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Experten der Nachrichtenmedien untersuchen die KI-Erfahrungen auf dem INMA-Weltkongress

VonAamir SheikhAamir Sheikh
3 Minuten Lesezeit
Experten für Nachrichtenmedien
  • Der INMA-Weltkongress der Nachrichtenmedien fand letzte Woche in London statt.
  • CEOs und Medienschaffende aus mehr als 53 Ländern nahmen an verschiedenen Sitzungen und Workshops des Kongresses teil.
  • Zu den Hauptthemen zählten die Auswirkungen von KI auf Redaktionen und der damit einhergehende Arbeitsplatzverlust.

Das Konsumverhalten ändert sich aufgrund der digitalen Transformation ständig, was sich auch auf Geschäftsmodelle auswirkt und Einnahmequellen verändert. Medienschaffende müssen sich daher mit diesem Thema auseinandersetzen, um relevant zu bleiben.

Ein weiterer Faktor ist der zunehmende Einfluss künstlicher Intelligenz, mit dem sie sich auseinandersetzen müssen, da erwartet wird, dass KI die Arbeitsweise von Nachrichtenredaktionen verändern wird.

Experten der Nachrichtenmedien teilen ihre KI-Erfahrungen

Der 94. Weltkongress der Nachrichtenmedien ging letzte Woche in London zu Ende. Gastgeber war die International News Media Association (INMA). Delegierte führender Nachrichtenmedien aus über 50 Ländern, darunter CEOs, Verleger, Redakteure, Strategen, Experten für Zielgruppenentwicklung, Umsatzmanager und Forscher, nahmen teil. Verschiedene Workshops, Konferenzen, Studienreisen und Preisverleihungen boten der gesamten Woche zahlreiche Möglichkeiten für tiefgreifende Einblicke.

Quelle: Statista.

David Rhodes, Vorstandsvorsitzender der Sky News Group, informierte die Teilnehmer darüber, dass generative KI in vielfältiger Weise eingesetzt werden wird, anstatt dass die Technologie bereits jetzt auf unauffällige Weise genutzt wird. Er betonte, dass es zu umfassenden Veränderungen kommen wird und dass alle Beteiligten offen für neue Innovationen sind.

Michael Boggs, CEO des neuseeländischen Medienunternehmens NZME, möchte KI ebenfalls für sein Unternehmen nutzen und setzt daher auf NZME Radio KI-gesteuerte, von Menschen trainierte Stimmen ein. Am Beispiel der Verkehrsmeldungen im Radio erklärte Boggs:

„Es gibt wöchentlich 200 Minuten Verkehrsnachrichten, die durch Werbung monetarisiert werden“, und „dafür wird KI eingesetzt.“

Quelle: INMA.

Boggs erklärte, dass NZME eine gute Resonanz erziele, da das Unternehmen mithilfe von KI aus den Börsenmitteilungen auch Geschichten erstelle, die seiner Meinung nach besser seien als eine „langweilige Mitteilung“. Er fügte hinzu, dass seine Organisation den Einsatz von KI auf viele weitere Bereiche ausweiten werde, beispielsweise auf Wettervorhersagen.

Arbeitsplatzverluste sind ein großes Problem in den Medien

Neben der Nutzung generativer KI für kreative und geschäftliche Zwecke gibt es für Führungskräfte in den Medien . Welche Herausforderungen ergeben sich für die Beschäftigung, da viele befürchten, durch KI ersetzt zu werden, und welche negativen Aspekte damit verbunden sind? Mirja Cartia d'Asero, Geschäftsführerin der italienischen Zeitung IL Sole 24 Ore, meint, generative KI habe das Potenzial, viele Arbeitsplätze zu ersetzen, wenn man die Angelegenheit ehrlich betrachte; andernfalls wäre es eine Lüge.

Sie betonte außerdem, dass die Demokratie durch KI Schaden nehmen könne, und sprach in Bezug auf den demokratischen Prozess von dessen „Tötung“ durch KI-Desinformation. Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass letztendlich die Entscheidung beim Menschen liege. Sie erklärte zudem, dass Regeln und Vorschriften für den Einsatz von KI unerlässlich seien. Am Beispiel ihrer Zeitung IL Sole 24 Ore erläuterte sie, dass dort ein KI-Kodex eingeführt worden sei. Sie sei zwar nicht pessimistisch, was den Einsatz von Technologie angehe, halte aber den menschlichen Faktor für entscheidend, um das Vertrauen in den Journalismus zu erhalten – ein Vertrauen, das derzeit dringender denn je benötigt werde.

Rhodes sagte, Medienunternehmen sollten KI nutzen, um besser mit ihrem Publikum in Kontakt zu treten, indem sie den Menschen die Nachrichten liefern, nach denen sie suchen. Hearst UK-CEO Vanneck-Smith hob ebenfalls den menschlichen Aspekt des Journalismus hervor und sagte: „Menschen sind Maschinen überlegen“, weil Menschen Menschen bevorzugen. Er sagte, Authentizität sei im Journalismus wichtiger als künstliche Intelligenz oder Maschinen, denn: „

„Menschen suchen andere Menschen.“

Wie Paulo Coelho in seinem berühmten Roman Der Alchemist schrieb: „Das Leben sucht das Leben.“ 

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Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitanübernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent /oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Aamir Sheikh

Aamir Sheikh

Aamir ist Technologiejournalist mit fast sechs Jahren Erfahrung in der Krypto- und Technologiebranche. Er absolvierte die MAJ University mit einem MBA in Finanzen und Marketing. Derzeit arbeitet er für Cryptopolitan, wo er über die neuesten Entwicklungen auf den Kryptowährungsmärkten und Preisprognosen berichtet.

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