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OpenAI und Microsoft verhandeln erneut über den Zugang zu Finanzmitteln und Technologie

VonHannah CollymoreHannah Collymore
2 Minuten Lesezeit
OpenAI und Microsoft verhandeln erneut über den Zugang zu Finanzmitteln und Technologie
  • OpenAI und Microsoft verhandeln ihre Partnerschaft neu, da OpenAI weiterhin an Plänen für den Übergang zu einer gewinnorientierten Struktur arbeitet und einen Börsengang anstrebt.
  • Der Windows-Hersteller könnte seine Kapitalbeteiligung reduzieren und im Gegenzug über das Jahr 2030 hinaus einen erweiterten Zugang zu den fortschrittlichen KI-Modellen von OpenAI erhalten.
  • Die Aufsichtsbehörden beobachten den Umstrukturierungsprozess genau, während Kritiker wie Elon Musk darum kämpfen, den gemeinnützigen Status des Unternehmens zu erhalten.

Berichten zufolge verhandeln OpenAI und Microsoft über einedefiihrer ursprünglichen Partnerschaft, da der ChatGPT-Hersteller im hart umkämpften Wettlauf um die Vorherrschaft in der Zukunft der künstlichen Intelligenz Veränderungen in seinen Unternehmensstrukturen und Finanzierungsmöglichkeiten durchläuft.

Microsoft hat die Bedingungen seiner ursprünglichen Partnerschaft mit OpenAI aktualisiert, nachdem das Unternehmen seit 2019 mehr als 13 Milliarden Dollar in das KI-Unternehmen investiert hat.

Eine entscheidende Frage, die es zu klären gilt, ist die Notwendigkeit, Microsofts Beteiligung und den langfristigen Zugang zu OpenAIs Technologie neu zu bewerten, da der Hersteller des bekannten ChatGPT sich vollständig in ein gewinnorientiertes Unternehmen umstrukturiert und dabei eine zukünftige öffentliche Investition und einen möglichen Börsengang anstrebt.

Vom Forschungslabor zur Marktmacht

OpenAI wurde ursprünglich als gemeinnütziges Forschungslabor gegründet, um sicherzustellen, dass künstliche allgemeine Intelligenz (AGI) der gesamten Menschheit zugutekommt. Die Umwandlung in eine gewinnbegrenzte Hybridstruktur hat jedoch die Ausrichtung verändert. Dieser Wandel hat großes Interesse bei Investoren, Regulierungsbehörden und ehemaligen Mitwirkenden geweckt.

Unter der Führung von CEO Sam Altman strebt das Unternehmen, das kürzlich 40 Milliarden US-Dollar von Softbank und anderen Investoren eingesammelt hat, nun die Beschaffung von neuem Kapital und die Expansion an. Diese Ziele erfordern Klarheit hinsichtlich der Rechte der Investoren, der Umsatzbeteiligung und des Technologiezugangs.

Das Unternehmen, das weiterhin seinen gemeinnützigen Vorstand beibehält, arbeitet Berichten zufolge daran, seinen Geschäftsbereich in eine Public Benefit Corporation (PBC) umzuwandeln, um dem mit seinen Investoren vereinbarten Ziel zu entsprechen.

Die Unterstützung von Microsoft war maßgeblich für den Aufstieg von OpenAI. Im Gegenzug für seine Investition sicherte sich Microsoft die exklusiven Rechte zur Integration der OpenAI-Modelle, darunter ChatGPT, in seine Azure-Cloud-Plattform sowie in andere Produkte wie die Office-Suite, die Bing-Suchmaschine und Unternehmenssoftware bis zum Jahr 2030.

Microsoft verhandelt über seine Rolle in der Zukunft von OpenAI

Quellen aus dem Umfeld des Unternehmens geben an, dass Microsoft bereit sei, seine Beteiligungsposition zu reduzieren, wenn OpenAI sich im Gegenzug umfassender dazu bekenne, auch über das Jahr 2030 hinaus weiterhin privilegierten Zugang zu hochmodernen KI-Modellen zu gewähren.

OpenAIhingegen strebt Bedingungen an, die dem Unternehmen mehr Flexibilität bei der Kapitalbeschaffung von neuen Geldgebern ermöglichen.

Die Aufsichtsbehörden in Kalifornien und Delaware, wo OpenAI seinen Hauptsitz bzw. Firmensitz hat, beobachten die Gespräche sowie den geplanten Übergang von einer gemeinnützigen Organisation zu einer Public Business Corporation (PBC).

Elon Musk, ein Gründungsmitglied von OpenAI, hat den Protest gegen die geplante Umwandlung in ein gewinnorientiertes Unternehmen angeführt, die Führung von OpenAI lautstark kritisiert und sogar rechtliche Schritte eingeleitet, um die geplante Umstrukturierung des Unternehmens zu verhindern.

Die Verbindung zwischen Microsoft und OpenAI reicht tief

Im Verlauf der Verhandlungen ist beiden Seiten die Tragweite der Entscheidung bewusst. OpenAI benötigt Microsofts Infrastruktur und globale Reichweite, um seine Technologie zu skalieren. Microsoft wiederum benötigt frühzeitigen Zugang zu den Forschungsergebnissen von OpenAI, um seinen Vorsprung gegenüber Konkurrenten wie Google und Amazon zu wahren.

Die Beziehung zwischen OpenAI und Microsoft verlief nicht immer reibungslos. Letztes Jahr wurde Altman kurzzeitig vom OpenAI-Aufsichtsrat abgesetzt, woraufhin Microsoft ihm eine Position anbot, um die KI-Entwicklung fortzusetzen. Dieser Schritt verdeutlichte, wie eng die beiden Unternehmen mittlerweile miteinander verflochten sind.

Die Beziehung nahm jedoch eine weitere Wendung, nachdem OpenAI sich für eine Partnerschaft im Rahmen des ehrgeizigen Stargate-Projekts an Oracle, einen Konkurrenten von Microsoft, wandte. Dort wird Oracle die eigene Computerinfrastruktur von OpenAI aufbauen, was als ein Schritt zur Beseitigung der Abhängigkeit von Microsoft gesehen wird.

Trotz dieser Entwicklungen gibt es Anzeichen dafür, dass beide Parteien verstehen, dass sie eine gemeinsame Basis finden können, die beiden Technologiegiganten zugutekommt.

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