Südkoreas NTS weitet die Durchsetzung der Kryptogesetze auf Cold Wallets aus

- Die südkoreanische NTS hat die Beschlagnahmungen von Krypto-Assets ausgeweitet und zielt nun auf Inhaber von Offline-Cold-Wallets ab.
- Der koreanische Zoll hat eine Rekordzahl verdächtiger Kryptowährungstransaktionen festgestellt, die die Gesamtzahlen der beiden Vorjahre übertrifft.
- Die Abgeordneten fordertentronMaßnahmen zur Eindämmung der Geldwäsche über Stablecoins.
Südkoreas Nationaler Steuerdienst (NTS) warnte Kryptosteuerhinterzieher, dass auch Cold Wallets nicht vor seinen Kontrollen sicher seien. Die Behörde kündigte an, im Rahmen ihrer laufenden Maßnahmen gegen Steuerhinterziehung Hausdurchsuchungen durchzuführen.
Die Maßnahmen folgen auf die Bemühungen der Behörden, tracin ausländischen Börsen und privaten Speichermedien versteckte Vermögenswerte Bis Ende Juni hat sich die Zahl der südkoreanischen Anleger in virtuelle Vermögenswerte von 1,2 Millionen vor fünf Jahren auf 10,77 Millionen nahezu verdoppelt.
Der nationale Steuerdienst verstärkt seine Bemühungen zur Beschlagnahme von Krypto-Vermögenswerten
🔥Die südkoreanische Steuerbehörde gab gestern bekannt, dass Steuerbeamte bei auf Kryptowährungen deren Cold Wallets beschlagnahmen und die Token liquidieren werden. #Blockchain
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— Exworth (@Exworth_) 10. Oktober 2025
Die Lokalzeitung Handkook Ilbo berichtete , dass Kryptowährungen in Südkorea zu einem der wichtigsten Mittel zur Steuerhinterziehung geworden sind. Laut dem Bericht liegt die Ursache für Steuerhinterziehung in der Anonymität virtueller Vermögenswerte und der damit verbundenen tracgrößeren Schwierigkeit, Kryptowährungsbesitzer tracFinanztransaktionen wie Aktienkäufen.
Dem Bericht zufolge ist die südkoreanische Steuerbehörde NTS bereit, Wohnungen zu durchsuchen und Festplatten sowie Cold-Wallets zu beschlagnahmen. Die NTS wird Festplatten und Cold Wallets beschlagnahmen, wenn sie den Verdacht hat, dass Steuersünder ihre Kryptowährungen offline verstecken. Im Jahr 2021 nahm die NTS erstmals 71,2 Milliarden Won ein, indem sie virtuelle Vermögenswerte von 5.741 Steuersündern mit hohem Vermögen beschlagnahmte. Das Gesetz zur nationalen Steuererhebung ermächtigt die NTS, Kontoinformationen von lokalen Börsen anzufordern und die Konten von Steuersündern einzufrieren.
Dem Bericht zufolge kann die NTS digitale Vermögenswerte von südkoreanischen Steuersündern beschlagnahmen. Die Behörde kann sich an lokal tätige Börsen wenden, um KYC-Informationen (Know Your Customer) von Steuersündern zu erhalten und deren Vermögenswerte zu beschlagnahmen. Die Anfrage erfolgt gemäß den im Gesetz zur nationalen Steuererhebung festgelegten „Anfrage- und Inspektionsrechten“. Sollten sich auf den Konten der Steuersünder digitale Vermögenswerte befinden, kann die Behörde die Börse auffordern, das Konto einzufrieren.
Laut dem Abgeordneten Kim Young-jin von der Demokratischen Partei Koreas belegen Daten der Nationalen Telekommunikationsbehörde (NTS), dass insgesamt 14.140 Personen wegen Verstößen gegen die Kryptowährungsgesetze beschlagnahmt wurden. Die Daten zeigen, dass die NTS in den letzten vier Jahren Kryptowährungen im Wert von 146,1 Milliarden Won eingezogen hat.
Der Finanzaufsichtsdienst gab bekannt, dass der Betrag der von inländischen Börsen in Cold Wallets transferierten virtuellen Vermögenswerte im ersten Halbjahr dieses Jahres 78,9 Billionen Won betrug.
Südkorea verzeichnet einen sprunghaften Anstieg der gemeldeten Kryptokriminalität.
Wie Cryptopolitan berichtete , zeigten Statistiken der koreanischen Finanzermittlungsbehörde (FIU), dass die Zahl der Meldungen über verdächtige Transaktionen (STRs), die von Betreibern virtueller Vermögenswerte zwischen Januar und August dieses Jahres eingereicht wurden, 36.684 erreichte. Die FIU gab bekannt, dass diese Zahl die Gesamtzahl von 35.734 Fällen der letzten zwei Jahre überstieg.
Die FIU gab außerdem bekannt, dass die zwischen Januar und August eingereichten Verdachtsmeldungen (STRs) die Gesamtzahlen der Jahre 2023 und 2024 zusammen übertrafen (16.076 bzw. 19.658). Der koreanische Zoll (KCS) teilte mit, dass das Volumen der Straftaten im Zusammenhang mit virtuellen Vermögenswerten von August 2021 bis August 2025 9,5613 Billionen KRW erreichte. Davon entfielen 8,6235 Billionen Won (90,2 % des Gesamtvolumens) auf Geldwäschedelikte. Im Mai ertappte der KCS einen Geldwechsler, der illegal rund 57,1 Milliarden Won cash, das er von einem russischen Importeur erhalten hatte, in Tether transferiert hatte.
„Da Stablecoins in letzter Zeit als Zahlungs- und Abwicklungsmittel in der Realwirtschaft immer häufiger eingesetzt werden, steigt auch das Risiko ihres Missbrauchs für Devisenkriminalität wie Geldwäsche.“
–Seongjun Jin, Mitglied der Nationalversammlung für die Demokratische Partei
Jin fügte hinzu, dass zuständige Organisationen wie der KCS und die FIUmatic Maßnahmen gegen neue Formen der Devisenkriminalität ergreifen sollten. Er betonte, dass diese Maßnahmen von wirksamen Razzien begleitet werden müssten, etwa trackrimineller Gelder und der Blockierung verschleierter Geldüberweisungen.
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