Rezolve AI stellt im Rahmen einer Partnerschaft mit Tether Bitcoin Schatzkammer im Wert von 1 Milliarde US-Dollar vor

- Rezolve AI plant die Einführung eines Bitcoin -Treasury-Programms im Wert von 1 Milliarde Dollar und beginnt mit einer Investition von 100 Millionen Dollar.
- Das Unternehmen erklärt, dass BTC Treasury eine zentrale Rolle in seinen Plänen spielt, ein Vorreiter in der Zukunft des Finanzwesens zu werden.
- Rezolve arbeitet mit Tether an einer Lösung für Kryptozahlungen.
Das börsennotierte KI-Unternehmen Rezolve AI hat angekündigt, ein Bitcoin -Treasury-Programm im Wert von 1 Milliarde US-Dollar aufzulegen, beginnend mit einer Investition von 100 Millionen US-Dollar. Dies gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung am 24. Februar bekannt und erklärte, es sei Teil seiner strategischen Ausrichtung auf KI-gestützten E-Commerce.
Das an der Nasdaq notierte Unternehmen gibt an, dass Bitcoin eine zentrale Rolle in seinem Plan spielt, KI mit Blockchain-Technologie und Kryptowährungen zu integrieren. Laut Pressemitteilung arbeitet es derzeit in Partnerschaft mit dem USDT-Emittenten Tether an einer Zahlungsplattform, für die die Bitcoin-Reserven von großer Bedeutung sind.
Der CEO von Resolve AI, Daniel Wagner, sagte, die Investition in die BTC-Treasury sei ein klares Bekenntnis, das zeige, dass das Unternehmen die Zukunft des Finanzwesens gestalte.
Wagner fügte hinzu:
„Unser Bitcoin -Bestand von 1 Milliarde Dollar ist der Treibstoff für unsere Initiative mit Tether und ermöglicht nahtlose, KI-gestützte Krypto-Zahlungen für Händler und Verbraucher weltweit. So schließen wir die Lücke zwischen traditionellem Handel und der Revolution der digitalen Vermögenswerte.“
Dennoch merkte Rezolve an, dass die Einrichtung einer Bitcoin -Treasury auch der Bilanz zugutekomme und dazu beitragen könne, den Inflationsschutz als Wertspeicher aufrechtzuerhalten. Dies sei der Hauptgrund für die Einführung von Bitcoin -Treasurys durch mehrere börsennotierte Unternehmen, darunter MicroStrategy, MARA Holdings und Metaplanet.
Rezolve hofft unter anderem, dass die Einführung von Bitcoin als Zahlungsmethode sich positiv auf die Aktienperformance auswirken wird. Laut Daten von Yahoo Finance ist der Aktienkurs (RZLV) bis 2025 um 36 % gefallen und hat im vergangenen Jahr 77 % an Wert verloren.
Rezolve arbeitet mit Tether an einer Krypto-Zahlungsplattform.
Das KI-Unternehmen gab außerdem bekannt, seine Zahlungsplattform noch in diesem Jahr auf den Markt zu bringen. Zwar wurden keine detaillierten Informationen zum Aufbau der Plattform veröffentlicht, doch das Unternehmen erklärte, gemeinsam mit Tether an einem Produkt zu arbeiten, das den Einzelhandel mit Kryptowährungen revolutionieren werde.
Es wurde erläutert, dass die Zahlungslösung es Nutzern ermöglicht, direkt an der Kasse mit Kryptowährung zu bezahlen, und dass Händler von der sofortigen Krypto-zu-Fiat-Umrechnung sowie von gebührenfreien Händlergebühren enj. Wie Wagner anmerkte, wird dieses Tool Verbrauchern die Möglichkeit geben, „digitale Vermögenswerte im Alltag zu nutzen“.
Obwohl Tether sich noch nicht offiziell zu der Zusammenarbeit und dem kommenden Produkt geäußert hat, teilte der CEO des Unternehmens, Paolo Ardoino, Wagners Ankündigungund bestätigte damit eine bestehende Partnerschaft.
Tether versucht, sein Geschäft über Stablecoins hinaus auf andere Bereiche wie KI, Rohstoffe und Zahlungsverkehr auszuweiten. Stablecoins bleiben jedoch der Hauptumsatzträger, obwohl Unsicherheiten hinsichtlich der Auswirkungen regulatorischer Maßnahmen in den USA auf den Flaggschiff-Stablecoin USDC bestehen.
Bitcoin fällt um 7 % auf unter 90.000 US-Dollar.
Rezolves Entscheidung, eine Bitcoin Treasury einzurichten, folgt auf den jüngsten Kurssturz von Bitcoin (BTC). Innerhalb der letzten 24 Stunden fiel der Kurs der führenden Kryptowährung auf bis zu 86.000 US-Dollar. Laut CoinMarketCap ist Bitcoin heute um 7 % gefallen und notiert erstmals seit November 2024 unter 90.000 US-Dollar.
Der Rückgang ist auf Verkäufe von Investoren zurückzuführen, da risikoreiche Anlagen angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten an den US-amerikanischen und globalen Märkten zunehmend unter Druck geraten. Auch Aktien haben in letzter Zeit geschwächelt, und Kryptowährungen scheinen diese Entwicklung nun widerzuspiegeln.
Da der Bitcoin-Kurs unter 90.000 US-Dollar gefallen ist, haben auch andere digitale Vermögenswerte in den letzten Monaten stark nachgegeben und neue Tiefststände erreicht.
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