Eine Schweizer CBDC (digitale Zentralbankwährung) ist wahrscheinlich auf dem Weg, da die führenden Finanzinstitute des Landes sich zu diesem Thema zusammengeschlossen haben.
Nach den neuesten Entwicklungen gab die Schweizerische Nationalbank bekannt, dass sie ein operatives Abkommen mit der in der Schweiz ansässigen Bank für Internationalen Zahlungsausgleich unterzeichnet hat.
Die Vereinbarung umfasst die Erforschung neuer Wege, um die digitale Währung der Zentralbank für Handel und Abwicklung zwischen den Akteuren des Finanzmarktes zugänglich zu machen.
Schweizer CBDC im Spiel
Das BIS Innovation Hub Centre würde in der Schweiz eingerichtet, und die Zentralbank und die Schweizer Börse würden bei der Entwicklung von Blockchain-basierten virtuellen Vermögenswerten zusammenarbeiten.
Die Schweizer Börse SIX erklärte, dass der Handel mit Vermögenswerten auf Basis der Digital Ledger Technology (DLT) potenziell zu einer Verringerung des Kontrahentenrisikos führen und enorme wirtschaftliche Chancen eröffnen kann.
Laut Pressemitteilung werden neben der Schweiz die weiteren Hub-Zentren dieser ersten Phase in Singapur und Hongkong eingerichtet.
China hingegen zählt ebenfalls zu den Ländern, die die Einführung einer Währung nach dem Vorbild der Schweizer CBDC anstreben. Angesichts der aktuellen Wirtschaftslage und des Handelskriegs der USA mit China gewinnt dieses Konzept zunehmend an Bedeutung.
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