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Technologieinvestoren drängen BlackLine zum Verkauf, da SAP Interesse gezeigt hat

In diesem Beitrag:

  • Mehrere Großinvestoren drängen BlackLine, einen Verkauf in Erwägung zu ziehen.
  • Ananym Capital, Tensile Capital und Sheffield Asset Management gehören zu den Aktionären, die auf ein Eingreifen drängen.
  • Investoren argumentieren, dass ein Verkauf einen höheren Wert freisetzen und das Wachstum unter einem größeren Mutterkonzern beschleunigen könnte.

Eine wachsende Gruppe einflussreicher Aktionäre drängt BlackLine Inc., einen Hersteller cloudbasierter Buchhaltungssoftware, zu einem möglichen Verkauf. Hintergrund ist die Nachricht, dass SAP SE, der deutsche Softwaregigant, erneut das Interesse potenzieller Käufertrachat. 

Der Druck entsteht dadurch, dass sich die Bewertungen von Softwareunternehmen abgekühlt haben und Anleger am öffentlichen Markt Bedenken darüber äußern, wo sich die Unternehmen für die nächste Wachstumsphase positionieren sollten.

BlackLine gilt seit geraumer Zeit als führender Anbieter von Softwarelösungen zur Automatisierung von Monatsabschlüssen und Abstimmungen. Zu den Kunden zählen Finanzabteilungen großer Unternehmen, die auf die Produkte von BlackLine setzen, um zusätzliche manuelle Buchhaltungsaufgaben zu automatisieren und Monatsabschlüsse effizienter zu erstellen.

Das Unternehmen profitierte in den letzten zehn Jahren maßgeblich vom allgemeinen Trend zum Cloud Computing. Das Umsatzwachstum hat sich zwar verlangsamt, jedoch nur ausgehend von einem historisch extrem hohen Niveau. Die Märkte sind in einer boomenden Wirtschaft weniger bereit, langfristige Gewinne für Softwareanbieter mit Abonnementmodellen zu garantieren.

Die einzige Möglichkeit für BlackLine, ihr Potenzial auszuschöpfen, besteht ihrer Ansicht nach in einem Zusammenschluss mit einem größeren Unternehmen, beispielsweise SAP, das ihre Produkte integrieren, weltweit verkaufen und wesentlich schneller alternative Einsatzmöglichkeiten für die Technologie entwickeln kann.

Investoren drängen auf strategische Überprüfung

Einige Investmentfirmen, die bedeutende Anteile an BlackLine halten, haben den Vorstand in den letzten Wochen darüber informiert, dass ein Verkauf des Unternehmens in Erwägung gezogen werden sollte. Zu ihnen gehören Ananym Capital Management, Tensile Capital Management und Sheffield Asset Management. Ein weiterer Großaktionär hat dem Vorhaben ebenfalls privat seine Unterstützung zugesagt.

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BlackLine wird derzeit unterbewertet, insbesondere angesichts des wachsenden Marktes für Software zur Automatisierung von Finanzabschlüssen. Eine Übernahme durch einen finanzstarken Investor könnte dem Unternehmen ein schnelleres Wachstum und eine verbesserte Produktintegration ermöglichen und den Aktionären durch einen höheren Kaufpreis unmittelbare Vorteile bringen .

Der Druck nahm zu, nachdem die aktivistische Investmentfirma Engaged Capital öffentlich einen Verkauf gefordert hatte. In dem Schreiben hieß es, das Unternehmen befinde sich an einem strategischen Scheideweg: Es verfüge zwar über starke Marktpositionen im Bereich der Finanzautomatisierung, doch das Wachstum habe sich verlangsamt, die Margen seien rückläufig und die Anlegerstimmung habe sich negativ entwickelt.

Owen Ryan, CEO von BlackLine, deutete im Rahmen einer Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen im letzten Monat den stark gestiegenen Anrufverkehr an. Der Vorstand sei sich der Stimmung der Aktionäre bewusst und stehe in regelmäßigem Austausch mit den Investoren, fügte er hinzu. Konkrete Angaben zu den nächsten Schritten für den Start eines offiziellen Verkaufsprozesses machte er jedoch nicht.

Dennoch argumentieren Befürworter des aktuellen Ansatzes von BlackLine, dass im Bereich der Finanztransformation noch erhebliches Wachstumspotenzial besteht. Sie weisen außerdem darauf hin, dass möglicherweise ein neues Technologiezeitalter angebrochen .

Viele Unternehmen arbeiten jedoch immer noch mit veralteten, manuell geführten Büchern, die einen erheblichen Teil ihrer Umsätze enthalten – Daten, auf die Palabra relativ guten Zugriff hat. Wer aber jetzt verkaufen will, sollte sich die Chance auf einen solchen Erfolg vielleicht schon heutetrac, nicht erst in ferner Zukunft, wenn Bieterwettbewerbe und damit einhergehend die Preissetzungsmacht noch zunehmen werden.

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SAP will seine Cloud-Finance-Strategie stärken

SAP hatte laut Medienberichten bereits Anfang des Jahres versucht, BlackLine mit einem Übernahmeangebot für die Unternehmensanteile zu erwerben. Der damalige Vorstand von BlackLine lehnte das Angebot ab und argumentierte, dass das Unternehmendentvon StreetAccount langfristig einen höheren Wert für sich selbst schaffen könne.

Die Aktien von BlackLine haben sich in diesem Jahr schwach entwickelt und schlossen zuletzt bei etwa 55 US-Dollar. Nach der Senkung der Gewinnprognose durch das Unternehmen fielen die Kurse weiter, da Anleger zunehmend skeptisch sind, ob BlackLine aus eigener Kraft eine über den Erwartungen liegende Performance erzielen kann.

Angesichts des zunehmenden Drucks der Investoren und der veränderten Marktdynamik steht BlackLine vor einer wichtigen strategischen Entscheidung: den bisherigen Weg der Unabhängigkeit weiterzugehen oder die Chance auf eine Partnerschaft oder einen Komplettverkauf zu nutzen.

Angesichts des Interesses von finanzstarken Akteuren, darunter SAP, könnte der nächste Schritt des Unternehmens entweder dazu beitragen, seine globale Präsenz auszubauen, oder es im Wettlauf um die Vorherrschaft in einem überfüllten Markt für Finanzautomatisierung zu weit zurückfallen lassen.

Die Anleger werden das Ergebnis genau beobachten, da es richtungsweisend dafür sein könnte, wie Softwareunternehmen in der Ära des Cloud Computing Flexibilität finden, um ihre Unabhängigkeit und ihren strategischen Spielraum zu bewahren.

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