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Japan plant jährliche Investitionen von 6,5 Milliarden US-Dollar in Chips und KI

VonNellius IreneNellius Irene
Lesezeit: 2 Minuten
Japan plant jährliche Investitionen von 6,5 Milliarden US-Dollar in Chips und KI
  • Die regierende Partei Japans plant, jährlich rund 1 Billion Yen (6,5 Milliarden US-Dollar) für die Förderung der Entwicklung von Chips und KI bereitzustellen.
  • Die Regierung plant, diese Mittel dem nationalen Haupthaushalt zuzuweisen, um eine stabile und langfristige Unterstützung zu gewährleisten.
  • Die jährlichen Fördermittel werden zu Japans größerem Plan im Umfang von 10 Billionen Yen (65 Milliarden US-Dollar) zur Stärkung seiner Technologiebranchen beitragen.

Die regierende Partei Japans, die Liberaldemokratische Partei (LDP), plant, jährlich rund 1 Billion Yen (6,5 Milliarden US-Dollar) für die Herstellung von Chips und die Förderung der Entwicklung künstlicher Intelligenz bereitzustellen. 

Die Regierung wird dieses Geld im regulären Jahreshaushalt bereitstellen, anstatt es in einem einmaligen Budget zu verankern, damit die Unterstützung konstant und besser planbar bleibt.

Der globale Markt für Halbleiter ist in den letzten zehn Jahren rasant gewachsen, vor allem getrieben durch UnterhaltungselektroniktronElektrofahrzeuge und künstliche Intelligenz. In Ländern wie den USA, Südkorea, Taiwan und China gab es erhebliche staatliche und private Investitionen in die Chipfertigung.

Japan ist ins Hintertreffen geraten, und Analysten warnen davor, dass der Staat bei Chiptechnologien der nächsten Generation immer weiter zurückfallen könnte, wenn er nicht regelmäßig investiert.

Japan stellt Mittel für Chips und KI im jährlichen Haushalt bereit

Die japanische Regierung hat die Halbleiterindustrie stets Nachtragshaushalten unterstützt. Diese Mittel wurden nur bei Bedarf bereitgestellt, sodass die Chiphersteller nie wussten, wie viel sie jährlich erhalten würden oder ob zukünftig weitere Gelder zur Verfügung stehen würden. Infolgedessen kämpfte die Branche jahrelang mit einem schleppenden Wachstum, und die Hersteller mussten auf neue Budgetentscheidungen warten, bevor sie neue Projekte starten konnten. 

Die Finanzierung erfolgte zudem unregelmäßig, da die Regierung zusätzliche Budgets nur dann bewilligte, wenn bestimmte Führungskräfte darauf drängten oder die Wirtschaft in eine schwierige Phase geriet. Unternehmen investierten keine großen Summen, da sie unsicher waren, ob die Unterstützung lange genug andauern würde, um ihre Projekte abzuschließen.

Das ändert sich nun jedoch, da die Regierung für den Jahreshaushalt ab April 2026 1 Billion Yen (6,5 Milliarden US-Dollar) bereitgestellt hat. Unternehmen können nun mit dem Bau neuer Chipfabriken beginnen, deren Fertigstellung mehrere Jahre dauern und erhebliche Investitionen erfordern kann.

Sie können auch Forschungszentren einrichten, um die Entwicklung neuer Technologien zu fördern und spezialisierte Ausbildungsprogramme zu entwickeln, um ihre Fachkräftebasis zu erweitern.

Japan baut seine Chip- und KI-Strategie im Rahmen eines langfristigen Plans im Umfang von 10 Billionen Yen aus

Japan war in den 1980er und 1990er Jahren der größte Hersteller von Chiptechnologien, die in Computern, Unterhaltungselektronik und Automobilen verwendet wurdentronzurück Taiwan, Südkorea und China 

Die Regierung will nun ihre einstige Stärke in der Halbleiterindustrie wiedererlangen und hat seit 2021 bereits rund 5,7 Billionen Yen (37,05 Milliarden US-Dollar) bereitgestellt. Der ehemalige Premierminister Shigerushibschlug einen Plan vor, der im Laufe der Zeit mehr als 10 Billionen Yen (65 Milliarden US-Dollar) an öffentlicher Unterstützung zur Revitalisierung der Chip- und KI-Industrie des Landes vorsieht. Im vergangenen Jahr bewilligte das Land 1,5 Billionen Yen (9,75 Milliarden US-Dollar) zur Umsetzung dieses Plans.

Die Regierung wird die 10 Billionen Yen schrittweise auszahlen und weiterhin zusätzliche Mittel bereitstellen, um Unternehmen die Durchführung großer Projekte und ein stetiges Branchenwachstum zu ermöglichen. Hinzu kommt, dass diese planbare, langfristige Unterstützung der japanischen Regierung höchstwahrscheinlich auch ausländische Chiphersteller dazu bewegen wird, Produktionsstätten in Japan zu errichten, da Investoren im Allgemeinen Märkte mittronstaatlicher Unterstützung bevorzugen.

Eine stabile Finanzierung wird auch dazu beitragen,tronPartnerschaften mit Unternehmen und Forschern in den USA und Europa aufzubauen, da diese Regionen ebenfalls ihre Chipindustrie stärken wollen.

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