Insiderhändler verdienen 20 Millionen Dollar mit dem Start von Focai.fun auf Solana

- Lookonchain deckte einen Fall von Insiderhandel bei FOCAI auf, bei dem Insider durch strategische Token-Käufe und -Verkäufe einen Gewinn von 20,5 Millionen Dollar erzielten.
- Der Börsengang von FOCAI verlief rasant und erreichte innerhalb von 11 Minuten eine Marktkapitalisierung von 50 Millionen US-Dollar. Inzwischen ist der Kurs jedoch auf 0,327 US-Dollar gefallen, bei einer Marktkapitalisierung von 32,7 Millionen US-Dollar.
- Analysten warnten vor einem möglichen Betrug bei FOCAI und nannten Warnsignale wie minimale Innovation, fehlende Kernfunktionen der Blockchain-Technologie und inkonsistente Dokumentation.
Lookonchain hat einen mutmaßlich schwerwiegenden Fall von Insiderhandel mit der Kryptowährung FOCAI auf der Solana -Blockchain aufgedeckt. Laut einem Beitrag von heute Morgen sollen Insider, die mit dem Token in Verbindung stehen, Gewinne in Höhe von 20 Millionen US-Dollar erzielt haben.
Die Untersuchung von Lookonchain ergab, dass 15 mutmaßliche Insider-Wallets insgesamt 67,16 SOL, was damals etwa 14.600 US-Dollar entsprach, für den Kauf von 605 Millionen FOCAI-Token ausgaben, was 60,5 % des Gesamtangebots des Tokens ausmachte.
Diese Transaktionen wurden auf Raydium, einer dezentralen Börse im Solana -Netzwerk, durchgeführt. Die Insider verkauften anschließend ihre gesamten Bestände für 94.175 SOL, was zum Verkaufszeitpunkt einem Wert von rund 20,5 Millionen US-Dollar entsprach. Dadurch erzielten sie einen Gewinn von 94.108 SOL bzw. etwa 20,48 Millionen US-Dollar.
Insiderhändler nutzten andere Wallets für „Market-Making“
In einem nachfolgenden Tweet korrigierte Lookonchain seine ursprünglichen Erkenntnisse und erklärte, es sei bestätigt worden, dass das Team hinter FOCAI andere Insider-Wallets benutzt habe, um das Token-Angebot zu erwerben, was das Projektteam weiter in die Orchestrierung des Handels verwickelt.
Korrektur:
— Lookonchain (@lookonchain) 4. Januar 2025
Ja, offenbar hat das Team weitere Insider-Wallets genutzt, um die benötigten Token zu erwerben.https://t.co/rw0wUi2nWG
Die Enthüllung hat in der Kryptowährungs-Community auf X eine erhebliche Reaktion ausgelöst. Die Nutzer äußerten sich schockiert und bestürzt über das Ausmaß der Gewinne, die durch offenbar vertrauliche Informationen erzielt wurden.
Laut Marktdaten von Coingecko Terminal legte die KI-Kryptowährung eintronDebüt hin und legte nach dem Onlinegang einen rasanten Wertanstieg hin. Innerhalb von nur elf Minuten erreichte das Projekt eine Marktkapitalisierung von über 50 Millionen US-Dollar. Auch das Handelsvolumen schnellte in die Höhe und erreichte innerhalb der ersten 47 Minuten nach dem Start 48,2 Millionen US-Dollar.
Nachdem es zu Insiderhandel gekommen war, fiel der Kurs auf 0,327 US-Dollar, die Marktkapitalisierung betrug 32,7 Millionen US-Dollar.
Analystendentvon Warnsignale
Ein Kryptoanalyst mit dem Nutzernamen @olegmetaverse veröffentlichte eine detaillierte Warnung auf X und bezeichnete das FOCAI-Projekt als potenziellen Betrug. Laut oleG wies die KI-bezogene Kryptowährung mehrere Warnsignale auf, die auf falsche Darstellung und mangelnde technische Integrität hindeuten.
$focai ist LARP lol$check @larpcheckAI
— oleG🗿 (@olegmetaverse) 4. Januar 2025
Ich analysiere den bereitgestellten Quellcode anhand der angegebenen Kriterien und erstelle einen umfassenden Betrugserkennungsbericht.
Bericht zur Betrugsanalyse von Kryptowährungsprojekten
1. Zusammenfassung
Gesamtrisikobewertung: 75/100 (Hohes Risiko)…
Die Analyse ergab, dass der Solana -Token offenbar eine Abspaltung oder ein Klon der bestehenden Kryptowährung Eliza ist und nur minimale eigene Beiträge enthält. Der Analyst hob die inflationäre Verwendung von Schlagwörtern wie „KI“ und „Blockchain“ in den Marketingmaterialien hervor, ohne dass es dafür stichhaltige technische Belege gäbe.
Ein weiteres großes Problem, auf das sie hinwiesen, war die uneinheitliche und unvollständige Dokumentation in verschiedenen Sprachen, was auf mangelnde Transparenz und möglicherweise auf den Versuch hindeutet, Investoren irrezuführen.
Sie stellten außerdem fest, dass der Quellcode des Projekts trotz der Behauptung einer Blockchain-Integration keine nennenswerten Blockchain- oder Kryptowährungsmerkmale aufwies, was im Widerspruch zu den Werbeversprechen stand.
Eine genauere Prüfung offenbarte eine unklare Token-Ökonomie, ein wichtiges Element für jedes seriöse Kryptowährungsprojekt, sowie das Fehlen einer ordnungsgemäßen Implementierung von Smarttrac, die für Blockchain-basierte Systeme grundlegend ist. Der Code selbst basierte größtenteils auf abgegriffenem Code, wies mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen auf und bot keinerlei Anzeichen für dezentrale Operationen.
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Florence Muchai
Florence berichtet seit sechs Jahren über Krypto, Gaming, Technologie und KI. Ihr Informatikstudium an der Meru University of Science and Technology sowie ihr Studium des Katastrophenmanagements und der internationalen Diplomatie an der MMUST haben ihr fundierte Sprachkenntnisse, Beobachtungsgabe und technisches Know-how vermittelt. Florence arbeitete bereits für die VAP Group und als Redakteurin für verschiedene Krypto-Medien.
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