Privatanleger investieren 430 Millionen Dollar in SLV, nachdem der Silberpreis von 121 auf 78 Dollar pro Unze eingebrochen ist

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Privatanleger investierten 430 Millionen Dollar in SLV, als der Silberpreis von 121 Dollar auf 78 Dollar pro Unze abstürzte.
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Am 30. Januar verzeichnete Silber den größten Tagesverlust aller Zeiten mit einem Rückgang von 27 %.
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Die Volatilität schreckte institutionelle Anleger ab, aber Privatanleger kauften trotz des Zusammenbruchs weiter.
Privatanleger investierten 430 Millionen Dollar in Silber, während der Preis einbrach. Innerhalb von sechs Handelstagen kauften sie massiv in SLV, den größten Silber-ETF am Markt.
Dies geschah, während der Metallpreis von 121 Dollar auf bis zu 64 Dollar fiel, bevor er sich wieder auf 78 Dollar erholte. Die meisten Gewinne vom Jahresanfang? Weg.
Vanda Research tracdie Zuflüsse und zeigte, dass am 30. Januar, dem Tag, an dem der Silberpreis um 27 % einbrach, über 100 Millionen Dollar hinzukamen.
Das war der größte Tagesverlust, den das Metall je erlebt hat. Privatanleger ließen sich davon nicht abschrecken. Sie kauften weiter, als wäre nichts geschehen.
Privatanleger kaufen SLV, während der Silberpreis einbricht
Rhona O'Connell von StoneX erklärte, der drastische Preisverfall habe das Produkt für Privatkäufer attraktiver gemacht. „Die Leute lassen sich vom Sexappeal des Produktstrac“, sagte sie. Sie fügte hinzu, der „monumentale Ausverkauf“ habe einigen Händlern das Gefühl gegeben, ein Schnäppchen gemacht zu haben.
Die Preise fielen am Freitag nach einem starken Rückgang auf 64 US-Dollar pro Feinunze. Das war ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Höchststand von 121 US-Dollar im Januar. Nach dem Tiefpunkt erholten sie sich zwar wieder auf 78 US-Dollar, lagen aber immer noch weit unter dem Ausgangsniveau. O'Connell erklärte, die Emotionen hätten die Oberhand gewonnen. „Es verstärkt sich selbst“, sagte sie. Der Einbruch habe die Käufe noch aggressiver gemacht.
Diese turbulenten Handelsaktivitäten folgten auf einen massiven Kursanstieg im Vorjahr. Die Edelmetallpreise schossen nach den chaotischen Entscheidungen von Präsident Donald Trump in die Höhedent angefangen mit den Handelsstreitigkeiten und später den Turbulenzen um Grönland, den Iran und die US-Notenbank. Diese Ereignisse trieben Händler in Richtung Silber und Gold, zunächst als vermeintlich sichere Anlagen, dann als reines Spekulationsobjekt.
Anfang 2025 wurde Silber unter 30 US-Dollar gehandelt. Der Preis vervierfachte sich, bevor er einbrach. Auch der Goldpreis stieg rasant von 2.600 US-Dollar auf fast 5.600 US-Dollar, fiel dann aber wieder unter 5.000 US-Dollar.
Trumps Entscheidung für den Fed-Vorsitz löste die Trendwende bei den Metallpreisen aus
Der Wendepunkt war der 30. Januar. An diesem Tag Trump Kevin Warsh zum Präsidenten der US-Notenbank. Händler glaubten nun nicht mehr, dass die Fed unter Druck geraten würde, die Zinsen drastisch zu senken. Sobald diese Befürchtung verschwunden war, brach die Nachfrage nach sicheren Anlagen rapide ein.
Im Zuge der Rallye erfreuten sich beide Metalle großer Beliebtheit bei Privatanlegern und Spekulanten. Silber hingegen sorgte für deutlich mehr Turbulenzen.
Diese Woche war turbulent. Die Kurse fielen am Montag um 6 %, stiegen am Dienstag um 7 %, brachen am Donnerstag um fast 20 % ein und schwankten am Freitag erneut: Nach einem anfänglichen Rückgang um 10 % schlossen sie den Tag mit einem Plus von 9,5 % ab. Die meisten professionellen Fonds zogen sich zurück. Sie unterliegen Regeln und Margin-Limits. Privatanleger hingegen hielten an ihren Positionen fest.
Vanda erklärte, viele Händler hätten cash aus Gold-ETFs abgezogen, nicht aber aus Silber-ETFs. SLV verzeichnete weiterhin Zuflüsse, selbst als die Preise einbrachen. Es gab keine Nettoverkäufe.
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.
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