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Südkorea setzt Vorschriften zum Schutz von Nutzern virtueller Vermögenswerte um

VonBrian KoomeBrian Koome
2 Minuten Lesezeit
Südkorea
  • Südkorea ergreift Maßnahmen zum Schutz von Kryptowährungsnutzern mit neuen Regeln, darunter die Aufbewahrung von 80 % der digitalen Vermögenswerte in Cold Wallets.
  • Die Regierung bittet Experten und Interessengruppen um Anregungen, um die Regulierung virtueller Vermögenswerte zu verbessern.
  • Bis Juli 2024 werden Regeln für die Untersuchung virtueller Vermögenswerte in Kraft treten, um faire Marktpraktiken zu gewährleisten.

Um die Sicherheit der Nutzer auf dem Markt für virtuelle Vermögenswerte und Kryptowährungen zu gewährleisten, hat die südkoreanische Regierung entscheidende Schritte zur Umsetzung der Durchführungsverordnung zum Gesetz zum Schutz der Nutzer virtueller Vermögenswerte unternommen. 

Die Finanzdienstleistungskommission leitet diese Initiative zusammen mit den dazugehörigen Aufsichtsbestimmungen. Dieser Schritt ist eine Reaktion auf wachsende Bedenken hinsichtlich der Transparenz und Sicherheit des Sektors virtueller Vermögenswerte.

Durchführungsverordnung zum Gesetz zum Schutz von Nutzern virtueller Vermögenswerte

Die Durchführungsverordnung zum Gesetz zum Schutz von Nutzern virtueller Vermögenswerte, die im Juli verkündet wurde, ist seit Montag, dem 11. Dezember 2023, in die Phase der vorläufigen Bekanntmachung des Gesetzgebungsverfahrens eingetreten. Diese Frist für die vorläufige Bekanntmachung wird bis Montag, den 22. Januar 2024, andauern. 

Nach Abschluss dieser Phase sollen die Verordnungen am 19. Juli 2024 rechtsverbindlich werden, nachdem sie vom Ministerium für Regierungsgesetzgebung geprüft, vom Treffen der Vizeminister beschlossen und vom Ministerkabinett genehmigt wurden.

Während der Ankündigungsphase für die Gesetzgebung bemüht sich die Finanzdienstleistungskommission aktiv um Rückmeldungen von relevanten Ministerien, Branchenexperten und Interessengruppen, um den Inhalt der Durchführungsverordnung und der zugehörigen Bestimmungen zu verbessern. Dieser kooperative Ansatz zielt darauf ab, Bedenken auszuräumen und einen sicheren und transparenten Betrieb des Marktes für virtuelle Vermögenswerte zu gewährleisten.

Wichtigste Bestimmungen des Gesetzes zum Schutz von Nutzern virtueller Vermögenswerte

Eine der zentralen Bestimmungen des Gesetzes zum Schutz von Nutzern virtueller Vermögenswerte ist die Vorschrift, dass ein bestimmter Prozentsatz der virtuellen Vermögenswerte eines Nutzers in einer Cold Wallet verwahrt werden muss. Die Durchführungsverordnung und die dazugehörigen Bestimmungen legen diesen Anteil auf 80 % des wirtschaftlichen Werts der virtuellen Vermögenswerte des Nutzers fest. Diese Maßnahme dient der Erhöhung der Sicherheit digitaler Vermögenswerte und der Verringerung des Risikos von unbefugtem Zugriff oder Diebstahl.

Das Gesetz befasst sich auch mit der willkürlichen Sperrung von Ein- und Auszahlungen virtueller Vermögenswerte und verbietet solche Maßnahmen grundsätzlich, es sei denn, besondere Umstände rechtfertigen dies. Diese Regelungen sollen Nutzern mehr Rechtssicherheit und Sicherheit im Umgang mit virtuellen Vermögenswerten bieten.

Die neu eingeführten Regelungen legen zudem Standards für Versicherungen, gegenseitige Hilfsprogramme und die Bildung von Rücklagen im Bereich virtueller Vermögenswerte fest. Diese Maßnahmen sollen ein Sicherheitsnetz für die Nutzer schaffen und sie im Falle unvorhergesehener Ereignisse oder Verluste auf dem Markt für virtuelle Vermögenswerte schützen.

Vorschriften zur Untersuchung virtueller Vermögenswerte

Zusätzlich zu den oben genannten Bestimmungen hat die Finanzdienstleistungskommission bekannt gegeben, dass die „Vorschriften für die Untersuchung von Geschäften mit virtuellen Vermögenswerten (VAIBR)“ im Einklang mit dem für Juli 2024 festgelegten Durchsetzungszeitplan umgesetzt werden. 

Die VAIBR legt Verfahren zur Untersuchung unlauterer Handelspraktiken fest, definiert Standards für die Verhängung von Bußgeldern und regelt weitere damit zusammenhängende Angelegenheiten. Diese Verordnung ist von entscheidender Bedeutung für die Wahrung der Marktintegrität und die Gewährleistung fairer Geschäftspraktiken im Bereich virtueller Vermögenswerte.

Die proaktiven Maßnahmen der südkoreanischen Regierung zur Umsetzung und Durchsetzung von Regulierungen für den Markt virtueller Vermögenswerte stellen einen wichtigen Schritt hin zu einem sichereren und transparenteren Handelsumfeld dar. Diese Maßnahmen reagieren auf die sich wandelnde Natur des Kryptowährungs- und Virtual-Asset-Marktes, in dem der Schutz der Nutzer und die Sicherheit höchste Priorität haben.

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Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitanübernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent /oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Brian Koome

Brian Koome

Brian Koome verfügt über mehr als sieben Jahre Erfahrung im Bereich Blockchain- und Kryptowährungsberichterstattung und ist seit 2017 in der Branche aktiv. Er hat für führende Publikationen wie BlockToday.com geschrieben. Darüber hinaus entwickelte er den Ethereum -101-Kurs für BitDegree.org, bevor er als festangestellter Autor zu Cryptopolitan wechselte. Brians Themenschwerpunkte umfassen Evergreen-Guides, detaillierte Analysen, Interviews und Preisanalysen. Sein Fokus auf DeFi, Blockchain-Innovationen und aufstrebende Kryptoprojekte begeistert die Leser.

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