Immer mehr Amerikaner halten Kamala Harris für die bessere Wahl in Wirtschaftsfragen als Donald Trump. Eine neue Umfrage zeigt einen deutlichen Wandel in der Wählermeinung.
Erstmals seit fast einem Jahr bevorzugen mehr Wähler Kamala Harris gegenüber Donald Trump in Wirtschaftsfragen. Dieser Stimmungswandel folgt auf Joe Bidens Rückzug aus dem Präsidentschaftswahlkampf, was seinerdent offenbar Auftrieb gegeben hat.
Laut der Umfrage glauben 42 % der Amerikaner, dass Kamala die Wirtschaft besser führen würde, verglichen mit 41 %, die Trump immer noch mehr vertrauen.
Das ist ein bedeutender Sprung für Kamala, insbesondere wenn man bedenkt, dass Bidens Werte im letzten Monat 7 % niedriger lagen. Erik Gordon, Professor an der Universität von Michigan, wies darauf hin, dass
„Die Tatsache, dass die Wähler Kamala positiver bewerteten als Biden, sagt viel darüber aus, wie schlecht Biden abschnitt.“
Trotz guten Wirtschaftswachstums und solider Arbeitsmarktzahlen hatte Biden Schwierigkeiten, den Wählern das Gefühl zu vermitteln, dass sie von irgendeiner seiner politischen Maßnahmen profitierten.
Inflationssorgen und Kamalas Vorteil
Die Inflation bleibt für die meisten Amerikaner die größte Sorge im Vorfeld der Wahlen im November. Trotz dertronWirtschaftsindikatoren fühlen sich nur 19 % der Wähler heute besser gestellt als zu Bidens Amtsantritt im Jahr 2021.
Die Umfrage ergab außerdem, dass 60 % der Wähler der Meinung sind, Kamala solle entweder mit Bidens Wirtschaftspolitik brechen oder bedeutende Änderungen vornehmen.
Dies ist wichtig, da Kamalas Erfolg möglicherweise davon abhängt, wie gut sie sich von Bidens wirtschaftlicher tracdistanzieren kann.

Kamalas Zustimmungswerte sind ebenfalls höher als die von Biden: 46 % der registrierten Wähler befürworten ihre Arbeit alsdent, während 41 % weiterhin Biden unterstützen.
Dieser Unterschied könnte ihr einen Vorteil verschaffen, bedeutet aber nicht, dass sie aus dem Schneider ist. Die Umfrage zeigte, dass wirtschaftliche Sorgen weiterhin ein wichtiges Thema sind, und diese Bedenken könnten Trump in die Hände spielen.
In einer kürzlich im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz kritisierte Trump den Umgang der Biden-Regierung mit der Inflation, was bei einigen Wählern, die in den letzten vier Jahren zu kämpfen hatten, Anklang finden könnte.
Trumps wirtschaftlicher Vorteil
Während Kamala an Boden gewinnt, hat Trump in bestimmten Bereichen immer noch die Nase vorn, insbesondere wenn es um Handel geht.
Die Umfrage ergab, dass 43 % der Wähler Trump mehr Vertrauen in Bezug auf die Gestaltung der Wirtschaftsbeziehungen mit China schenken, während nur 39 % der Meinung sind, dass Kamala diese Aufgabe besser bewältigen würde.
Trump hat sichtronvehement für protektionistische Handelspolitiken eingesetzt, insbesondere im Umgang mit Peking. Er drohte sogar damit, die Zölle auf Autos und andere Konsumgüter zu erhöhen, sollte er weitere vier Jahre im Amt bleiben.

Diese harte Haltung in Handelsfragen könnte der Grund dafür sein, dass ihn manche Wähler immer noch für den besseren Kandidaten zur Bewältigung dieser spezifischen wirtschaftlichen Probleme halten.
Doch nicht alles läuft nach Trumps Plan. Laut derselben Umfrage bewerten nur 25 % der registrierten Wähler die aktuelle Wirtschaftslage als „ausgezeichnet“ oder „gut“.
42 % der Wähler gaben an, dass es ihnen besser ginge, wenn Trump wieder im Amt wäre, verglichen mit 33 %, die glauben, dass es ihnen unter einer Präsidentschaft von Kamala besser

