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Hongkong schlägt Lizenzierung für an Fiatgeld gebundene Stablecoins vor

VonJames KinotiJames Kinoti
Lesezeit: 2 Minuten
Hongkong
  • Hongkong plant Regelungen für Fiat-referenzierte Stablecoins (FRS) und Lizenzierungsanforderungen.
  • Diese Regeln umfassen das vollständige Reservebankwesen, die Trennung von Vermögenswerten und die transparente Berichterstattung.
  • Dieser Schritt unterstützt das Web3-Ökosystem und signalisiert Hongkongs Bereitschaft für virtuelle Vermögenswertfonds.

Das Financial Services and Treasury Bureau (FSTB) und die Hong Kong Monetary Authority (HKMA) haben ein Konsultationspapier veröffentlicht, in dem sie ihren Vorschlag zur Akzeptanz und Regulierung von Fiat-bezogenen Stablecoins (FRS) in der Region darlegen. 

Diese bedeutende Entwicklung zielt darauf ab, einen regulatorischen Rahmen für von Stablecoins und gleichzeitig die damit verbundenen Risiken zu mindern. Die Konsultationsphase endet am 29. Februar 2024.

Lizenzierungspflicht für Stablecoin-Emittenten

Kern des Gesetzesvorschlags ist die Verpflichtung für Unternehmen, die aktiv die Ausgabe von FRS an die Öffentlichkeit in Hongkong vermarkten, eine spezielle lokale Lizenz der HKMA zu erwerben. Die vorgeschlagenen Kriterien für den Erhalt dieser Lizenz sind streng und umfassen mehrere Schlüsselelemente:

Reservedeckung: Emittenten von Stablecoins müssen Reserven vorhalten, die mindestens dem Nennwert aller im Umlauf befindlichen Stablecoins entsprechen. Dies gewährleistet die vollständige Deckung der Stablecoins und trägt zu ihrer Stabilität und Zuverlässigkeit bei.

Trennung und sichere Aufbewahrung: Die Gesetzgebung betont die Trennung und sichere Aufbewahrung von Rücklagen, um den Schutz der Gelder der Nutzer zu verbessern und Missbrauch vorzubeugen.

Offenlegung und Berichterstattung: Emittenten werden verpflichtet, transparente Offenlegung und regelmäßige Berichterstattung zu gewährleisten, um Verantwortlichkeit und Transparenz innerhalb des Stablecoin-Ökosystems zu fördern.

Es ist wichtig zu beachten, dass die vorgeschlagenen Regelungen algorithmische Stablecoins ausdrücklich vom Erhalt einer HKMA-Lizenz ausschließen, was die Bevorzugung von Stablecoins mittronReservedeckung unterstreicht.

Aufbau einer lokalen Präsenz

Um ihr Engagement für die Einhaltung regulatorischer Vorgaben weiter zu unterstreichen, müssen Stablecoin-Emittenten, die eine HKMA-Lizenz anstreben, zudem einen eingetragenen Firmensitz in Hongkong einrichten . Dieser Firmensitz muss über einen Geschäftsführer, ein Führungsteam und Schlüsselpersonal verfügen und damit den Bemühungen Hongkongs entsprechen, sicherzustellen, dass alle Aktivitäten im Zusammenhang mit der Stablecoin-Emission verantwortungsvoll durchgeführt werden.

Das vorgeschlagene Lizenzierungsverfahren für FRS steht im Einklang mit Hongkongs umfassenderer Strategie, das Wachstum des Web3-Ökosystems in der Region zu fördern. Finanzminister Christopher Hui betonte die Bedeutung dieses Schrittes: „Mit der Einführung des Lizenzierungsverfahrens für VA-Handelsplattformen im Juni dieses Jahres ist der Gesetzesvorschlag zur Regulierung von FRS eine weitere wichtige Maßnahme zur Förderung der Entwicklung des Web3-Ökosystems in Hongkong.“

Bereitschaft zur Genehmigung verschiedener Fonds

In einer gemeinsamen Anstrengung haben die HKMA und die Securities and Futures Commission (SFC) auch ihre Bereitschaft signalisiert, Anträge auf Zulassung verschiedener Fonds, einschließlich Virtual Asset Spot Exchange Traded Funds (VA Spot ETFs), entgegenzunehmen. 

Dieser proaktive Ansatz unterstreicht Hongkongs Engagement für die Akzeptanz einer breiten Palette von Finanzprodukten im Bereich virtueller Vermögenswerte.

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James Kinoti

James Kinoti

Als Krypto-Enthusiast teilt James mit Begeisterung sein Wissen über Fintech, Kryptowährungen, Blockchain und Zukunftstechnologien. Die neuesten Innovationen in der Krypto-Branche, Krypto-Gaming, KI, Blockchain-Technologie und anderen Bereichen beschäftigen ihn besonders. Seine Mission: tracüber die neuesten Entwicklungen in verschiedenen Branchen informiert zu sein.

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