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Autonome Roboter revolutionieren den Rückbau von Kernkraftwerken: Der SMuRFs-Ansatz

VonJohn PalmerJohn Palmer
2 Minuten Lesezeit
SMuRFs
  • SMuRFs revolutionieren den Rückbau von Kernkraftwerken durch sicherere und effizientere Roboterzusammenarbeit.
  • Modernste CPS-Technologie ermöglicht es, verschiedene Robotertypen für komplexe Aufgaben zusammenzuführen.
  • Das Potenzial von SMuRFs reicht über den Nuklearbereich hinaus und verspricht Fortschritte bei gefährlichen Industrieanlagen.

In einer bahnbrechenden Entwicklung im Bereich Robotik und nuklearer Sicherheit hat ein Ingenieurteam der Universitäten Glasgow, Manchester, Bristol Robotics Laboratory und Heriot-Watt ein innovatives Robotersystem namens SMuRFs (Symbiotic Multi-Robot Fleet) vorgestellt. Dieses System stellt einen bedeutenden Fortschritt beim Rückbau von Kernkraftwerken dar und bietet eine sicherere, schnellere und effizientere Methode zur Bewältigung von Aufgaben, die für Menschen gefährlich sind.

SMuRFs: Eine neue Ära der nuklearen Sicherheit

Das SMuRF-System ermöglicht den reibungslosen Zusammenspiel verschiedener Robotertypen – darunter Rad-, Vierbein- und Flugroboter. Die Stärke dieses Systems liegt in seiner nahtlosen Integration. Dadurch können die Roboter Sensordaten austauschen und ihre Fähigkeiten kombinieren, um Ziele zu erreichen, die für eine einzelne Maschine unerreichbar wären. Dieser Ansatz erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Effizienz der Überwachung und Instandhaltung kerntechnischer Anlagen.

Der erfolgreiche Einsatz von SMuRFs wurde in der Einrichtung der Robotics and Artificial Intelligence Collaboration (RAICo) in Cumbria demonstriert. Diese gemeinsame Initiative der britischen Atomenergiebehörde (UKAEA), der Nuclear Decommissioning Authority (NDA), Sellafield Ltd. und der Universität Manchester umfasste die Durchführung der Demonstration. Dabei absolvierten die SMuRFs eine Inspektionsmission in einem simulierten Lager für radioaktive Stoffe und stellten so ihr Potenzial für reale Anwendungsszenarien unter Beweis.

Innovative Technologie hinter SMuRFs

Kernstück des SMuRF-Systems ist ein hochentwickeltes cyber-physisches System (CPS), das in nahezu Echtzeit mit bis zu 1.600 Sensoren, Robotern und anderen digitalen und physischen Komponenten kommunizieren kann. Dieses CPS ist unerlässlich für die Zusammenarbeit von Robotern mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Betriebssystemen. Es gewährleistet, dass ein menschlicher Bediener regelmäßig informiert wird und bei Bedarf die Kontrolle über die Roboter behält.

Das CPS ermöglicht zudem die Erstellung eines digitalen 3D-Zwillings realer Räume. Dieser digitale Zwilling versetzt den SMuRF in die Lage, mit minimaler menschlicher Aufsicht zu navigieren und Aufgaben auszuführen, während er den menschlichen Bedienern über ein digitales Dashboard umfangreiche Daten bereitstellt. Diese Konfiguration ermöglicht fundierte Entscheidungen und bei Bedarf die direkte Steuerung der Roboter.

Praktische Anwendungen und zukünftiges Potenzial

Die praktischen Einsatzmöglichkeiten von SMuRFs reichen weit über den Rückbau von Kernkraftwerken hinaus. Beispielsweise könnten diese Roboterflotten im Bereich der Offshore-Windenergie routinemäßige Inspektions- und Reparaturarbeiten übernehmen, die derzeit kostspielig unddentsind, etwa solche, die einen Hubschraubertransport erfordern. Die ständige Präsenz von Roboterteams vor Ort könnte Ausfallzeiten verhindern und eine stabile Stromversorgung des Netzes gewährleisten.

Die nächste Forschungsphase umfasst die Integration einer breiteren Palette von Robotern in die Flotten, wodurch deren Fähigkeiten zur Wahrnehmung, Bewegung und Manipulation von Objekten in ihrer Umgebung verbessert werden. Diese Erweiterung der Fähigkeiten eröffnet neue Anwendungsmöglichkeiten für SMuRFs in verschiedenen Sektoren, die mit gefährlichen, schmutzigen, monotonen, weit entfernten und kostspieligen Arbeiten verbunden sind.

Das von einem Ingenieurteam führender britischer Universitäten und Forschungseinrichtungen geleitete Projekt „Smurfs“ stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Robotertechnologie und deren Anwendung in Gefahrenbereichen dar. Die erfolgreiche Demonstration dieser autonomen Roboterflotten in einem simulierten Szenario der Stilllegung eines Kernkraftwerks läutet eine neue Ära in der nuklearen Sicherheit und Instandhaltung ein. Dank ihrer Fähigkeit zur kollaborativen und effizienten Arbeitsweise bieten die SMuRFs eine vielversprechende Lösung für die Herausforderungen bei Arbeiten in gefährlichen Umgebungen, reduzieren die Risiken für menschliche Arbeitskräfte und steigern die betriebliche Effizienz. Mit der Weiterentwicklung der Technologie eröffnen sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten für diese Roboterflotten in verschiedenen Branchen, was einen grundlegenden Wandel im Umgang mit und der Bewältigung von Gefahrensituationen signalisiert.

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John Palmer

John Palmer

John Murangiri kam mit fundierten Kenntnissen in der Marktanalyse zu Cryptopolitan . John (auch bekannt als JP) hat an der Universität Nairobi einen Bachelor-Abschluss in Massenkommunikation und Medienwissenschaften erworben. Zuvor hat er bereits fürBitcoinund Metacoingraph Analysen zum Kryptomarkt beigesteuert.

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