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Die geplante russische Kryptowährungssteuer zielt darauf ab, Kryptowährungen zu regulieren

VonGurpreet ThindGurpreet Thind
2 Minuten Lesezeit
Die geplante russische Kryptowährungssteuer zielt darauf ab, Kryptowährungen zu regulieren

Die geplante russische Kryptowährungssteuer zielt darauf ab, Kryptowährungen zu regulieren

Die Besteuerung von Kryptowährungen in Russland sorgt erneut für Schlagzeilen. Die russischen Steuerbehörden planen, ihren Steuerkreis auf weitere Krypto-Assets auszuweiten. Laut einem Bericht des großen russischen Medienhauses „Iswestija“ erwägt das Land, geschürfte Kryptowährungen wie erworbene Immobilien und Schatzfunde zu besteuern.

Der russische Bankenverband legte einen Bericht vor, der einen Vorschlag zur Besteuerung von geschürften Kryptowährungen analog zu Schatzfunden enthielt, die tatsächlich steuerpflichtig sind. Eine solche Reform würde es den Steuerbehörden ermöglichen, Kryptowährungen als „Fund“ oder „Schatz“ einzustufen und sie somit dem Steuerrecht zu unterstellen.

Da die digitalen Vermögenswerte von den Minern geschaffen werden, ist die Aktivität vergleichbar mit dem „Finden eines Schatzes“. Das Dokument untermauert dieses Argument weiterhin als „einen vollkommen rationalen und legalen Prozess“

Der russische Vorschlag zur Besteuerung von Kryptowährungen wird zur Regulierung des Marktes beitragen

Das vorgeschlagene Dokument enthält weitere Details zur Besteuerung von Kryptowährungen in Russland. Laut juristischer Auffassung haben Miner die Kryptowährung „gefunden“, wenn sie diese schürfen. Wenn eine Kryptowährung aus einem anonymen System stammt, kann dies als „Fund“ bezeichnet werden.

Der Vizepräsident der Asiatischendent, Anatoly Kozlachkov, führt weiter aus, dass Kryptowährungen nicht bloß „Funde“ seien. Sie würden von den Minern geschaffen, und nach juristischem Verständnis seien die Token als „neu geprägt“ zu betrachten. Diese defiumfasse auch Güter, die von russischen Bürgern unabhängig produziert würden,dentbeispielsweise landwirtschaftliche Produkte, Obst usw.

Er fügt hinzu, dass, da diese Währungen auch im Rahmen von Transaktionen getauscht werden, weitere relevante SteuerbestimmungenAnwendung finden können. Der Bericht zielt darauf ab, sie unter die geltenden Wertpapiergesetze zu stellen und empfiehlt Bürgern, ihre Käufe virtueller Währungen zu melden. Die russische Kryptowährungssteuer wird diese Bemühungen zusätzlich unterstützen.

Weltweit müssen Regulierungsbehörden erkennen, dass Kryptowährungen akzeptiert und reguliert werden sollten, anstatt sie gänzlich zu verbieten. Auch Frankreich kündigte kürzlich Steuererleichterungen für Krypto-zu-Krypto-Transaktionen an. Zudem erklärte das Land, dass die Mehrwertsteuer auf den Kauf von Produkten mit digitaler Währung erhoben wird.

Die russische Zentralbank und zahlreiche Regulierungsbehörden bemühen sich um die Anerkennung digitaler Vermögenswerte. Die neue Entwicklung, geschürfte virtuelle Vermögenswerte zu besteuern, ist ein Schritt in diese Richtung. Die Stimmung in Russland gegenüber Kryptowährungen ist positiv.

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Gurpreet Thind

Gurpreet Thind

Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.

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