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Telegram-Token-Verkauf von japanischer Börse abgesagt

VonMihir SharmaMihir Sharma
Lesezeit: 2 Minuten,
Der Gram-Token von Telegram erleidet mehrere Einbußen, Liquid zieht sich aus dem Verkauf zurück.

Liquid, eine in Japan ansässige Kryptowährungsbörse, hat angekündigt, den Verkauf von Telegram-Token aufgrund der Verzögerung des Starts abzusagen.

Laut Seth Melamed, dem Leiter der Geschäftsentwicklung bei Liquid, wurden die Gelder an alle Kunden gebührenfrei zurückerstattet.

Die Gram-Token, die Grundlage des TON (Telegram Open Network), wurden bisher nicht eingeführt. Siesollten eigentlich Ende Oktober 2019 live gehen, doch seit die US-Börsenaufsicht SEC Klage gegen das Unternehmen und seine Gram-Token eingereicht hat, hat sich die Situation verschlechtert.

TON- und Gram-Token hätten Telegram zu weit mehr als nur einer Messenger-App gemacht. Das von Nikolai und Pavel Durov in Russland gegründete Unternehmen hatte sich zum Ziel gesetzt, ein wichtiger Bestandteil eines dezentralen Internets zu werden.

SEC gegen Telegram

TON sollte das Internet revolutionieren und hatte über 1,7 Milliarden US-Dollar von verschiedenen Investoren eingesammelt, konnte aber nicht den erhofften Erfolg erzielen. Mitte 2018 schritt schließlich die SEC ein und erklärte, dass der Gram-Token eine nicht registrierte Währung sei.

Seitdem hat TON schwierige Zeiten durchgemacht. Kürzlich reichte die SEC Dokumente beim Gericht ein, aus denen hervorgeht, dass Telegram seine Token auch Monate nach dem Ende des ICOs weiter verkauft hatte. Das Unternehmen sieht die Sache jedoch anders und behauptet, die Geldtransfers seien Provisionen für Verkäufe außerhalb der USA gewesen.

Die SEC hat außerdem sämtliche Bankunterlagen von Telegram im Zusammenhang mit dem Verkauf von Gram-Token angefordert. Zunächst wurde die Herausgabe verweigert, letztendlich konnte sie jedoch durchgesetzt werden. Im Gegenzug bat Telegram um eine Frist von sieben Wochen, um jegliche Datenschutzverletzungen zu vermeiden. 

Das Gericht hat dem Unternehmen eine Frist bis zum 26. Februar eingeräumt, um alle Dokumente an die SEC zu übergeben. Das nächste Treffen zwischen der SEC und Telegram findet am 18. Februar vor dem Bundesgericht statt.

 

Titelbild von Pixabay

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Mihir Sharma

Mihir Sharma

Mihir hat sich schon immer für Finanzen, Kryptowährungen und Blockchaintrac. Sein Hintergrund als Chemieingenieur ermöglicht ihm präzise und prägnante Nachrichtenberichte. Nach seiner Zeit bei English Forward News freut er sich auf sein nächstes Abenteuer in der Kryptowelt.

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