Der S&P 500 verzeichnet eine sinkende Unternehmensstabilität mit einer durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit von unter 20 Jahren

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Der S&P 500 verändert sich ständig, da Unternehmen wachsen, scheitern, fusionieren oder den Markt verlassen.
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Etwa 20 % der Unternehmen scheiden alle fünf Jahre aus dem Index aus, was langfristige Stabilität selten macht.
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Die meisten Marktgewinne stammen von einer kleinen Gruppe von Aktien, was die Aktienauswahl sehr riskant macht.
Der S&P 500 ist nicht statisch. Das war er noch nie. Unternehmen kommen hinzu, andere gehen. Manche wachsen schnell und sichern sich einen Platz im Index, während andere schrumpfen, fusionieren, privatisiert werden oder zusammenbrechen.
Stabilität ist nicht die Funktionsweise dieses Index.
Diese ständige Umstrukturierung erklärt also vielleicht, wie sich der Markt im Laufe der Zeit verhält. Die Kurse können steigen, während sich die dahinter liegenden Faktoren unbemerkt verändern. Der S&P 500 ist heute nicht mehr derselbe Index wie vor zehn Jahren. Er ist nicht einmal annähernd vergleichbar. Der Markt erneuert ständig seine eigenen Bestandteile.
Personalwechsel verändern die Führungsebene und die Ergebnisse für Investoren
Der Goldman-Sachs-Analyst Ben Snider untermauerte diesen Wandel mit Zahlen. „Im Durchschnitt wechseln 20 % der im S&P 500 gelisteten Unternehmen alle fünf Jahre ihre Positionen“, schrieb Snider in einer Analyse vom 6. Januar. Er teilte eine Grafik tracdieses Muster bis ins Jahr 1985 zurückverfolgt. Die Daten zeigen einen stetigen Personalwechsel über Jahrzehnte hinweg, kein einmaliges Ereignis.
Das ist wichtig, weil der Markt nie von allen Aktien gleichzeitig getrieben wird. Ständig sorgt eine kleine Gruppe für Kursgewinne. Diese Spitzenreiter scheinen meist unaufhaltsam. Dann verlangsamen viele von ihnen ihr Wachstum und fallen zurück. Neue Aktien rücken nach und treiben den Markt weiter an. Dieser Wechsel wiederholt sich ständig.
Die jüngste Geschichte belegt dies eindeutig. Sechs der „Magnificent 7“ wurden erst in den letzten 25 Jahren in den S&P 500 aufgenommen. Sie waren keine festen Größen, sondern haben sich ihren Platz im Laufe der Zeit erarbeitet. Ihr Aufstieg zeigt, wie schnell sich die Führungsriege innerhalb des Index verändern kann.
Der hohe Aktienumsatz erklärt auch, warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen. Langfristige Renditen erzielen nur wenige Aktien. Die meisten Aktien entwickeln sich nicht überdurchschnittlich. Die richtige Aktie zu finden, ist riskanter als ein Münzwurf. Die Wahrscheinlichkeit, den S&P 500 zu übertreffen, ist deutlich höher als die, ihn zu schlagen.
Das richtige Timing macht es schwieriger. Der Kauf einer Aktie intronPosition ist nur die halbe Miete. Genauso wichtig ist es, zu verkaufen, bevor die Rendite darunter leidet. Da Unternehmen immer kürzer im Index vertreten sind, wird dieses Zeitfenster für den richtigen Zeitpunkt immer kleiner. Fehler passieren schneller.
Viele Anleger umgehen diese Entscheidungen, indem sie Indexfonds kaufen. Das Halten eines S&P-500-Fonds wird als passives Investieren bezeichnet, da es den Handel einschränkt. Die Zusammensetzung des Fonds ändert sich jedoch trotzdem. Anleger besitzen ein wechselndes Portfolio von Unternehmen, da Aktien in den Fonds aufgenommen und wieder ausgeschieden werden.
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.
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