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HFSC stimmt für die Aufhebung der SEC-Richtlinie zur Krypto-Verwahrung

VonBrian KoomeBrian Koome
Lesezeit: 2 Minuten
HFSC
  • Der Ausschuss des Repräsentantenhauses stimmt für die Abschaffung der SEC-Regel zur Verwahrung von Kryptowährungen, um die Beteiligung von Banken an digitalen Vermögenswerten zu erleichtern.
  • Parteiübergreifende Unterstützung: 31 Abgeordnete stimmen für die Resolution und äußern Bedenken hinsichtlich der Hürden für Banken im Kryptobereich.
  • Kritiker warnen vor einer Aufhebung von SAB 121, da sie einen Verlust an Klarheit bei der SEC und Auswirkungen auf die Kryptoindustrie befürchten.

In einem entscheidenden Schritt hat der Finanzausschuss des US-Repräsentantenhauses (HFSC) für eine Resolution gestimmt, die eine Richtlinie der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) zur Verwahrung von Kryptowährungen aufhebt. Die Resolution zielt darauf ab, das im März 2022 eingeführte Staff Accounting Bulletin Nr. 121 (SAB 121) für ungültig zu erklären. Dieses Bulletin schreibt vor, dass Institute, die Kryptowährungen verbuchen, diese als Verbindlichkeiten in ihren Bilanzen ausweisen müssen.

HFSC-Unterstützung für die Lösung

Während einer Anhörung am 29. Februar stimmten die Mitglieder der HFSC, die beide politischen Lager repräsentierten, über die Resolution ab. 31 Mitglieder unterstützten die Maßnahme, 20 stimmten dagegen. Die HFSC argumentierte, dass Banken durch die Aufhebung von SAB 121 als Verwahrer digitaler Vermögenswerte agieren könnten, ohne regulatorischen Hürden ausgesetzt zu sein, und somit die Interessen der Verbraucher schützen würden.

Der republikanische Kongressabgeordnete Mike Flood, der die Resolution maßgeblich vorangetrieben hatte, kritisierte SAB 121 als ungerecht gegenüber Banken, die Krypto-Vermögenswerte verwahren wollen. Er hob die Diskrepanz bei der Behandlung verwahrter Vermögenswerte als Bilanzverbindlichkeiten hervor, was erhebliche Auswirkungen auf die regulatorischen Verpflichtungen der Banken, einschließlich der Kapital- und Liquiditätsanforderungen, haben könnte. Flood betonte die potenziellen Folgen solcher Anforderungen für den gesamten Finanzsektor.

Rechtliche und politische Auswirkungen der Resolution

Der von Flood und dem demokratischen Abgeordneten Wiley Nickel am 1. Februar eingebrachte Antrag argumentiert, dass SAB 121 die Grenzen eines Rechnungslegungsbulletins überschreitet und faktisch den Status eines Gesetzes erlangt. Seine Verabschiedung erfordert jedoch die Zustimmung beider Kammern im Repräsentantenhaus und im Senat, bevor SAB 121 für ungültig erklärt werden kann.

Während Befürworter der Resolution, wie der kryptofreundliche republikanische Kongressabgeordnete Tom Emmer, SAB 121 als illegal und schädlich für das Krypto-Ökosystem bezeichneten, warnten Kritiker, darunter die demokratische Kongressabgeordnete Maxine Waters, vor einer Aufhebung der Richtlinie. Waters kritisierte den Schritt und bezeichnete ihn angesichts der häufig geäußerten Klagen über regulatorische Unklarheiten im Kryptobereich als ironisch. Sie argumentierte, die Resolution behindere die Bemühungen der SEC, die Krypto-Regulierungen zu präzisieren.

SEC-Richtlinien und ihre Auswirkungen

Es ist wichtig zu beachten, dass SABs wie SAB 121 unverbindliche Leitlinien sind, die von der SEC verwendet werden, um zu verdeutlichen, wie Unternehmen die Kryptobestände ihrer Kunden bilanzieren sollen. Im Gegensatz zu formellen Vorschriften erfordern SABs keine öffentliche Bekanntmachung oder Kommentierungsfristen. Sie spielen jedoch eine entscheidende Rolle bei der Ausgestaltung regulatorischer Auslegungen im Finanzsektor.

Die Zustimmung der HFSC zu der Resolution markiert einen wichtigen Wendepunkt in der laufenden Debatte um die Regulierung von Kryptowährungen in den USA. Befürworter argumentieren, die Aufhebung von SAB 121 würde eine stärkere Beteiligung von Banken am Krypto-Verwahrungsmarkt ermöglichen, Kritiker warnen jedoch vor möglichen Auswirkungen auf die regulatorische Klarheit und die Finanzstabilität. Im weiteren Verlauf des Gesetzgebungsverfahrens bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen die Resolution letztendlich auf die Kryptoindustrie und den gesamten Finanzsektor haben wird.

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Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitanübernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent /oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Brian Koome

Brian Koome

Brian Koome verfügt über mehr als sieben Jahre Erfahrung im Bereich Blockchain- und Kryptowährungsberichterstattung und ist seit 2017 in der Branche aktiv. Er hat für führende Publikationen wie BlockToday.com geschrieben. Darüber hinaus entwickelte er den Ethereum -101-Kurs für BitDegree.org, bevor er als festangestellter Autor zu Cryptopolitan wechselte. Brians Themenschwerpunkte umfassen Evergreen-Guides, detaillierte Analysen, Interviews und Preisanalysen. Sein Fokus auf DeFi, Blockchain-Innovationen und aufstrebende Kryptoprojekte begeistert die Leser.

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