellen Personen interagieren und somit die Nutzung von TikTok verbessern können.
Genie ist Teil von TikToks umfassenderem Plan, eine Vorreiterrolle im Bereich KI in den sozialen Medien einzunehmen. Während andere Plattformen wie Meta KI-Chatbots in alle Apps integriert haben, scheint TikTok diese eher nutzerorientiert für die Entdeckung neuer Inhalte einzusetzen. Um Nutzern den Zugriff auf die wachsende Auswahl an KI-Funktionen zu erleichtern, plant TikTok, alle diese Funktionen in einem einzigen Chatbot zu vereinen. Dies unterscheidet sich von den KI-Tools anderer Social-Media-Plattformen, deren Hauptausgabe eine Textzusammenfassung oder eine aus einer Texteingabe erstellte Grafik ist.
Cryptopolitan Berichterstattung von Brenda Kanana
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Brenda Kanana
Brenda verfügt über mehr als vier Jahre Erfahrung in den Bereichen Kryptowährung, künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien. Sie arbeitete bereits für Zycrypto, Blockchain Reporter und The Coin Republic und ist nun bei Cryptopolitan tätig. Ihr Soziologiestudium an der Technischen Universität Mombasa ermöglicht es ihr, stets am Puls ihrer Leserschaft zu sein.
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