NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

Fünf Behörden arbeiten mit dem Justizministerium zusammen, um Menschenrechtsverletzungen aufgrund von KI-bedingten Vorurteilen entgegenzuwirken

VonAamir SheikhAamir Sheikh
Lesezeit: 2 Minuten,
Justizministerium
  • Fünf weitere Bundesbehörden haben sich mit dem Justizministerium zusammengeschlossen, um gegen Verstöße gegen die Bürgerrechte vorzugehen.
  • Der Schwerpunkt liegt auf KI-bezogenen Problemen, die die Bürger betreffen.
  • Das Justizministerium kündigte außerdem eine Webseite an, die sich ausschließlich mit KI und Bürgerrechten befasst.

Fünf Bundesbehörden haben sich mit dem Justizministerium zusammengeschlossen, um die Bürgerrechte gegen KI-bedingte Benachteiligung durchzusetzen. Diese Bundesbehörden ergänzen die bereits in diesem Bereich tätigen Institutionen. Die Ankündigung erfolgte am Freitag in einer Pressemitteilung des Büros für Öffentlichkeitsarbeit des Justizministeriums. Die Bundesbehörden bekräftigten ihre Absicht, ihre bestehenden Befugnisse zur Durchsetzung der Bürgerrechte zu nutzen, um gegen Situationen vorzugehen, in denen künstliche Intelligenz die Bürgerrechte beeinträchtigen könnte. Dies ist eine gute Nachricht für den Schutz der amerikanischen Bürgerrechte.

Behörden zur Durchsetzung der Bürgerrechte

Zusätzlich zu den bereits mit dem Justizministerium kooperierenden Behörden haben fünf weitere Behörden zugesagt, ihre Befugnisse zur Durchsetzung von KI-Praktiken, die Bürger betreffen, einzusetzen. Zu den Behörden, die bereits seit April 2023 mit dem Justizministerium zusammenarbeiten, gehören die Kommission für Chancengleichheit im Arbeitsleben (EEOC), das Büro für Verbraucherschutz im Finanzwesen (CFPB), die Federal Trade Commission (FTC) und die Abteilung für Bürgerrechte des Justizministeriums.

Doch nun hat sich der Kreis durch die neuen Bundesbehörden erweitert, darunter das Ministerium für Gesundheit und Soziale Dienste, das Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung, das Arbeitsministerium, das Bildungsministerium, das Ministerium für Innere Sicherheit und die Abteilung für Verbraucherschutz der Zivilabteilung des Justizministeriums.

Die stellvertretende Generalstaatsanwältin Kristen Clarke von der Abteilung für Bürgerrechte des Justizministeriums sagte:

„Die Bundesbehörden senden eine klare Botschaft: Wir werden unsere kollektive Autorität und Macht nutzen, um die individuellen Rechte angesichts der zunehmenden Abhängigkeit von künstlicher Intelligenz in verschiedenen Bereichen des amerikanischen Lebens zu schützen.“ 

Er fügte außerdem hinzu:

„Da Social-Media-Plattformen, Banken, Vermieter, Arbeitgeber und andere Unternehmen zunehmend auf Algorithmen der künstlichen Intelligenz und automatisierte Systeme setzen, um ihre Geschäfte abzuwickeln, sind wir bereit, diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen, die die daraus resultierenden unfairen und diskriminierenden Folgen nicht angehen. Wir verfolgen einen ressortübergreifenden Ansatz zur Durchsetzung von Bürgerrechten und entsprechenden Gesetzen im Zusammenhang mit automatisierten Systemen, einschließlich KI.“

Eine neue öffentliche Webseite des Justizministeriums

Kristen Clarke, stellvertretende Generalstaatsanwältin der Abteilung für Bürgerrechte im US-Justizministerium, kündigte zudem eine Webseite speziell zu Bürgerrechten und KI-bezogenen Themen auf der Webseite der Abteilung für Bürgerrechte an. Dieser Schritt dient dazu, alle Inhalte zur Arbeit des Justizministeriums im Bereich KI und Bürgerrechte zusammenzuführen.

Die Pressemitteilung erwähnte auch ein Treffen hochrangiger Beamter der Bundesregierung und Leiter von Bürgerrechtsbüros, bei dem die potenziellen Risiken künstlicher Intelligenz (KI) erörtert wurden. Der KI-Beauftragte des Justizministeriums sprach zudem über die Anforderungen, die Behörden erfüllen müssen, um Technologierisiken wie KI-bedingte Diskriminierung in ihren Abläufen zu bewerten und zu minimieren. Es wurden außerdem Strategien zur Verbesserung der Koordination zwischen den Behörden und dem Justizministerium sowie zur Stärkung der Strafverfolgung und der externen Kommunikation diskutiert. Auch das öffentliche Bewusstsein für den potenziellen Missbrauch, die Verzerrungen und die Auswirkungen von KI wurde thematisiert.

Vertreter der Bundesbehörden informierten außerdem über ihre Maßnahmen und Verpflichtungen zur Sicherstellung bewährter Verfahren, Leitlinieninitiativen und anderer Ressourcen gemäß derdent. In der Pressemitteilung wurde zudem angekündigt, dass Leitlinien für bewährte Verfahren der Behörden bis Ende des Monats verfügbar sein werden.

Die klügsten Köpfe der Krypto-Szene lesen bereits unseren Newsletter. Möchten Sie auch dabei sein? Dann schließen Sie sich ihnen an.

Diesen Artikel teilen

Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Aamir Sheikh

Aamir Sheikh

Aamir ist Technologiejournalist mit fast sechs Jahren Erfahrung in der Krypto- und Technologiebranche. Er absolvierte die MAJ University mit einem MBA in Finanzen und Marketing. Derzeit arbeitet er für Cryptopolitan, wo er über die neuesten Entwicklungen auf den Kryptowährungsmärkten und Preisprognosen berichtet.

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS