Im Vorfeld des G7-Treffens, das am 17. Juli in Frankreich stattfinden soll, haben sich japanische Regierungsvertreter getroffen, um die durch das Libra-Projekt von Facebook aufgeworfenen Fragen zu erörtern.
Die Taskforce setzt sich nun aus Beamten der lokalen Finanzaufsichtsbehörde, der Finanzdienstleistungsagentur, des Finanzministeriums und natürlich der Zentralbank zusammen.
Die Verantwortlichen werden die Probleme erörtern, die Libra für die Finanzpolitik des Landes mit sich bringen wird, und wie die Stabilität angesichts der potenziell größten Bank, die die Welt je gesehen hat, aufrechterhalten werden kann.
Facebooks Libra wird bei den G7-Treffen mit Sicherheit ein ernstes Diskussionsthema sein, da fast alle teilnehmenden Länder, einschließlich des Gastgeberlandes Frankreich, bereits kritische Erklärungen gegen Facebook abgegeben haben.
Frankreich hat bereits eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um die potenziellen Auswirkungen und Details des Libra-Projekts zu untersuchen. Eine Zusammenarbeit mit dem entsprechenden Team in Japan könnte daher zu schnelleren Antworten und Entscheidungen führen.
Frankreich könnte derzeit maßgeblichen Einfluss auf den Beginn der Verhandlungen haben, da das Thema mit Sicherheit eine zentrale Rolle spielen wird. Tatsächlich war es der französische Außenminister, der die Zentralbankgouverneure der G7-Staaten aufforderte, Schlussfolgerungen zu den möglichen Auswirkungen von Libra zu ziehen und zu erörtern, wie der Ausschuss solche finanziellen Schwierigkeiten bewältigen könnte.
Nach den Worten des Ministers plante Facebook, die Währungen, wie wir sie kennen, zu ersetzen.
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