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Hongkong greift erstmals seit 2020 in die Währungspolitik ein, um die Bindung des US-Dollars zu kontrollieren

In diesem Beitrag:

  • Hongkong kaufte US-Dollar im Wert von 6 Milliarden Dollar, um zu verhindern, dass seine Währung die obere Grenze ihres Handelsbandes durchbricht.

  • Dieser Schritt stellt die erste direkte Intervention der HKMA seit 2020 dar und wurde durch einen schwächeren US-Dollar ausgelöst.

  • China reduziert seine Bestände an US-Staatsanleihen und verlagert sein Kapital hin zu hypothekenbesicherten Wertpapieren, Anleihen staatlicher Institutionen und Private Equity.

Hongkong kaufte diese Woche US-Dollar im Wert von fast 6 Milliarden Dollar, um zu verhindern, dass die eigene Währung aus ihrem gesetzlichen Handelsbereich herausklettert.

Die Hong Kong Monetary Authority (HKMA) griff ein, nachdem der Hongkonger Dollar dentronRand seiner Bindungslinie erreicht hatte und sich der Marke von 7,75 pro Dollar näherte. Dies war das erste Mal seit 2020, dass sie diese konkrete Maßnahme ergriffen.

Ein Beamter der HKMA in New York bestätigte gegenüber Bloomberg, dass die Käufe echt, telefonisch und schnell getätigt wurden. Auslöser war der Wertverfall des US-Dollars, der den Hongkong-Dollar auf ein Niveau gedrückt hatte, das die Bindung an den US-Dollar gefährdete.

Die HKMA, die als Zentralbank der Stadt fungiert, hatte bereits 2022 und 2023 interveniert, indem sie Dollar verkaufte, als die lokale Währung zu schwach wurde und kurz davor stand, unter 7,85 zu fallen. Diesmal musste sie ihre Strategie ändern. Es handelte sich um Krisenmanagement in der Praxis, um ein System zu verteidigen, das seit den 1980er-Jahren besteht.

China beobachtet Fannie Mae und wendet sich gleichzeitig von Staatsanleihen ab

Parallel zu den Maßnahmen der Hongkonger Währungsbehörde (HKMA) an den Märkten reagierte auch die taiwanesische Zentralbank. Am selben Freitag legte der Taiwan-Dollar gegenüber dem US-Dollar um 3 % zu – der größte Tagesanstieg seit 1988. Auch die taiwanesische Zentralbank sah sich gezwungen, einzugreifen. Regional gesehen sind derzeit alle Währungsbehörden mit Währungsschwankungen konfrontiert, und niemand ruht sich aus.

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Anfang des Jahres erreichte eine Schlagzeile überdent Donald Trumps Reform von Fannie Mae und Freddie Mac die Schreibtische der chinesischen Devisenaufsichtsbehörden. Das erregte Pekings volle Aufmerksamkeit.

Beamte der staatlichen Devisenverwaltung (SAFE) wiesen ihr Team umgehend an, die mit dieser Änderung verbundenen Investitionsrisiken zu untersuchen.

Fannie Mae und Freddie Mac sind beides Hypothekenbanken, die Wohnungsbaudarlehen in Anlageprodukte umwandeln. Die US-Regierung übernahm sie nach der Finanzkrise 2008, doch Trump will sie nun aus staatlicher Hand nehmen.

Was den chinesischen Beamten besonders auffiel, war die Idee hypothekenbesicherter Wertpapiere mit impliziter US-Regierungsgarantie. Safe erwog diese – und sogar direkte Beteiligungen an Fannie Mae und Freddie Mac – als mögliche Alternative zu US-Staatsanleihen.

Auch sie rätselten nicht. Personen, die mit der Behörde vertraut sind, sagten, die Umstellung basiere auf dem Schutz der massiven chinesischen Devisenreserven, die nach wie vor stark an US-Dollar-Vermögenswerte gebunden seien.

Chinas US-Dollar-Bestände stammen aus der Zeit des exportorientierten Wachstums des Landes. Fabriken produzierten Waren für den Westen, cash floss zurück ins Land, und der Überschuss wurde in die Staatskasse gepumpt, um Washington bei der Aufrechterhaltung der Staatsfinanzen zu unterstützen.

Dieser Vermögensberg erreichte 2014 vier Billionen US-Dollar und ist seit 2016 nicht mehr unter drei Billionen US-Dollar gefallen. Zeitweise bestanden 60 % der chinesischen Reserven aus US-Dollar-Anlagen, wobei Staatsanleihen den größten Anteil ausmachten. Doch die Schwächen dieses Portfolios traten schnell zutage.

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In einer 2024 veröffentlichten Studie warnten Pan Liu und Zhang Weiwan von der Tsinghua-Universität davor, dass die Entwicklung des russischen Geldes verdeutliche, wie viel Kontrolle die USA durch ihr Dollar-System ausüben. Sie erklärten: „Die Lehre für China ist eindeutig.“

Zwischen Januar 2022 und Dezember 2024 China seine Bestände an US-Staatsanleihen um 27 % auf 759 Milliarden US-Dollar, ein deutlich schnellerer Rückgang als der Rückgang um 17 % im Zeitraum von 2015 bis 2022.

China hat nicht nur US-Staatsanleihen abgestoßen. Berichten zufolge wandten sie sich Agency-Bonds zu – Wertpapieren, die von Firmen wie Fannie Mae emittiert werden. Diese Anleihen weisen ähnliche Bonitätseinstufungen auf, bieten aber höhere Renditen. Von 2018 bis Anfang 2020 erhöhte China seine Bestände an Agency-Bonds um 60 % auf 261 Milliarden US-Dollar.

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