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Der CEO von JP Morgan ist weiterhin gegen Bitcoin

In diesem Beitrag:

Zusammenfassung (TL;DR)

  • Der CEO von JP Morgan behauptet erneut, Bitcoin sei wertlos.
  • Versichert jedoch, dass die Bank ihren Kunden weiterhin Kryptodienstleistungen anbieten wird.

Jamie Dimon, der CEO der amerikanischen Spitzenbank JP Morgan, hat Bitcoin, die führende Kryptowährung, erneut als wertlos bezeichnet.

Trotz der anhaltenden Nachfrage nach Bitcoin seitens der Kunden der JP Morgan Bank zeigte sich der CEO unbeeindruckt von der Performance der Kryptowährung, obwohl viele andere Kritiker wie er angesichts des beeindruckenden Aufstiegs der letzten Monate aufgehört haben, Bitcoin anzugreifen.

In einem Interview mit CNBC am Montag bekräftigte Dimon seine Ansichten zu Bitcoin und betonte, dass das Asset aus seiner Sicht keinen inneren Wert besitze und er nicht dazu rate, es als ernsthafte Investition zu betrachten.

Dimon räumte jedoch ein, dass seine Meinung heute nicht die populärste sei.

„Ich persönlich halte bitcoin für wertlos. Unsere Kunden sind jedoch erwachsen und sehen das anders. Genau das macht Märkte aus.“

Trotz Kritik bietet JP Morgan weiterhin Kryptodienstleistungen an

Trotz der Behauptungen des CEOs, Bitcoin sei wertlos und eine Blase, bietet Dimons Bank ihren Kunden weiterhin Kryptodienstleistungen an.

Im Juni ermöglichte JP Morgan als erste große US-Bank allen vermögenden Kunden den Zugang zu Kryptowährungen. Cryptopolitan berichtete damals, dass die Bank ihrer Vermögensverwaltung die Genehmigung erteilt hatte, auf Bitcoin und andere Kryptowährungen zuzugreifen. Kunden der Bank können über JP Morgan-Berater fünf Kryptowährungsprodukte kaufen und verkaufen. Dieser Service ist weiterhin verfügbar.

Der CEO von JPMorgan versteht es offensichtlich, zwischen Emotionen und Geschäftsinteressen zu unterscheiden und versicherte, dass er seinen Kunden nun problemlos Anlageoptionen anbieten könne. „Wenn sie selbst bitcoinkaufen möchten, können wir diese zwar nicht verwahren, ihnen aber einen möglichst legalen und transparenten Zugang ermöglichen.“

Dimon hat mit seiner Kritik an der Krypto-Regulierung recht.
Nach seiner ablehnenden Haltung gegenüber Bitcoin sagte Dimon gegenüber Axios-CEO Jim VandeHei, er glaube, „die Regulierungsbehörden werden Bitcoin bis zum Gehtnichtmehr regulieren“.

Die US-Regierung hat sich in letzter Zeit verstärkt der Regulierung von Kryptowährungsmärkten gewidmet. Bloomberg berichtete am Freitag, dass die Biden-Administration eine Exekutivanordnung erwägt, die Bundesbehörden anweisen würde, den Kryptomarkt zu untersuchen und Empfehlungen dazu abzugeben.

Trotzdemtronder Bitcoin-Kurs nach Dimos Angriff stabil bei 57.700 US-Dollar und seine Marktkapitalisierung über 1 Billion US-Dollar.

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