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Nvidia vermittelt GPU-Kapazitätsverträge mit nordischen Rechenzentren

VonOpeyemi OlanrewajuOpeyemi Olanrewaju 2 Minuten Lesezeit
Nvidia fungiert in den nordischen Ländern als „Vermittler“, da die Region immertracwird, und bringt GPU-Hersteller mit Rechenzentrumsbetreibern zusammen
  • Nvidia vernetzt Unternehmen, die seine GPUs besitzen, mit nordischen Rechenzentrumsbetreibern, die über ausreichend Platz für deren Unterbringung verfügen, und führt ein ähnliches Projekt in den USA und Asien durch.
  • Die Region hat dank erneuerbarer Energien, verfügbarem Land und kaltem Wetter, das die Kühlkosten senkt, hohe Investitionen in KI angezogen.
  • Zu den zertifizierten Betreibern gehören atNorth, Bulk Data Centers und Borealis.

Nvidia bringt Unternehmen, die seine GPUs besitzen, mit nordischen Rechenzentrumsbetreibern zusammen, die über ausreichend Platz für diese verfügen, wie Quellen gegenüber CNBC erklärten. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Chiphersteller seinen Einfluss auf den gesamten KI-Ausbau weit über den reinen Verkauf von Chips hinaus ausweiten will.

Chipmacher wurde zum Heiratsvermittler

Laut einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht von CNBC hat Nvidia mindestens ein Rechenzentrumsunternehmen kontaktiert, um potenzielle Abnehmer zu besprechen. Dabei handelt es sich um Käufer, die sich Rechenkapazität im Voraus durch Kauf- oder Leasingverträge sichern. Eine der Quellen behauptete, diese Kontaktaufnahmen seien Teil von Nvidias Wertversprechen an GPU-Kunden

Das Unternehmen beschränkt seine Bemühungen nicht auf Skandinavien und Island, sondern hat auch versucht, ein KI-Infrastrukturunternehmen mit GPU-Besitzern in den USA und Asien zu vernetzen. Ziel ist es, Käufern mit cash und der entsprechenden Nachfrage den passenden physischen Platz für die gewünschte Hardware zu bieten.

Dieses „Matchmaking“-Interesse von Nvidia geht über Chips und Prozessoren hinaus und umfasst auch deren Einsatzgebiete. Dieser Schritt führt das Unternehmen tiefer in die KI-Lieferkette vor als je zuvor.

DGX-Ready-Programm zur Zertifizierung nordischer Standorte

Die Auswahl der Rechenzentren basiert auf Nvidias DGX-Ready Colocation Data Center-Programm, das Einrichtungen für die Ausführung anspruchsvollster KI-Workloads prüft. Drei nordische Betreiber erfüllen die von Nvidia festgelegten Standards: atNorth, Bulk Data Centers und Borealis Data Center.

Um diese Zertifizierung zu erhalten, muss ein Standort nachweisen, dass er Flüssigkeitskühlung unterstützt, die Komponentenvalidierung besteht und die erforderliche Ökosystemunterstützung bietet, um zu verhindern, dass die Implementierungen ins Stocken geraten, nachdem ein Kunde Hardware eingebracht hat.

Alle drei zertifizierten Betreiber sollen vollständig mit erneuerbarer Energie arbeiten, und ihre Standorte tragen dazu bei, die Kühlkosten niedrig zu halten, da die umgebende Luft den größten Teil des Jahres kalt bleibt.

Billiger Strom und kaltes Klima ziehen Projekte weiter nach Norden

Die nordischen Länder zeichnen sich durch ein starkes Potenzial in Bezug auf Energie, Landnutzung und Temperatur aus. Island nutzt Geothermie, während Norwegen und Schweden auf große Wasserkraftressourcen setzen. Generell sorgen die kühlen Bedingungen in der gesamten Region dafür, dass Kühlsysteme deutlich weniger Energie verbrauchen als in wärmeren Regionen.

Pure DC kündigte im Juli an, 1,5 Milliarden Euro für einen 110-Megawatt-Campus in Finnland auszugeben, und auch Microsoft hat im April zusätzliche Kapazitäten an einem Nscale-Standort in Norwegen angemietet.

Crusoe schloss sich im August 2025 mit atNorth zusammen, um seinen Standort ICE02 in Island auszubauen. Dieser Standort kombiniert Nvidias DGX GB200 NVL72-Systeme mit Blackwell-GPUs. In Norwegen strebt das von OpenAI unterstützte Stargate-Projekt bis Ende 2026 den Einsatz von 100.000 Nvidia-GPUs an.

In Island verfolgen Verne und nScale das Ziel, Europas größte flüssigkeitsgekühlte KI-GPU-Installation zu errichten, die mit rund 4.600 Nvidia Blackwell Ultra GPUs ausgestattet sein soll.

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Opeyemi Olanrewaju

Opeyemi Olanrewaju

Opeyemi ist spezialisiert auf die Erstellung und Optimierung hochwertiger Inhalte mit Fokus auf Kryptowährungen, globale Finanzmärkte und Wirtschaft. Er absolvierte sein Medizinstudium (MBBS) an der Universität Ibadan. Er war Chefredakteur der Hochschulzeitung und zuvor bei CFA tätig. Seit über sechs Jahren trägt er als Nachrichtenredakteur bei Cryptopolitanmaßgeblich zur Einzigartigkeit des Magazins bei.

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