Indiens Infosys gibt Vertrag mit Anthropologie zur Lieferung von „fortschrittlichen KI-Lösungen für Unternehmen“ bekannt

- Infosys und Anthropic haben eine Partnerschaft zur Bereitstellung von „agentischen KI“-Lösungen für stark regulierte Branchen wie Telekommunikation und Finanzdienstleistungen angekündigt.
- Die Zusammenarbeit integriert die Claude-Modelle von Anthropic in die Infosys Topaz-Plattform, um komplexe, mehrstufige Geschäftsprozesse zu automatisieren.
- Ein eigens dafür eingerichtetes Anthropic Center of Excellence wird sich zunächst auf den Telekommunikationssektor konzentrieren, gefolgt von einer Expansion in die Bereiche Fertigung und Softwareentwicklung.
Anthropic und Claude haben eine Zusammenarbeit angekündigt, um unabhängigedent -Systeme zu entwickeln, die komplexe Aufgaben und Geschäftsabläufe in den Bereichen Telekommunikation und Finanzen bewältigen können.
Agentische KI-Systeme erfreuen sich in jüngster Zeit institutioneller Beliebtheit, da sie so konzipiert sind, dass siedentfunktionieren und komplexe Aufgaben bewältigen können.
Infosys und Anthropic werden Agentic-KI- Systeme
Infosys hat eine bedeutende strategische Partnerschaft mit Anthropic angekündigt, in deren Rahmen Claudes Modelle in Infosys Topaz integriert werden, um agentenbasierte KI-Systeme zu entwickeln, die ganze Geschäftsprozessedentverwalten können.
Wenige Tage vor dieser Ankündigung hatte Anthropic Berichten zufolge 30 Milliarden US-Dollar in einer Serie-G-Finanzierungsrunde eingesammelt, wodurch das Unternehmen mit 380 Milliarden US-Dollar bewertet wurde. Anthropic plant, mit diesem Kapital seine globale Präsenz in Indien auszubauen und hat angekündigt die Eröffnung eines neuen Büros in Bengaluru
Die neue Zusammenarbeit mit Infosys ist ein wichtiger Bestandteil der Expansionsstrategie, da sie auf die riesige Entwicklergemeinschaft Indiens und die globale Nachfrage nach KI-Lösungen für Unternehmen abzielt.
Die Kooperation gründet ein eigenes Anthropic Center of Excellence im Telekommunikationssektor. Dort entwickeln die Unternehmen KI-Agenten zur Steuerung der „intelligenten Automatisierung“ für Netzbetreiber.
Diese Agenten werden den Netzwerkbetrieb übernehmen, der oft unglaublich komplex und streng reguliert ist.
Im Finanzdienstleistungssektor müssen große Banken ständig Betrugsfälle aufdecken und strenge staatliche Vorgaben einhalten. Die neuen KI-Lösungen ermöglichen es Unternehmen, Risiken schneller zu erkennen und die Berichterstattung über die Einhaltung von Vorschriften zu automatisieren.
Darüber hinaus können die Berater eine personalisierte Finanzberatung anbieten, indem sie gleichzeitig die gesamte Kontohistorie eines Kunden und aktuelle Markttrends berücksichtigen.
Claude-Modelle werden für Simulationen und die Produktentwicklung in der Fertigungs- und Ingenieurbranche eingesetzt. Dadurch verkürzt sich die Forschungs- und Entwicklungszeit, da die KI Tausende von Designiterationen testen kann, bevor ein einziger physischer Prototyp gebaut wird.
Welche Rolle spielt der „Claude Code“?
Ein wesentlicher Bestandteil dieser Vereinbarung ist das von Anthropic Claude Code, das Entwickler beim Schreiben und Verwalten von Software unterstützt. Infosys setzt Claude Code bereits in seiner Abteilung für Exponential Engineering ein, wodurch Infosys-Entwickler Code deutlich schneller schreiben, testen und debuggen können als zuvor.
Infosys und Anthropologie planen, Claude einzusetzen, um großen Unternehmen, die noch auf teure und schwer zu aktualisierende traditionelle Systeme setzen, die Migration in moderne Cloud-Infrastrukturen zu ermöglichen. Jüngsten Berichten zufolge stammen mittlerweile fast 4 % aller öffentlichen Commits auf GitHub von Claude Code.
Globale IT-Dienstleister wie Accenture, Tata Consultancy Services (TCS) und Wipro investieren ebenfalls Milliarden, um sich ihre Positionen auf dem KI-Markt zu sichern.
Ende 2025 und Anfang 2026 verzeichnete die Branche einen Anstieg von 33 % bei Fusionen und Übernahmen, da Unternehmen verstärkt KI-Expertise aufkauften. So erwarb beispielsweise Capgemini kürzlich einen Anbieter von automatisierten KI-Lösungen für 3,3 Milliarden US-Dollar, und TCS schloss bedeutende Verträge zur Modernisierung von Rechenzentren für KI-Workloads ab.
Auch Anthropic positioniert sich als wichtigste Alternative zur Microsoft-OpenAI-Allianz. Während OpenAI eng mit Microsofts Azure-Cloud verbunden ist, ist Anthropic das einzige bedeutende KI-Modell, das sowohl auf Amazon Web Services (Bedrock) als auch auf Google Cloud (Vertex AI) und Microsoft Azure verfügbar ist.
Das Unternehmen veröffentlichte am 5. Februar 2026 Claude Opus 4.6, das die Kontextkomprimierungsfunktion einführt. Diese ermöglicht es KI-Agenten, deutlich längere Aufgaben zu bearbeiten, ohne ihr „Gedächtnis“ für das Projekt zu verlieren. Zudem verfügt die Software über adaptives Denken, wodurch die KI entscheiden kann, wann sie mehr Zeit für die Lösung eines schwierigen Problems benötigt.
Die klügsten Köpfe der Krypto-Szene lesen bereits unseren Newsletter. Möchten Sie auch dabei sein? Dann schließen Sie sich ihnen an.

Hannah Collymore
Hannah ist Autorin und Redakteurin mit fast zehn Jahren Erfahrung im Bloggen und in der Eventberichterstattung. Sie absolvierte ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Arcadia University. Derzeit arbeitet sie für Cryptopolitanund berichtet dort über die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Kryptowährungen, Gaming und KI.
CRASH-KURS
- Mit welchen Kryptowährungen kann man Geld verdienen?
- Wie Sie Ihre Sicherheit mit einer digitalen Geldbörse erhöhen können (und welche sich tatsächlich lohnen)
- Wenig bekannte Anlagestrategien, die Profis anwenden
- Wie man mit dem Investieren in Kryptowährungen beginnt (welche Börsen man nutzen sollte, welche Kryptowährung am besten zum Kauf geeignet ist usw.)














