Die Hongkonger Wertpapieraufsichtsbehörde ( SFC ) beschleunigt offenbar die Zulassung der ersten Bitcoin Bitcoin Investitionsmarkt und ermöglicht institutionellen und privaten Anlegern ab sofort Bitcoin Investitionen über ETFs.
Branchengrößen wie Boshi Fund Value Partners Financial (derzeit noch auf die behördliche Genehmigung wartend), Harvest International und China Asset Management haben ebenfalls Fortschritte bei diesem neuen Anlagevehikel erzielt. Die Genehmigung der SFC gibt der Hongkonger Börse zwei Wochen Zeit, die Notierungsprozesse und damit verbundene Vereinbarungen abzuschließen. Dies ist ein Indiz für die Akzeptanz von Kryptowährungen und den Einzug neuer Technologien in den Finanzmarkt.
Der CEO der SFC plädiert für Technologie im Finanzwesen
SFC-CEO Julia Leung betonte, dass neue Technologien wie die verteilte Tokenisierung und die Ledger-Technologie die Effizienz der Finanzbranche steigern und gleichzeitig Anleger schützen können. Ihre Rede als Hauptrednerin auf dem HSBC Global Investment Summit unterstrich das Interesse der Aufsichtsbehörde an der Förderung technischer Innovationen in einem kontrollierten und sicheren Umfeld.
Neben dem technologischen Fortschritt hob Leung auch die Angleichung der Unternehmensberichterstattungsstandards an die Nachhaltigkeitsberichterstattungsstandards durch die SFC hervor. Diese Methode ermöglicht fundierte Entscheidungen im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen und unterstreicht die Entschlossenheit der Regulierungsbehörde, verantwortungsvolle Investitionen in der sich wandelnden Branche zu tätigen.
Hongkong bereit für erste Bitcoin -ETFs
Die erwartete Zulassung von Bitcoin -ETFs in Hongkong erfolgte drei Wochen nach der Genehmigung der ersten Tranche durch die US-Börsenaufsicht SEC. Dies unterstreicht das weltweit steigende Interesse an Krypto-Investitionen, da institutionelle Anleger angesichts der schwachen Aktienmarktentwicklung nach Alternativen suchen. Aktuell verwalten die zehn größten Bitcoin -ETFs weltweit Vermögenswerte im Wert von rund 57 Milliarden US-Dollar; die drei größten ETFs halten über 88 % davon.
Hongkong verfolgt im Vergleich zu ETFs einen völlig anderen Ansatz im Umgang mit Kryptowährungen. So die ZA Bank kürzlich an, Bankdienstleistungen für Stablecoin-Emittenten anzubieten, einschließlich der Verwahrung von Fiat-Reserven. Diese Initiative, die am 5. April bekannt gegeben wurde, ist Teil umfassenderer Bemühungen zur Förderung der lokalen Nutzung von Web3 und unterstreicht Hongkongs Bereitschaft, Innovationen im Bereich digitaler Vermögenswerte zu integrieren.

