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Afrikanische Hotelketten sind laut einer Studie führend bei der KI-Einführung und ihren globalen Konkurrenten

VonEnacy MapakameEnacy Mapakame
3 Minuten Lesezeit
  • Eine Studie von Profitroom zeigt, dass Hotels in der MEA-Region ihre Konkurrenten bei der Einführung von KI übertreffen.
  • Die Hotelketten in Europa und Amerika hinken hinterher.
  • Allerdings gibt es noch einige Hürden bei der Ausschöpfung des vollen Potenzials dieser Technologie.

Laut einer neuen internationalen Studie von h2c ist die afrikanische Hotelbranche weltweit führend bei der Einführung künstlicher Intelligenz, obwohl es einige Hürden gibt.

Die Studie, die vom Hoteltechnologieanbieter Profitroom in Auftrag gegeben wurde, zeigt, dass Hotelketten in Afrika und dem Nahen Osten die Technologie schneller in ihre Abläufe integrieren und damit ihre Konkurrenten in Europa, Amerika und der Asien-Pazifik-Region übertreffen.

Dies geschieht auch vor dem Hintergrund, dass Afrika bereits als potenzielles globales Zentrum für KI-Entwicklungen gilt, wobei Technologiegiganten wie Microsoft prognostizieren, dass die Region eine Vorreiterrolle bei der Schaffung digitaler und KI-bezogener Arbeitsplätze einnehmen wird.

Die Einführung von KI in afrikanischen Hotelketten stellt Europa und Amerika in den Schatten

Die Studie zeigt, dass der Hotelsektor des Kontinents zwar bei der Einführung der Technologie im Vergleich zu anderen Regionen führend ist, ihm aber noch die notwendige Dateninfrastruktur fehlt, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Die Forscher stellten fest, dass 57 % der Hotelbetriebe im Nahen Osten und in Afrika (MEA) bereits KI-gestützte Funktionen in ihre Produkte und Dienstleistungen integriert haben.

Laut der Studie übertrifft diese Zahl die Adoptionsraten in Europa und Amerika, die jeweils bei 30 % liegen, sowie im asiatisch-pazifischen Raum mit 29 %. Die weltweite Integration von KI liegt laut der Studie bei lediglich 35 %.

„Afrikanische Hotels beweisen eine bemerkenswerte Führungsrolle bei der Umsetzung des KI-Potenzials in geschäftliche Realität“, sagte Katarzyna Raiter-Łuksza, Produktleiterin bei Profitroom.

„Besonders auffällig ist nicht nur die hohe Akzeptanzrate, sondern auch das Vertrauen, das afrikanische Hoteliers in diese Technologie im Vergleich zu ihren internationalen Kollegen haben.“

Raiter-Łuksza.

Laut der Studie wird dieses Vertrauen durch solide Investitionen gestützt, da Hotelketten im Nahen Osten und Afrika (MEA) im Vergleich zu ihren Wettbewerbern in Regionen wie Europa und Amerika eher dedizierte Budgets für KI bereitstellen. Die Studie zeigt außerdem, dass dieses finanzielle Engagement mit einem höheren Vertrauen in die Leistungsfähigkeit von KI einhergeht.

Die Hoteliers im Nahen Osten und Afrika (MEA) zeigten das größte Vertrauen in KI und erreichten mit 7,1 von 10 Punkten den gleichen Wert wie im asiatisch-pazifischen Raum, was über dem globalen Durchschnitt von 6,6 liegt. Sie zeigten sich auch am zufriedensten mit KI-gestützter Preisgestaltung und bewerteten diese mit 7,2 von 10 Punkten, verglichen mit nur 6,2 Punkten in Amerika.

Darüber hinaus äußern Hoteliers in der Region die geringsten Bedenken hinsichtlich negativer Auswirkungen von KI auf das Gästeerlebnis und den personalisierten Service. Nur 35 % gaben diese Sorge an, was weit unter dem globalen Durchschnitt von 50 % liegt.

Laut der Studie erstreckt sich dieser Optimismus auch auf die zukünftige Automatisierung: 59 % der Hotelketten im Nahen Osten und Afrika erwarten, dass ihr digitales Marketing bis 2030 vollständig automatisiert sein wird – ein deutlicher Kontrast zu den 37 %, die in Europa dasselbe erwarten.

Doch die Region steht weiterhin vor Herausforderungen

Trotz ihrer Vorreiterrolle zeigt die Studie jedoch auch, dass es entscheidende Hindernisse für den weiteren Fortschritt gibt. Fast die Hälfte – 47 % – der Hotelketten im Nahen Osten und Afrika berichten, dass Datensilos in den einzelnen Abteilungen die Einführung von KI behindern.

Laut den Forschern ist dies der weltweit höchste Prozentsatz und liegt deutlich über den in Europa gemeldeten 28 %. Diese Datenfragmentierung besteht auch dann noch, wenn 94 % der Befragten im Nahen Osten und Afrika (MEA) Echtzeit-Vorhersageanalysen von ihren Business-Intelligence-Toolsdent, verglichen mit einem globalen Wert von 84 %.

„Afrikanische Hotels haben ihre Konkurrenten bei der Einführung von KI überholt, stehen nun aber vor der Herausforderung, interne Datenbarrieren abzubauen und sicherzustellen, dass Plattformen und Systeme aufeinander abgestimmt sind.“

Raiter-Łuksza.

„Die nächste Herausforderung für das afrikanische Gastgewerbe besteht nicht nur in der Einführung von mehr KI-Tools, sondern auch in der Entwicklung einheitlicher Datenstrategien, die konsistente Gästeerlebnisse und messbare Geschäftsergebnisse ermöglichen“, fügte Raiter-Łuksza hinzu.

Weitere Hindernisse für die vollständige Einführung von KI sind das Fehlen einer unternehmensweiten KI-Strategie – eine Herausforderung, die auch andere Hotelketten weltweit bewältigen müssen. Die Studie ergab, dass 8 % der Hotels weltweit keine unternehmensweite KI-Strategie haben, während 62 % einen Mangel an KI-Expertise beklagen.

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