Südkoreas FSC stellt nach dem 40-Milliarden-Dollar-dent von Bithumb ein kompromissloses System vor

- Die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde FSC verpflichtet die großen Kryptobörsen nun dazu, ihre internen Buchhaltungsunterlagen alle fünf Minuten mit den tatsächlichen Kryptobeständen abzugleichen.
- Die neu vorgeschlagenen FSC-Regeln verschärfen die Registrierungsanforderungen für VASPs.
- Bithumb wurde wegen Verstößen gegen die Geldwäschebestimmungen für sechs Monate teilweise vom Geschäftsbetrieb ausgeschlossen, die Sanktionen wegen desdent im Februar stehen noch aus.
Der Auszahlungsfehler von Bithumb in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar hat die südkoreanische Finanzdienstleistungskommission (FSC) dazu veranlasst, die bestehenden Vorschriften zu ändern, um eine Wiederholung zu verhindern.
Alle großen Kryptobörsen sind nun verpflichtet, alle fünf Minuten ihre Buchhaltungssysteme und Kryptobestände abzugleichen. Diese Systeme sollen bis Ende Mai vollständig implementiert sein.
Bithumb droht Strafe für Bitcoin -dent
Die südkoreanische Finanzdienstleistungskommission (FSC) hat heute in einem Treffen mit den „Big Five“ Börsen, darunter Upbit, Bithumb, Coinone, Korbit und Gopax, sowie der Digital Asset Exchange Alliance (DAXA) die neuen Gesetze verabschiedet, die als Reaktion auf das Bithumb-Desaster im Februar geschaffen wurden.
Cryptopolitan berichtete zuvor , dass einem Bithumb-Mitarbeiter ein schwerwiegender Tippfehler unterlaufen war: BitcoinStatt 620.000 Won wurden Bitcoin im Wert von rund 40 Milliarden US-Dollar an ihre Kunden – das 13-Fache Bitcoin Bestands von Bithumb.
Und was geschieht nun mit Bithumb?
Zunächst bestätigte im Februardent„defiim internen Kontrollsystem von Bithumb“ festgestellt wurden. Die FSC schließt derzeit eine rechtliche Prüfung ab, um konkrete Sanktionen für diesen Vorfalldent.
Schon vor demdentim Februar steckte Bithumb in Schwierigkeiten. Letzten Monat verhängte die britische Finanzaufsichtsbehörde (Financial Intelligence Unit, FIU) eine sechsmonatige, teilweise Geschäftssperre gegen Bithumb, die vom 27. März bis zum 26. September gilt, sowie eine Geldstrafe von 36,8 Milliarden Won (24,6 Millionen US-Dollar). Grund dafür war, dass das Unternehmen 45.772 Transaktionen mit nicht registrierten ausländischen Börsen abgewickelt und die Identität seiner Kunden nicht ordnungsgemäß überprüft hatte.
Kann die FSC einen weiteren Krypto-dentverhindern?
Als Reaktion auf den bei Bithumbdenthat der FSC eine vollständige Überarbeitung der Überwachungssysteme angekündigt und strenge neue Regeln in Kraft gesetzt, die sofort in Kraft treten.
Vor demdentüberprüften drei der fünf größten Kryptobörsen ihre Kontostände nur einmal alle 24 Stunden. Jetzt muss jede Börse ihre Buchhaltung alle fünf Minuten mit ihren tatsächlichen Krypto-Wallets abgleichen.
Nach den neuen Regeln muss das System den Handelmaticstoppen, wenn es bei diesen fünfminütigen Prüfungen eine massive Diskrepanz feststellt. Anstelle vierteljährlicher Prüfungen müssen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften die Salden monatlich prüfen und die Menge der in jeder Wallet gehaltenen Vermögenswerte melden.
Die FSC hat angeordnet, dass Konten für Hochrisikotransaktionen künftig getrennt geführt werden müssen. Jede manuelle Auszahlung erfordert eine „Drittparteienprüfung“, d. h. zwei Personen oder Systeme müssen sie bestätigen. Je nach Betrag kann eine mehrstufige Autorisierung notwendig sein.
Die FSC räumte ein, dass die Selbstregulierung der Kryptoindustrie unzureichend sei. Daher müssen Kryptobörsen nun einen Risikomanager ernennen und einen Risikoausschuss bilden. Kontrollen auf Verstöße finden künftig halbjährlich statt statt wie bisher jährlich, und die Ergebnisse müssen der Regierung gemeldet werden.
Die FSC schlug eine Änderung der bestehenden Regeln vor, um die Registrierung von VASPs zu stärken. Beispielsweise galt die „Reiseregel“, die die Weitergabe von Absender- oder Empfängerinformationen vorschreibt, bisher nur für Transaktionen über 1 Million Won. Künftig wird jedoch jede einzelne Transaktion, unabhängig von ihrer Größe, überwacht, um Geldwäsche zu verhindern.
Um eine Lizenz zu erhalten, müssen VASPs (Variable Asset Service Provider) nun eine Verschuldungsquote von unter 200 % einhalten, dürfen in den letzten drei Jahren nicht zahlungsunfähig gewesen sein und die Hauptaktionäre müssen einen strengen Bonitätstest bestehen. Die FSC (Financial Services Commission) und die DAXA planen, diese Regeländerungen bis Ende April abzuschließen.
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Hannah Collymore
Hannah ist Autorin und Redakteurin mit fast zehn Jahren Erfahrung im Bloggen und der Eventberichterstattung im Kryptobereich. Bei Cryptopolitanschreibt sie für die Nachrichtenseite und berichtet und analysiert die neuesten Entwicklungen in den Bereichen DeFi, RWA, Kryptoregulierung, KI und Zukunftstechnologien. Sie hat an der Arcadia University Betriebswirtschaftslehre studiert.
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