Die russische Zentralbank diskutiert auf einem Technologieforum über Russlands Zukunft

Die Zukunft von Kryptowährungen in Russland
Die Gouverneurin der russischen Zentralbank deutete auf dem 4. FINOPOLIS-Technologieforum am 17. Oktober auf die veränderte Haltung der Händler gegenüber Kryptowährungen und Startups hin. Sie erklärte, dass der Krypto-Hype in den letzten 12 Monaten rasant angestiegen sei und nun langsam abflaue.
Russland befindet sich in Fragen der Gesetzgebung bezüglich Blockchain und ICOs in einer Sackgasse, da es trotz des ständigen Drucks seitens desdent eine anhaltende Verzögerung in dieser Angelegenheit zu geben scheint.
Viele Banken des Landes scheinen an der Idee interessiert zu sein und haben begonnen, mögliche Anwendungsgebiete zu erforschen.
Sie fügte hinzu, dass die Zukunft in Richtung digitaler Währungen liege und dies nicht länger nur eine Forderung langjähriger Kunden, sondern ein Bedürfnis des Durchschnittskunden sei. Allerdings scheine ein Durchbruch nötig, da die bisherigen Versuche des Landes wenig Erfolg gebracht hätten.
Darüber hinaus gab es in der Vergangenheit trotz des völligen Fehlens jeglicher Regulierungen katastrophale Entwicklungen im Bereich der Kryptowährungen.
Sie erklärte, die Bank werde alles daransetzen, das Bewusstsein für Kryptowährungen zu schärfen, um sowohl das Interesse an Investitionen zu steigern als auch die Anleger vor Betrug in diesem Bereich zu schützen.
Sie glaubte, dass digitale Währungen nicht nur eine effiziente Zahlungsmethode darstellen, sondern auch Menschen helfen würden, die keinen Zugang zu Bankdienstleistungen haben
Obwohl die Bank anderen Kryptowährungen strikt ablehnend gegenübersteht, hat sie die Regierung zur Einführung einer nationalen Kryptowährung aufgefordert, was die Aufmerksamkeit bestimmter Regierungsbeamter, darunter des stellvertretenden Premierministers, auf sich zog.
Igor Schuwalow, Erster stellvertretender Ministerpräsident, bezeichnete sich selbst als Befürworter digitaler Währungen und war überzeugt, dass Russland eine eigene digitale Währung haben sollte.
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Saad B. Murtaza
Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.
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