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Indiens ehemaliger Finanzminister dementiert Pläne zum Verbot privater Kryptowährungen

VonOwotunse AdebayoOwotunse Adebayo
Lesezeit: 2 Minuten,
private Kryptowährungen

Zusammenfassung (TL;DR)

  • Subash Garg sagt, es habe nie einen Plan gegeben, private Kryptowährungen zu verbieten
  • Garg sagte, alles sei nur ein kleines Missverständnis gewesen
  • Indiens Kryptomarkt floriert weiterhin

In den letzten Jahren gab es in Indien Bestrebungen, den Kryptohandel zu verbieten, da einige hochrangige Politiker die damit verbundenen Risiken erkannten. Kürzlich kursierten in den Medien Meldungen über ein geplantes Verbot aller privaten Kryptowährungen durch das Land. Wäre diese Meldung damals zutreffend gewesen, hätte dies das Ende aller Kryptoaktivitäten bedeuten können, obwohl ein Verbot noch nicht defi. Nun gibt es jedoch eine neue Entwicklung: Der ehemalige indische Finanzminister erklärte, der vorherige Gesetzentwurf habe nichts mit einem Verbot privater Kryptowährungen zu tun gehabt.

Garg sagte, der Gesetzentwurf sei falsch interpretiert worden

Laut dem ehemaligen Minister Subash Garg zählen digitale Vermögenswerte zu den Finanzinstrumenten mit großem Marktpotenzial. In seiner Stellungnahme erklärte Garg außerdem, die Probleme rund um das Verbot seien lediglich auf Fehlinterpretationen in den Medien zurückzuführen. Die Meldung, dass das indische Parlament einen Gesetzentwurf zur Abschaffung privater Kryptowährungen erwäge, löste bei den meisten Kryptohändlern des Landes Besorgnis aus. Diese Besorgnis wurde noch verstärkt, da das Parlament die genauen Bestimmungen nicht defi, was Medien und Händler zu eigenen Interpretationen veranlasste. Während diese Meldungen kursierten, sollen Kryptohändler einen Großteil ihrer Kryptobestände verkauft haben, da lokale Kryptobörsen einen massiven Ausverkauf aller digitalen Vermögenswerte verzeichneten.

Indiens Kryptosektor floriert weiterhin

In einem Interview mit einem lokalen Fernsehsender erwähnte Garg, dass dieses kleine Problem durch die Beschreibung des Kryptogesetzes. Er wies darauf hin, dass ein Verbot von Kryptowährungen kein gutes Bild abgeben würde. Garg sagte, der beste Weg sei, dass die indische Regierung vor der Ausarbeitung eines Regulierungsrahmens ein Referendum mit den wichtigsten Akteuren des Sektors abhält.

Garg erwähnte außerdem, dass die Regierung angesichts der Erwähnung von „privaten Kryptowährungen“ im Gesetzentwurf eine defidieses Begriffs anstreben sollte, damit Händler im Land wissen, wie es weitergehen soll. Laut Garg stieß die frühere Meldung über ein Verbot aller privaten Kryptowährungen auf unterschiedliche defi. Während einige von einem vollständigen Verbot aller digitalen Vermögenswerte ausgingen, glaubten andere, dass Kryptowährungen auf öffentlichen Blockchains davon ausgenommen wären. Der ehemalige Finanzminister äußerte sich auch zur Klassifizierung digitaler Vermögenswerte als Vermögenswerte. Seiner Ansicht nach kann der Kryptosektor nicht allein durch Börsen repräsentiert werden, da diese nur einen kleinen Teil der gesamten Krypto-Community ausmachen.

Abschließend erwähnte Garg, dass die Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) für Regierungen, insbesondere in Indien, eine große Herausforderung darstellen wird. Um dies zu ermöglichen, müssen sie zunächst einen einfachen Zugang zu mobilen Geräten und Wallets gewährleisten. In Indien ist das Interesse am Kryptosektor weiterhin enorm. Laut aktuellen Meldungen kündigte Coinstore an, in den indischen Markt einzutreten und drei Büros an strategischen Standorten zu eröffnen. Obwohl noch alle Genehmigungen ausstehen, zeigte sich ein Sprecher von Coinstore optimistisch, dass der Markteintritt die Kryptoakzeptanz und die regulatorische Aufsicht im Land vorantreiben wird.

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Owotunse Adebayo

Owotunse Adebayo

Adebayo ist ein Autor mit vier Jahren Erfahrung im Kryptobereich. Er absolvierte die Universität von Lagos mit einem Abschluss in Stadt- und Regionalplanung. Adebayo arbeitete für Tokenhell und CryptoTicker und verfasste dort Nachrichten zu Kryptowährungen und Fintech. Derzeit ist er als freier Mitarbeiter für Cryptopolitantätig.

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