Russland und China haben sichmatic vom US-Dollar getrennt. 90 % ihres Handels werden nun in ihren jeweiligen Währungen, dem russischen Rubel und dem chinesischen Yuan, abgewickelt. Diese Entscheidung wurde in einem hochrangigen Gespräch zwischen dem russischendent Wladimir Putin und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping bekräftigt. Im Mittelpunkt standen die Stärkung des BRICS-Bündnisses und die Förderung ihrer gemeinsamen Interessen ohne die amerikanische Währung.
Beide Staatschefs haben sich verpflichtet, eine, wie sie es nennen, „umfassende Partnerschaft und strategische Zusammenarbeit“ zu pflegen. Seit fast drei Jahren setzen sich die BRICS-Staaten für die Entdollarisierung (die Ablösung des US-Dollars) ein, in der Überzeugung, dass dies nicht nur für ihre eigenen Volkswirtschaften, sondern für die gesamte Weltwirtschaft das Beste sei.
Die Entdollarisierung hat sich als vorteilhaft erwiesen
Putin hob die positiven Folgen der Abkehr vom US-Dollar hervor und wies auf eine Verbesserung der Handelsdynamik zwischen den beiden Nationen hin.
„Die Abkehr vom US-Dollar hat unsere Handelsgeschäfte vereinfacht und gleichzeitig unsere wirtschaftliche Souveränität gestärkt.“
Wladimir Putin
Dieser Schritt ist auch eine Strategie, um andere BRICS-Staaten zum Nachziehen zu bewegen und so einen Präzedenzfall dent die endgültige Abkehr der gesamten Weltwirtschaft vom US-Dollar zu schaffen. Putin hat erklärt , er wolle die traditionelle Dominanz des US-Dollars untergraben und die BRICS-Volkswirtschaften von externem Druck und Sanktionen, insbesondere solchen westlicher Länder, befreien.
Eine gemeinsame BRICS-Währung ist noch in Arbeit
Eines der ambitioniertesten Ziele der BRICS-Finanzstrategie ist die mögliche Schaffung einer gemeinsamen Währung für den Staatenbund. Laut Putin werden die Pläne hierfür weiterhin intensiv verfolgt. Diese Idee wurde ausführlich auf dem 14. BRICS-Gipfel diskutiert, auf dem der russischedent Pläne zur Prüfung einer „neuen globalen Reservewährung“ ankündigte, die neben den bereits bestehenden nationalen Währungen existieren soll.
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Die Möglichkeit einer BRICS-Währung hat von verschiedenen Mitgliedsländern, darunter Brasilien, Unterstützung erfahren. Der brasilianischedent Luiz Inácio Lula da Silva sprach sich dafür aus und stellte die gegenwärtige globale Währungsdynamik, die vom US-Dollar dominiert wird, in Frage.
„Warum müssen wir an den Dollar gefesselt sein?“
Luiz Inacio Lula da Silva
Trotz der anfänglichen Begeisterung ist der Weg des Staatenbundes zu einer gemeinsamen Währung mit Herausforderungen verbunden. Spekulationen über die Ankündigung einer BRICS-Währung beim bevorstehenden Gipfeltreffen 2023 erwiesen sich als übertrieben optimistisch. Zudem fielen die Reaktionen anderer Länder unterschiedlich aus. So lehnte Indien beispielsweise einen russischen Vorschlag ab, Öltransaktionen in Yuan abzuwickeln, und entschied sich stattdessen für die Rupie oder den US-Dollar.
Es gab Skepsis hinsichtlich der BRICS-Währung
Das Interesse am BRICS-Wirtschaftsmodell wächst. Südafrikas BRICS-Botschafter Anil Sooklal gab bekannt, dass allein in diesem Jahr bis zu 40 Länder ihr Interesse an einem Beitritt zum Bündnis bekundet haben. Beim BRICS-Gipfel 2023 wurden mehrere neue Mitglieder aufgenommen. Saudi-Arabien und Argentinien lehnten eine Mitgliedschaft jedoch ab.
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Das Konzept einer gemeinsamen BRICS-Währung ist weiterhin umstritten. Kritiker befürchten, dass dadurch wirtschaftliche Abhängigkeiten, insbesondere vom chinesischen Yuan, entstehen könnten, was nicht im Interesse aller Mitgliedstaaten läge. Zudem stellen die unterschiedlichen Wirtschaftsstrukturen der BRICS-Staaten zusätzliche Herausforderungen für die Einführung einer gemeinsamen Währung dar. Indien und Südafrika teilen diese Ansicht.
Die Rolle des US-Dollars als dominierende globale Reservewährung hat abgenommen, obwohl er weiterhin die am weitesten verbreitete Währung ist. Sein Anteil am Reservewährungsmarkt ist gesunken, da der Euro und andere Währungen an Bedeutung gewonnen haben trac Es wird allgemein angenommen, dass die Einführung einer BRICS-Währung die Wirksamkeit der US-Sanktionen schwächen würde.
Cryptopolitan -Berichterstattung von Jai Hamid
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