Südkorea hält am ICO-Verbot für Kapitalbeschaffung fest

Südkoreanisches Unternehmen wegen ICO-Verbot
Eine weitere Hürde in der Kryptowelt sind die Bedenken hinsichtlich des illegalen Gebrauchs von Kryptowährungen und der mangelnden Transparenz, die in der komplexen Natur von Kryptotransaktionen begründet liegt.
Der Vorsitzende der südkoreanischen Aufsichtsbehörde für den Primärmarkt hat das ICO-Verbot in einer hochrangigen Sitzung bekräftigt. Der FSC-Vorsitzende teilte den Abgeordneten mit, dass die Behörde an ihrer Politik des generellen Verbots von Kapitalbeschaffungsmaßnahmen über ICOs festhalten werde.
Der Beamte betonte, dass die Regulierungsbehörde an dieser Position festhalten werde, trotz der Forderungen aus der Kryptoindustrie, dem Startup-Sektor und sogar einiger anderer Abgeordneter, ICOs zu legalisieren und zu regulieren. Nach dem Vorbild Chinas hatte die FSS, die der FSC untersteht, im September 2017 ein Verbot für ICOs erlassen.
Es dauerte nicht lange, bis die Finanzbehörden eine Aufhebung des Verbots erwogen, obwohl ein neuer Gesetzentwurf zur Legalisierung von ICOs und Kryptowährungen ausgearbeitet worden war. Im Mai 2018 brachte die koreanische Nationalversammlung einen offiziellen Antrag zur Aufhebung des Verbots ein, und Abgeordnete verschiedener politischer Gruppierungen setzten sich für diese Initiative ein.
Der Gouverneur der südkoreanischen Insel Jeju schlug dem Finanzminister, dem stellvertretenden Premierminister und weiteren wichtigen Kongressmitgliedern vor, die Provinz zu einer Sonderzone für Blockchain und Kryptowährungen zu erklären. Er bestätigte, dass dies, sollte der Vorschlag bestätigt werden, die Legalisierung von ICOs ermöglichen würde.
Er zeigte seine Unterstützung für die Legalisierung von Kryptowährungen sowohl verbal als auch praktisch, indem er die Küsten der größten Insel vor der koreanischen Halbinsel für einheimische Startups und Unternehmer vom Festland und dessen Verbot öffnete.
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Saad B. Murtaza
Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.
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