Die Aktien des Russell 2000 haben sich seit Anfang 2026 zum ersten Mal seit 7 Jahren stetig besser entwickelt als die Aktien der großen Technologiekonzerne

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Die Aktien des Russell 2000 haben seit Januar 2026 zum ersten Mal seit sieben Jahren die Aktien der großen Technologiekonzerne übertroffen.
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Investoren verlagern ihr Kapital in Banken, Rohstoffunternehmen und Konsumgüterhersteller, die vom Wirtschaftswachstum abhängig sind.
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Es wird weiterhin erwartet, dass der Technologiesektor den größten Teil des Gewinnwachstums im S&P 500 ausmachen wird, mit einem jährlichen Zuwachs von 20 %.
Die Aktien des Russell 2000 haben die großen Technologiekonzerne an den ersten Handelstagen des Jahres 2026 durchgehend übertroffen, und das ist das erste Mal seit 2019.
Der Small-Cap-Index hat nun an sieben aufeinanderfolgenden Handelstagen den S&P 500 und den Dow Jones übertroffen, und das letzte Mal geschah dies im Januar 2019.
Das Geld fließt in Banken, Rohstoffunternehmen und Konsumgüterhersteller – also in jene Branchen, die davon profitieren, wenn Menschen arbeiten, konsumieren und Dinge produzieren. Dort liegt jetzt der Fokus auf Investitionen.
Die Wall Street ist mittlerweile auf Gewinne von externen Technologieunternehmen angewiesen
Der Umschwung hätte zu keinem ungünstigeren Zeitpunkt kommen können. Technologieunternehmen werden voraussichtlich auch im vierten Quartal das Gewinnwachstum anführen. Daten der Bank of America zufolge im S&P 500 werden die Gewinne der
Die Gewinne außerhalb des Technologiesektors? Sie dürften von 9 % Wachstum auf nur noch 1 % sinken. Das setzt die anderen Sektoren stark unter Druck, zu beweisen, dass sie keine Belastung darstellen.

Investoren beobachten Unternehmen wie Caterpillar, JPMorgan und Procter & Gamble genau. Diese Firmen müssen beweisen, dass die US-Wirtschaft nicht nur überlebt, sondern auch ein echtes Wachstum verzeichnet. Analysten erwarten diese positive Entwicklung bereits.
„Wir erleben zum ersten Mal in diesem Jahr einen breiten Rückenwind durch Konjunkturprogramme“, sagte Michael Kantrowitz, Stratege bei Piper Sandler. Seine Favoriten sind die Bereiche Transport, Wohnungsbau und Fertigung.
Technologieaktien behalten weiterhin die Oberhand, aber kleinere Unternehmen ziehen Kapitalzuflüsse an
Bloomberg Intelligence prognostiziert, dass Wachstumsaktien ihre Gewinne dreimal so schnell steigern werden wie Substanzaktien. Das entspricht einem Gewinnwachstum von 30 % bei Technologieaktien gegenüber lediglich 9 % bei Substanzaktien. Technologieaktien stellen nach wie vor den größten Wachstumsmarkt dar, und daran ändert sich nichts, nur weil manche Anleger das Interesse daran verloren haben.
Aber nicht alles außerhalb des Technologiesektors schwächelt. Im Industriesektor wird ein Gewinnwachstum von 13 % erwartet. Konsumgüteraktien sollen um 12 % steigen, und im Gesundheitswesen, im Rohstoffsektor und bei Basiskonsumgütern wird mit knapp unter 10 % gerechnet. Insofern weisen einige dieser Sektoren tatsächlich realistische Wachstumszahlen auf.
Und es handelt sich nicht nur um Prognosen. Reales Kapital verlässt den Technologiesektor. Letzte Woche verzeichneten Technologiefonds Abflüsse in Höhe von 900 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig flossen 8,3 Milliarden US-Dollar in andere Branchen. Dazu gehören Rohstoffe, Gesundheitswesen und Industrie – Sektoren, die im Russell 2000 stark vertreten sind.
Laut der Deutschen Bank hat das Engagement in Small-Cap-Aktien gerade den höchsten Stand seit fast einem Jahr erreicht. Gleichzeitig sinkt die Positionierung in Big Tech weiter.
Das ist kein wirklich schwaches Signal. Die Lockerung der Geldpolitik der Fed trägt ebenfalls dazu bei. Durch niedrigere Zinsen wirken risikoreichere Marktsegmente attraktiver. Hinzu kommt die wachsende Skepsis gegenüber dertracEntwicklung von KI-Systemen, weshalb es verständlich ist, dass Händler sich von den Megacaps abwenden und nach neuen Anlagemöglichkeiten suchen.
Auf makroökonomischer Ebene gaben die Futures nach. Die Dow-Futures fielen um 63 Punkte. Die S&P-500-Futures sanken um 0,2 Prozent und die Nasdaq-100-Futures um 0,3 Prozent.
Händler beobachten gespannt den Verbraucherpreisindex, der voraussichtlich einen Preisanstieg von 2,7 % im Vergleich zum Vorjahr ausweisen wird. Dies entspräche der im November beobachteten schwächeren Inflation, selbst wenn die Daten aufgrund des Regierungsstillstands im vergangenen Herbst verfälscht wurden.
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