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Richter ermutigen Anwälte, sich mit KI vertraut zu machen

VonRanda MosesRanda Moses
Lesezeit: 2 Minuten
Richter

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  • Richter rieten Anwälten, im Umgang mit KI klug vorzugehen, da diese die Rechtslandschaft verändere. 
  • Künstliche Intelligenz kann den Zugang zu Rechtshilfe erleichtern, birgt aber auch die Gefahr, dass Voreingenommenheiten in das System einfließen.
  • Anwälte müssen ihre KI-Tools sorgfältig prüfen, um immer einen Schritt voraus zu sein und die Technologie richtig einzusetzen.

Letzte Woche unterhielten sich hochrangige Richter mit Anwälten über künstliche Intelligenz (KI). Sie verändert die Rechtswelt grundlegend und wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Die Richter betonten, dass Anwälte sich mit den Entwicklungen auseinandersetzen und lernen müssen, KI richtig einzusetzen.

Richterin Maria E. Berkenkotter veranschaulichte dies anhand eines Autovergleichs. Sie erklärte, dass man, genau wie man die Grundlagen der Autowartung kennen muss, kein Mechaniker sein muss, um Auto zu fahren. Ähnlich verhält es sich mit Anwälten: Sie müssen keine KI-Experten sein, aber sie müssen genug wissen, um sie korrekt anzuwenden.

Künstliche Intelligenz im Rechtswesen ist nicht nur schwarz-weiß; sie hat ihre Vor- und Nachteile.

Es vereinfacht das Recht, ist aber nicht perfekt

Ein spannender Aspekt ist, dass KI den Zugang zu Rechtshilfe erleichtern kann. In Utah gibt es ein Testfeld, auf dem neue, unkonventionelle Formen der Rechtshilfe erprobt werden können. Dazu gehören Chatbots, die Rechtsberatung anbieten, und Tools zur Erstellung von Rechtsdokumenten. Bisher haben 24.000 Menschen auf diesem Weg Hilfe erhalten.

Es gibt jedoch auch eine Kehrseite. Wenn KI-Tools eine Vielzahl juristischer Texte analysieren, besteht die Gefahr, dass sie auch Vorurteile übernehmen und verbreiten. Zudem könnten hochentwickelte KI-Tools letztendlich nur denjenigen zugänglich sein, die sie sich leisten können, sodass anderen nur weniger attraktive Alternativen zur Verfügung stehen.

Die Richter wiesen außerdem darauf hin, dass die Regelungen zur KI etwas hinterherhinken. Der Kongress drängt nicht auf die Verabschiedung entsprechender Gesetze, wodurch zwar viel Handlungsspielraum besteht, aber auch viele Unwägbarkeiten. Beispielsweise prüft Colorado Regelungen zum Einsatz von KI bei Wahlen, etwa die Kennzeichnung von KI-generierten Bildern oder Videos von Kandidaten.

Richter übernehmen Verantwortung

Manche Richter zögern nicht. So wie Richter S. Kato Crews, der Anwälte nun verpflichtet, anzugeben, ob sie in ihren Schriftsätzen KI eingesetzt haben. Damit soll sichergestellt werden, dass Anwälte die Arbeit der KI überprüfen, bevor sie etwas einreichen.

Die Richter sprachen darüber, dass KI bereits jetzt vor Gericht für einige Probleme sorgt. Anwälte gerieten in Schwierigkeiten, weil sie KI nutzten, die gefälschte juristische Quellenangaben erstellte. Das zeigt, dass KI zwar äußerst hilfreich sein kann, aber auch ein unberechenbarer Faktor ist, der mit Bedacht eingesetzt werden muss.

Die wichtigste Erkenntnis? Künstliche Intelligenz wird Anwälte nicht ersetzen, aber Anwälte, die KI wirklich gut einsetzen können, könnten im Vorteil sein. Es geht nicht darum, KI im Rechtswesen zu verbieten, sondern darum, ihren erlernen . So profitieren alle von den technologischen Fortschritten.

Was kommt als Nächstes?

Da KI im Rechtswesen immer mehr an Bedeutung gewinnt, müssen alle – von Richtern bis hin zu Berufsanfängern – auf dem neuesten Stand bleiben. Es geht darum sicherzustellen, dass KI mehr Nutzen als Schaden bringt und dass das Recht für alle fair und zugänglich bleibt.

Kurz gesagt: Künstliche Intelligenz verändert das Recht grundlegend, und es liegt an allen im juristischen Bereich, Schritt zu halten. Ob es darum geht, das Recht zugänglicher zu machen oder neue technologische Herausforderungen zu bewältigen – die Zukunft des Rechts ist da und wird von KI angetrieben.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Randa Moses

Randa Moses

Randa Moses ist Redakteurin und Reporterin bei Cryptopolitan und berichtet über Technologie, KI, Robotik, Kryptowährungen, Betrug und Hackerangriffe. Sie ist seit 2017 in der Krypto-Branche tätig und arbeitete zuvor bei Forward Protocol, AmaZix und Cryptosomniac. Randa hat einen Abschluss in Elektrotechnik undtronvon der Universität Bradford.

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