Der Verband der Nachrichtenverleger äußert Bedenken hinsichtlich der Klage der New York Times gegen Microsoft und OpenAI

- Der Verband der Nachrichtenverleger zeigte sich enttäuscht über die Klage der New York Times gegen OpenAI und Microsoft wegen der Verwendung von KI-Inhalten.
- Der Gesetzentwurf „Fair Digital News Bill“ zielt auf eine faire Vergütung für Nachrichten im Bereich KI ab.
- Urheberrechtsstreitigkeiten im Bereich der KI haben weitreichende Konsequenzen.
Der neuseeländische Verband der Nachrichtenverleger hat seine Enttäuschung über die Entscheidung der New York Times geäußert, OpenAI, den Entwickler von ChatGPT, und Microsoft wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen zu verklagen. Andrew Holden, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes, äußerte sich besorgt über die Nutzung von Nachrichteninhalten durch automatisierte Chatbots und andere kommerzielle KI-Produkte ohne angemessene Vergütung der Nachrichtenorganisationen.
Der fehlende Schutz für Nachrichteninhalte
Holden wies darauf hin, dass es derzeit keine Schutzmaßnahmen gegen KI-Plattformen gibt, die neuseeländische journalistische Inhalte zum Trainieren ihrer Software nutzen. Um dieses Problem anzugehen, unterstützt der Verband der Nachrichtenverleger den Gesetzentwurf für faire Verhandlungen über digitale Nachrichten, der derzeit dem neuseeländischen Parlament vorliegt. Dieser Gesetzentwurf zielt darauf ab, große Technologieunternehmen wie Microsoft, Google und Meta zu verpflichten, mit Nachrichtenorganisationen zu verhandeln und eine faire Vergütung für die Nutzung journalistischer Inhalte festzulegen.
Holden erklärte: „Ohne dieses Gesetz gibt es für sie keinen besonderen Grund, sich mit uns an einen Tisch zu setzen und zu verhandeln.“ Der Verband hat Vorschläge zur Verschärfung der KI-bezogenen Klauseln im Gesetz eingereicht, um sicherzustellen, dass Technologiekonzerne, die neuseeländischen Journalismus zur Entwicklung von KI-Produkten nutzen, den Urhebern der Inhalte eine angemessene Vergütung zahlen.
Die Klage der New York Times
Die New York Times sorgte kürzlich für Schlagzeilen, als sie als erstes großes US-Medienunternehmen OpenAI und Microsoft wegen Urheberrechtsverletzungen im Zusammenhang mit ihren Artikeln verklagte. In der Klage, die vor einem Bundesgericht in Manhattan eingereicht wurde, wirft die Zeitung OpenAI und Microsoft vor, die journalistischen Inhalte der Times zu nutzen, um KI-Produkte zu entwickeln, die mit der Zeitung konkurrieren und deren Leserschaft ablenken.
Die Times behauptet, diese Klage käme einer „unberechtigten Bereicherung ihrer massiven Investitionen in den Journalismus“ gleich. Obwohl die Zeitung keine konkrete Schadenersatzsumme fordert, schätzt sie den Schaden auf mehrere Milliarden Dollar. Darüber hinaus verlangt die Times die Vernichtung von Chatbot-Modellen und Trainingsdatensätzen, die ihr urheberrechtlich geschütztes Material enthalten.
Die Argumentation der Verteidigung
OpenAI und Microsoft haben den Vorwürfen widersprochen und argumentiert, dass die Verwendung urheberrechtlich geschützter Werke zum Trainieren von KI-Produkten unter die Rechtsdoktrin der „angemessenen Nutzung“ fällt. Sie führen an, dass eine solche Nutzung transformativ sei und mit den Grundsätzen der angemessenen Nutzung übereinstimme, welche die unlizenzierte Nutzung urheberrechtlich geschützten Materials unter bestimmten Bedingungen erlaube.
Das US-amerikanische Urheberrechtsamt defitransformative Nutzungen als solche, die „etwas Neues mit einem weitergehenden Zweck oder Charakter“ einführen und „eher als fair angesehen werden“
Gescheiterte Versuche, eine Klage abzuwenden
Die New York Times berichtete, dass Versuche, mit OpenAI und Microsoft über eine Klage zu verhandeln, gescheitert seien. Die Zeitung hatte auf einen „für beide Seiten vorteilhaften Wertetausch“ mit den Beklagten gehofft, konnte aber keine Einigung erzielen.
OpenAI zeigte sich überrascht und enttäuscht über die Klage und betonte sein Engagement für die Achtung der Rechte von Urhebern und Rechteinhabern. Microsoft hingegen hat sich bisher nicht zu dem Sachverhalt geäußert.
Auswirkungen und zukünftige Entwicklungen
Die von der New York Times gegen OpenAI und Microsoft eingereichte Klage hat weitreichende Konsequenzen für die Verwendung urheberrechtlich geschützter Inhalte beim Training von KI-Produkten. Der Ausgang dieses Verfahrens könnte die Art und Weise prägen, wie Nachrichtenorganisationen und Technologieunternehmen in Zeiten KI-gestützter Inhaltsgenerierung mit Urheberrechtsfragen umgehen. Er unterstreicht zudem die wachsende Bedeutung einer angemessenen Vergütung für Nachrichtenorganisationen, wenn deren Inhalte in der KI-Entwicklung verwendet werden.
Die Enttäuschung des neuseeländischen Verlegerverbands über die Klage der New York Times gegen OpenAI und Microsoft spiegelt die weit verbreitete Besorgnis über die Verwendung von Nachrichteninhalten in KI-Produkten ohne angemessene Vergütung wider. Der Rechtsstreit zwischen der Times und den Beklagten verdeutlicht die Komplexität des Urheberrechts und der zulässigen Nutzung im Kontext der KI-Entwicklung. Der Ausgang dieses Verfahrens wird voraussichtlich künftige Diskussionen und Verhandlungen zwischen Nachrichtenorganisationen und Technologiekonzernen über die Verwendung journalistischer Inhalte in KI-Anwendungen beeinflussen.
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