Die SEC nimmt USDT nicht ins Visier

Zusammenfassung (TL;DR)
- Ein hochrangiger Bitfinex-Manager erklärt, die SEC habe es nicht auf Tether abgesehen
- Laut Angaben entspricht der Stablecoin allen KYC- und AML-Vorschriften
Paolo Ardoino, ein Topmanager von Bitfinex, dämpfte die Erwartungen, dass die US-Finanzaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) als nächstes Tether ins Visier nehmen könnte.
Dies geschah vor dem Hintergrund eines Tweets von Ki Young Ju, dem CEO von CryptoQuant, der twitterte, dass der aktuelle Aufschwung des Kryptomarktes stark von Tether abhänge. Sollte Tether also ins Visier der SEC geraten, könnte dies viele schlechte Nachrichten für die Kryptoindustrie bedeuten.
Ardoino erklärte in seiner Antwortjedoch, dass Tether die Richtlinien zur Kundenidentifizierung (KYC) und zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) der zuständigen Behörden wie FinCEN und anderen strikt einhalte. Er fügte hinzu, dass diejenigen, die behaupten, der Stablecoin sei unreguliert, lediglich Angst, Unsicherheit und Zweifel (FUD) schüren wollten.
Ardoinos Tweet thematisiert die wichtige Frage der KYC- und AML-Regulierung; allerdings geht seine Antwort nicht darauf ein, ob der digitale Vermögenswert möglicherweise gegen ein Wertpapiergesetz verstoßen hat, insbesondere im Hinblick auf die Frage der Dollarreserven.
Im Laufe des Jahres 2019 erhoben die New Yorker Behörden den Vorwurf, dass sowohl Tether als auch Bitfinex mit nicht registrierten Wertpapieren handelten. Laut den Behörden verliehen die Unternehmen den Stablecoin zudem an Investoren, was die Frage aufwarf, ob der Coin vollständig durch US-Dollar gedeckt war.
Börsen nehmen XRP wegen drohender SEC-Klage gegen Ripple vom Handel
Aufgrund der bevorstehenden Klage gegen Ripplehaben viele Kryptobörsen den Handel mit dem nativen Token des Kryptounternehmens ausgesetzt.
Handelsplattformen wie Coinbase, Binance, Okcoin und andere haben angekündigt, den Handel XRP auf ihren Plattformen einzustellen.
bereits berichteten verklagt XRP . Der Nutzer wirft Coinbase vor, gewusst zu haben, dass es sich bei dem Token um ein Wertpapier und nicht um eine Ware handelte.
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Kamsi König
King Kamsi ist ein Autor und Enthusiast im Bereich Fintech und digitale Währungen. Er interessiert sich besonders für Blockchain und Kryptowährungen sowie deren weltweite Verbreitung. Wenn er nicht gerade schreibt, trifft man ihn in Foren an, wo er sich mit den führenden Köpfen der Krypto-Szene austauscht – sowohl mit Entwicklern als auch mit Startup-Gründern.
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