Der CEO von Salesforce erklärt, dass die KI-Plattform Agentforce nun das Herzstück jedes Produkts bildet

- Salesforce-CEO Marc Benioff sagt, die KI-Plattform Agentforce sei „das Herzstück jedes Produkts“
- Die Integration mit Slack und die Partnerschaften mit OpenAI und Anthropic erweitern die Einsatzmöglichkeiten.
- Benioff entwirft die Vision einer Ära des „agentischen Unternehmens“, in der KI-Agenten Geschäftsprozesse transformieren.
Salesforce-CEO Marc Benioff hat das Engagement seines Unternehmens im Bereich der künstlichen Intelligenz weiter vertieft und erklärt, dass die KI-Plattform Agentforce das Rückgrat aller von Salesforce entwickelten Produkte sei.
Während der jährlichen Konferenz Dreamforce 2025 des Unternehmens in San Francisco sagte Jim Cramer von CNBC, dass Salesforce nicht mehr nur ein Cloud-Softwareunternehmen sei – es sei ein „KI-orientiertes“ Unternehmen.
Benioff sagte, vielen Menschen sei nicht bewusst, dass Agentforce im Wesentlichen Salesforce selbst sei, und fügte hinzu, dass es zum Mittelpunkt all dessen geworden sei, was das Unternehmen aufbaue, und zur Plattform, auf der alle seine Produkte basierten.
Der Kommentar unterstreicht einen bedeutenden Wandel bei Salesforce, das erhebliche Investitionen tätigt und KI als treibende Kraft der digitalen Transformation im nächsten Jahrzehnt etablieren wird. Die jüngsten Modernisierungen und Partnerschaften des Unternehmens zielen darauf ab, KI-Systeme in den Alltag der Kunden zu integrieren.
Agentforce wandelt sich zum Rückgrat von Salesforce.
Ursprünglich zur Automatisierung von Routineaufgaben in Unternehmen konzipiert, hat sich die Plattform zu einem vollwertigen KI-Betriebssystem entwickelt. Sie unterstützt heute alles von Vertriebsprognosen und Marketingkampagnen bis hin zu Kundenservice-Chatbots und prädiktiven Analysen.
Agentforce 360, die zweite Generation dieser Idee, wurde von Salesforce auf der Dreamforce 2025 vorgestellt. Die verbesserte Version vereint KI-Agenten, Echtzeitdaten und menschliche Arbeitsabläufe zu einer einheitlichen Benutzererfahrung. Sie integriert sich nahtlos in die Salesforce-Plattform – zu der nun auch die Messaging-App Slack, die Datenvisualisierungssoftware Tableau und die Data Cloud gehören – sodass Unternehmen KI-Agenten einsetzen können, die alle Bereiche ihrer Geschäftsprozesse in Echtzeit analysieren und selbstständig handeln.
Laut Benioff handelt es sich nicht mehr um ein Nebenprojekt, sondern Agentforce sei nun das Herzstück der Salesforce-Software-Suite. Das Unternehmen habe bereits Zehntausende von Instanzen erfolgreich bereinigt, und die Kunden würden bereits Produktivitätssteigerungen erzielen, während sie sich auf die nächste Stufe der Umsetzung vorbereiteten, sagte er.
Die KI-Tools von Salesforce werden von führenden Unternehmen wie Dell, Williams-Sonoma und PepsiCo eingesetzt, um die betriebliche Effizienz zu steigern,dentErkenntnisse zu gewinnen und so deren Geschäftsmodelle zu transformieren. Das Startup verändert die Vertriebsprozesse in Unternehmen und revolutioniert das Kundenbeziehungsmanagement, das Benioff als „agentisches Beziehungsmanagement“ bezeichnet
Salesforce hat seine Verbindungen zu führenden KI-Entwicklern wie OpenAI und Anthropic intensiviert, deren umfangreiche Sprachmodelle in Agentforce integriert werden. Dank dieser Partnerschaft können Kunden generative KI sicher innerhalb des bewährten Salesforce-Ökosystems nutzen und so hochentwickelte Automatisierung mit datenbasierter Governance auf Unternehmensebene kombinieren.
Benioff argumentierte, dass Unternehmen vertrauenswürdige Partner bräuchten, um die Komplexität und die ethischen Herausforderungen von KI im Unternehmenseinsatz zu bewältigen, und hob hervor, dass Salesforce diesbezüglich einen einzigartigen Vorteil biete. Er fügte hinzu, dass Unternehmen nicht mehr nur Zugang zu KI suchten, sondern nun KI-Systeme forderten, denen sie vertrauen könnten – Systeme, die sicher, zuverlässig und nachvollziehbar seien.
Investoren bleiben vorsichtig, obwohl Mega-Investitionen in KI fließen
Trotz des Hypes um KI steht die finanzielle Performance von Salesforce unter Druck. Der Aktienkurs des Unternehmens ist seit Jahresbeginn um mehr als 28 % gefallen, da Anleger ein verlangsamtes Umsatzwachstum und zunehmenden Wettbewerb befürchten. Analysten weisen darauf hin, dass Salesforce zwar schnell agiert und Innovationen vorantreibt, die Umwandlung dieser Innovationen in Gewinne jedoch Zeit in Anspruch nehmen wird.
Dennoch bleibt Benioff zuversichtlichdentEr sagt, der schrittweise Wandel hin zu einem KI-orientierten Modell sei für den langfristigen Erfolg unerlässlich. Die meisten Branchenanalysten sind sich einig, dass sich Salesforce auf die nächste große Welle der Geschäftsentwicklung vorbereitet. Da KI in jedes Produkt integriert ist, setzt das Unternehmen darauf, dass die Nachfrage zunehmend von Organisationen getrieben wird, die komplexe Prozesse automatisieren und gleichzeitig menschliche Entscheidungsfindung in den Vordergrund stellen wollen.
Benioff prägte den Begriff „agentisches Unternehmen“, um Firmen zu beschreiben, in denen KI-Agenten eng in die Arbeitsabläufe integriert sind. Diese Unternehmen wickeln alles – vom Kundenservice bis zur Lieferkettenlogistik – mit Agentforce ab, wobei die Agenten Empfehlungen aussprechen, Maßnahmen ergreifen und kontinuierlich aus den Ergebnissen lernen können.
Benioff beschrieb seine Vision als ambitioniert: Unternehmen würden künftig keine Software mehr nutzen, sondern mit KI-Partnern zusammenarbeiten, die ihre Daten, Ziele und Kunden verstünden. Es handle sich nicht nur um eine weitere Plattform, sondern um den Beginn einer neuen Ära des Wirtschaftens.
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Nellius Irene
Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.
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