Krypto-Unternehmen in New York haben wiederholt beklagt, dass die Beantragung der staatlichen BitLicense lange dauert. Die Finanzaufsichtsbehörde des Bundesstaates reagiert nun auf diese Beschwerden und plant ein völlig neues Lizenzierungsverfahren für diese Unternehmen.
Krypto-Unternehmen dürfen in New York mit einer bedingten Lizenz operieren
Nach einem Bericht vom Mittwoch legte das New Yorker Finanzdienstleistungsministerium (NYDFS) eine neue Lizenzierungsregelung zur Erteilung bedingter Lizenzen an Krypto-Unternehmen vor. Dies würde es Unternehmen, die ihre Dienste in New York anbieten möchten, ermöglichen, zunächst mit anderen lizenzierten Unternehmen zusammenzuarbeiten, bevor sie die BitLicense selbst erhalten.
Diese Entwicklung ist auf öffentliche Beschwerden, insbesondere von Krypto-Unternehmen, über die Hürden bei der Erlangung der BitLicense zurückzuführen. In einigen dieser Beschwerden wurde angemerkt, dass der Erwerb der BitLicense ein jahrelanger Prozess sei. Dies hemmt die Entwicklung von Kryptowährungen in New York.
Aus diesem Grund plant die Regulierungsbehörde, den Erhalt der BitLicense durch die Einführung einer sogenannten bedingten Lizenzregelung zu vereinfachen. Dies könnte Kryptounternehmen den Betrieb in den USA erleichtern und gleichzeitig trac Wachstum des Kryptowährungssektors fördern.
New Yorks BitLicense
Zusätzlich zum neuen Lizenzierungsverfahren plante die New Yorker Regulierungsbehörde auch, die Prozesse für das Anbieten und die Nutzung neuer Kryptowährungen im Bundesstaat zu vereinfachen. Im Bericht heißt es:
Die Regulierungsbehörde wird eine Liste vorab genehmigter Kryptowährungen bereitstellen, aus der die Lizenznehmer auswählen und anschließend selbst bestätigen können, dass sie diese verwenden, ohne eine zusätzliche Genehmigung einholen zu müssen.
Gleichzeitig werden die Anwohner aufgefordert, bis zum 10. August ihre Meinung zum neuesten Lizenzierungsansatz abzugeben.
Die BitLicense wurde Berichten zufolge vor fünf Jahren von der Regulierungsbehörde des Bundesstaates New York eingeführt. Dies geschah zu einer Zeit, als Regulierungsbehörden weltweit Kryptowährungen noch skeptisch gegenüberstanden. Bislang wurden lediglich 25 dieser Lizenzen an Krypto-Unternehmen vergeben.

