Der russische Ministerpräsident erklärt, die Regulierung von Kryptowährungen habe keine Priorität

Medwedew Krypto-Regulierung
Die Russische Föderation, die als eine der strengsten im Finanzmanagement gilt, erwartet schon seit Längerem eine Regulierung von Kryptowährungen. Leider blieb der Ministerrat jedoch hinter den Erwartungen zurück und konnte bis Ende des ersten Quartals 2019 keinen konkreten Rahmen vorlegen.
Da die Frist verstrichen war, legte Wladimir Putin eine formelle Frist vor, die bis Ende Juni eingehalten werden sollte. Nun hat jedoch derdent russische Dmitri Medwedew erklärt, dass aufgrund der sinkenden Popularität von Kryptowährungen ein Regulierungsrahmen nicht zu den Prioritäten des Landes gehören sollte.
Die Popularität von Kryptowährungen hat abgenommen?
Es ist schwer, die Äußerungen des Premierministers zu verstehen, da sie erst vor kurzem, genauer gesagt am 15. Mai, gefallen sind. Bekanntlich befand sich der Kryptomarkt zu dieser Zeit in einer Hochphase, und nahezu alle Kryptowährungen verzeichneten einen rasanten Preisanstieg. Daher ist die Aussage des Premierministers, Kryptowährungen seien weniger beliebt, während ihre Popularität doch stetig wuchs, schwer nachzuvollziehen.
Die Aufhebung der russischen Verordnung wird zwar für Tausende von Bergbaubetrieben im Land nur von Vorteil sein, doch die überstürzte Entscheidung mutet seltsam an. Natürlich wird es zumindest einen Prozess geben, in dem die Regierungen untereinander verhandeln, um eine fundiertere Entscheidung zu treffen.
Tatsächlich dürfte Präsidentdent Medwedews Worte höchstwahrscheinlich ignorieren, da dieser unmissverständlich gefordert hatte, dass bis Ende Juni eine entsprechende Verordnung erlassen werden müsse. Putin brachte zudem zahlreiche plausible Argumente vor, etwa die Geldwäscheproblematik in Russland sowie diverse Fälle von Terrorismusfinanzierung, die allesamt über Kryptowährungen abgewickelt wurden.
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Giorgi Michelidze
Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“
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