Iggy Azalea sorgte heute mit ihrem Besuch an der New Yorker Börse (NYSE) für Furore an der Wall Street. In einem Video, das sie aus dem CNBC-Studio auf X (ehemals Twitter) teilte, fragte siedent: „Wie viel Geld habe ich euch heute eingebracht?“ Die Antwort ihres Teams war ein lautes „Eine Menge!“
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Dann legte sie noch einen drauf: „Glaubt ihr, ich schaffe es, bis zum Ende des Tages eine Marktkapitalisierung von 300 Millionen Dollar zu erreichen?“ Ihr Team zögerte nicht: „Natürlich schaffst du das.“ Und Iggy besiegelte es mit: „Genau, natürlich schaffe ich das!“ Stunden zuvor hatte Jim Cramer von CNBC geteilt und dazu geschrieben: „Mit Iggy Azalea, nach Börsenbeginn!“

Iggy sorgt in der Kryptowelt und an der Wall Street für Furore
Vor einigen Wochen brachte die australische Rapperin auf Solanaeine von ihr selbst gegründete Meme-Währung auf den Markt. Sie benannte sie nach dem beliebten Internet-Slangausdruck „Mother“, der coolen, erfolgreichen und ikonischen Frauen in der Popkultur vorbehalten ist. Und seitdem ist es ein Riesenerfolg!
Iggy beschreibt MOTHER als Token, das Unruhe stiften, Chaos verursachen und vor allem Spaß machen soll. Ziel ist es nicht nur, Memes zu tauschen, sondern Krypto-Neulinge auf unterhaltsame und zugängliche Weise zu informieren. Iggy möchte für Normalbürger und Prominente gleichermaßen eine Art Mentorin sein und sie in die Welt der Kryptowährungen einführen.

Iggy hat MOTHER aktiv auf ihren Social-Media-Kanälen beworben, insbesondere ihren 7,6 Millionen Followern auf X. Sie sprach auch offen über ihre Schwierigkeiten, sich in der Krypto-Community zurechtzufinden, und versprach, nicht aufzugeben, bis MOTHER wertlos ist. Ihr wurde schnell klar, dass die Community die treibende Kraft hinter Krypto-Projekten ist, und sie ist überzeugt, dass Krypto viel attraktiver wäre, wenn mehr Menschen das verstünden. Auch Forbes berichtete kürzlich über MOTHER und stärkte damit die Glaubwürdigkeit des Projekts.
Iggy gerät mit Vitalik Buterin aneinander
Iggys Einstieg in die Kryptowelt verlief nicht ohne Kontroversen. Kürzlich lieferte sie sich einen öffentlichen Streit mit Vitalik Buterin, dem hoch angesehenen Mitbegründer von Ethereum. Buterin kritisierte Promi-Token wie MOTHER als sinnlos und reine Geldmacherei. Er äußerte sich unzufrieden über die aktuelle Welle von Prominentenexperimenten auf dem Kryptomarkt.
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Ganz in Iggy-Manier konterte sie mit einem bearbeiteten Foto, das sie beim Stillen des Säuglings Buterin zeigte, und der Bildunterschrift: „Er war einfach nur hungrig und schlecht gelaunt.“ Dies löste eine hitzige Debatte und Kritik in der Krypto-Community aus. Doch damit nicht genug. Sie warf Buterin außerdem vor, Benzinkosten unterschlagen zu haben, und hinterfragte seine Verwendung des Geldes sowie seine Ansichten zu Wohltätigkeitsorganisationen und Krankenhäusern.

Diese bizarre Aussage rief Spott in der Krypto-Community hervor, viele waren überrascht über ihr Missverständnis der Funktionsweise von Gasgebühren in einem Blockchain-Netzwerk. Adam Cochran, Partner bei Cinneamhain Ventures, äußerte sich ebenfalls zu dem Vorfall.
Er erklärte, Iggys Äußerungen verdeutlichten die Marketingherausforderung von Kryptowährungen. „Iggys Annahme, Vitalik streiche die Gebühren ein, zeigt die Marketingherausforderung von Kryptowährungen. Deshalb glaube ich auch, dass L2-Plattformen der einzige Weg sind, um eine breite Akzeptanz bei den Verbrauchern zu erreichen. Ähnlich wie die meisten Verbraucher das Internet nicht verstehen und sich darauf verlassen, dass ihr Internetanbieter die Verbindung verwaltet.“
Cryptopolitan -Berichterstattung von Jai Hamid

