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JPMorgan zufolge stellen Stablecoin-Regulierungen eine Bedrohung für Tether USDT dar

In diesem Beitrag:

  • JPMorgan zufolge ist die Dominanz von Tether aufgrund von Stablecoin-Regulierungen gefährdet.
  • JPMorgan zufolge muss Tether möglicherweise seine Reservemanagementstrategie ändern, um den MiCA-Bestimmungen zu entsprechen.
  • Tether ist der Ansicht, dass die Regulierung von Stablecoins Sicherheitsverbesserungen gewährleisten und nicht systemische Risiken bergen sollte.

Tether, das Unternehmen, das den weltweit größten Stablecoin USDT entwickelt hat, sieht sich laut Quellen zunehmenden regulatorischen Herausforderungen gegenüber, die sich erheblich auf seine Geschäftstätigkeit und seine Marktdominanz auswirken könnten.

Laut einem aktuellen Forschungsbericht von JPMorgan stellt die verstärkte Regulierung, insbesondere durch die europäische Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA), ein erhebliches Risiko für das Unternehmen dar.

MiCA ist ein umfassender Rahmen zur Regulierung des Krypto-Asset-Marktes, der von der Europäischen Union entwickelt wurde. Ziel ist es, den Markt für Anleger und Unternehmen transparenter und sicherer zu gestalten. MiCA befasst sich mit einer Vielzahl von Themen, darunter Anlegersicherheit, Marktintegrität und die Regulierung von Stablecoins. 

Es legt Regeln für Krypto-Unternehmen fest, um ihre Angebote offenzulegen und vor Betriebsaufnahme eine Genehmigung einzuholen. Es befasst sich außerdem mit Themen wie Marktmanipulation und Insiderhandel und gewährleistet ethisches Verhalten. Darüber hinaus definiert es präzise Kriterien für Emittenten von Stablecoins, um angemessene Reserven sicherzustellen und Kundengelder zu schützen.

Obwohl MiCA im Mai 2023 rechtlich anerkannt wurde, erfolgt die vollständige Implementierung schrittweise. Die Bestimmungen bezüglich Stablecoins traten am 30. Juni 2024 in Kraft, die übrigen im Dezember 2024.

Laut JPMorgan schreibt der europäische Markets in Crypto Assets Act (MiCA) vor, dass 60 % der Stablecoin-Reserven bei europäischen Banken verwahrt werden müssen. Analysten um Nikolaos Panigirtzoglou erklären:

 Angesichts der Zusammensetzung der Reserven von Tether könnte die Einhaltung der strengen Anforderungen von MiCA erhebliche Änderungen an der Reservenmanagementstrategie erforderlich machen.

JPMorgan

Laut der Bank stand der Stablecoin-Emittent bereits zuvor unter behördlicher Beobachtung, weil er hinsichtlich der Zusammensetzung seiner Reserven nicht transparent war, und die „neuen Vorschriften würden den Druck auf Tether verstärken, detailliertere Offenlegungen und Prüfungen vorzunehmen.“

Siehe auch  Südkoreas PPP-Zusagen zur Genehmigung von Spot-Krypto-ETFs und zur Abschaffung der Bankenregel

Tether reagiert auf die Analyse von JPMorgan

JPMorgan erklärte außerdem, dass die Gesetzgebung zu Stablecoins in den USA noch aussteht, aber sobald sie voraussichtlich 2025 verabschiedet wird, mit einem Anstieg der Nutzung und damit mit einer breiteren Akzeptanz der Kryptowährung zu rechnen sei. Laut dem Bericht:

US-konforme Stablecoins dürften profitieren, während nicht-konforme Stablecoins infrage gestellt würden, was potenziell zu einer Konsolidierung in der Branche führen könnte.

JPMorgan

Tether widersprach hingegen der Argumentation von JPMorgan und erklärte, das Unternehmen sei weiterhin von den langfristigen Auswirkungen von MiCA auf den Sektor überzeugt. Eine Sprecherin von Tether teilte CoinDesk in einer Stellungnahme mit:

Wir sind uns bewusst, dass sich die Auswirkungen dieser Regulierungen, die jeden Stablecoin-Emittenten betreffen werden, schrittweise entfalten werden. Bestimmte Aspekte der Regulierung stellen jedoch Herausforderungen dar, die die Rolle von Stablecoin-Emittenten verkomplizieren und die operationellen Risiken für in der EU lizenzierte Stablecoins erhöhen könnten. Tether ist der festen Überzeugung, dass Stablecoin-Regulierungen die Sicherheit verbessern und nicht systemische Risiken bergen sollten.

Tether-Sprecherin

Der Herausgeber des Stablecoins kritisierte außerdem scharf, wie Wall-Street-Unternehmen wie JPMorgan mit dem Markt für digitale Vermögenswerte umgehen. 

Der Sprecher fügte hinzu: „Die Analysten von JP Morgan scheinen immer noch ein grundlegendes Missverständnis darüber zu haben, wie unsere Branche funktioniert. Tether hat seine Prozesse und Risikomanagementverfahren sehr transparent dargelegt und damit bewiesen, dass wir sicherer, transparenter und geschützter sind als die traditionellen Finanzinstitute selbst, wie die jüngere Geschichte gezeigt hat.“

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