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Japaner wegen illegaler Krypto-Mining-Programme mit einer Geldstrafe von 100.000 Yen belegt

VonMihir SharmaMihir Sharma
Lesezeit: 2 Minuten
Japaner werden wegen illegaler Krypto-Mining-Programme mit einer Yen-Strafe belegt

In Japan hat der Oberste Gerichtshof einen Mann für schuldig befunden, ohne Zustimmung der Besucher seiner Website illegale Krypto-Mining-Programme installiert und genutzt zu haben. Anfang März hatte das Bezirksgericht Yokohama den namentlich nicht genannten Mann noch freigesprochen. Nach der Urteilsaufhebung zeigte sich der Betroffene, ein Webdesigner, bestürzt und kündigte Berufung an.

Richter Tsutomu Tochigi bezeichnete den Vorfall als „böswilliges Verbrechen, das dem persönlichen Vorteil dient“ und stellte klar, dass die Besucher zu keinem Zeitpunkt über den Bergbau informiert wurden. Ihnen wurde keine Wahl gelassen, ob sie ihn akzeptieren oder ablehnen wollten.

Geschichte illegaler Krypto-Mining-Programme

Krypto-Mining-Programme benötigen viel Strom und Rechenleistung. Aufgrund der zunehmenden Beliebtheit des Krypto-Minings werden illegale Krypto-Mining-Programme, wie beispielsweise Schadsoftware, ohne Wissen der Nutzer auf deren Computern installiert. Diese Schadsoftware nutzt die Geschwindigkeit und Leistung des Computers, um die für das Mining erforderlichen Algorithmen auszuführen.

Im Mai letzten Jahres verhaftete die australische Polizei einen 33-jährigen IT-Mitarbeiter einer australischen Regierungsbehörde, der seinen Arbeitscomputer für Krypto-Mining zum persönlichen Vorteil manipuliert hattetracEinähnlicher Vorfalldent sich letztes Jahr auch in Kalifornien.

Die Ermittlungsbehörde hat ihn nie vor Vorschriften gewarnt

Der 32-jährige japanische IT-Mitarbeiter wurde im März letzten Jahres von allen Anklagepunkten freigesprochen. Das Gericht in Yokohama kam zu dem Schluss, dass die Auswirkungen und der entstandene Schaden minimal und von geringer Bedeutung waren. Das Gericht stellte außerdem fest, dass die Ermittlungsbehörde ihn nie vor der Nutzung solcher Programme gewarnt hatte.

Das Oberste Gericht hob zwar das Urteil auf, erklärte aber, dass diese Umstände nicht einmal für einen Freispruch in Betracht gezogen werden dürften. Es verhängte eine Geldstrafe von 100.000 Yen (910 US-Dollar).

Der Webdesigner hatte Coinhive, eine Software zum Krypto-Mining, auf der Website installiert. Sobald ein Nutzer die Website besuchte, begann die Softwarematicund ohne Wissen des Nutzers mit der Ausführung der Algorithmen.

 

Titelbild von Pixabay

 

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Mihir Sharma

Mihir Sharma

Mihir hat sich schon immer für Finanzen, Kryptowährungen und Blockchaintrac. Sein Hintergrund als Chemieingenieur ermöglicht ihm präzise und prägnante Nachrichtenberichte. Nach seiner Zeit bei English Forward News freut er sich auf sein nächstes Abenteuer in der Kryptowelt.

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