Die Mitarbeiter von Google DeepMind wollen sich aufgrund von Militär-KI-Deals und Verbindungen zu Israel gewerkschaftlich organisieren

- Rund 300 Mitarbeiter in den britischen Büros von Google DeepMind drängen auf die Gründung einer Gewerkschaft aufgrund von Bedenken hinsichtlich militärischer KI-trac.
- Die Bemühungen um eine Gewerkschaftsbildung werden durch Berichte befeuert, die Googles KI-Technologie mit dem israelischen Verteidigungsministerium in Verbindung bringen.
- Die Angestellten fordern, dass das Unternehmen seinetrackündigt; bei einem Scheitern der Verhandlungen wird ein Streik in Erwägung gezogen.
Die Angestellten der britischen Niederlassung von Google DeepMind planen die Gründung einer Gewerkschaft, um Bedenken hinsichtlich der Beteiligung des Unternehmens am Verkauf von KI-Technologien an Verteidigungsgruppen und seiner Verbindungen zur israelischen Regierung zu äußern.
Nach Angaben von drei mit der Angelegenheit vertrauten Quellen haben rund 300 Mitarbeiter der KI-Abteilung in London – unter der Leitung des britischen Nobelpreisträgers Sir Demis Hassabis – kürzlich Schritte unternommen, um der Communication Workers Union beizutreten.
Diese Bestrebungen zur Gewerkschaftsbildung erhöhen den Druck auf DeepMind, da der Mutterkonzern Google seine Bemühungen um die Kommerzialisierung seiner fortschrittlichen KI-Technologien intensiviert. Hassabis hat kürzlich angeregt, dass Unternehmen in demokratischen Staaten zusammenarbeiten sollten, um die nationale Sicherheit zu stärken.
Die Bemühungen um eine Gewerkschaftsbildung erfolgen vor dem Hintergrund wachsender Unzufriedenheit innerhalb von DeepMind, insbesondere nachdem Google im Februar sein Versprechen aufgegeben hatte, keine KI-Systeme zu entwickeln, die wahrscheinlich Schaden anrichten, wie etwa solche, die in Waffen oder Überwachungssystemen eingesetzt werden.
Die Spannungen nehmen zu, da Berichte Googles KI-Technologie mit israelischen Militäreinsätzen in Verbindung bringen
Die Initiatoren der Gewerkschaftsbewegung wiesen zudem auf wachsende Besorgnis über Berichte hin, wonach Google dem israelischen Verteidigungsministerium Cloud-Dienste und KI-Technologie liefert. Die israelische Regierung hat mit Google und Amazon einen 1,2 Milliarden Dollar schweren Vertrag über Cloud-Computing abgeschlossen, bekannt als Projekt Nimbus.
Die Spannungen wurden durch Medienberichte verschärft, wonach die israelischen Streitkräfte KI-Systeme zur Generierung von Zielen für Attentate und Angriffe im Gazastreifen eingesetzt haben. Es ist jedoch unklar, ob die israelischen Streitkräfte dafür kommerziell erworbene Software verwenden oder eigene entwickeln.
Ein an den Bemühungen um die Gewerkschaftsbildung beteiligter Ingenieur äußerte Bedenken und erklärte, dass die von ihnen entwickelte Technologie im laufenden Konflikt eingesetzt werde und die Angestellten nicht wollten, dass ihre Arbeit auf diese Weise verwendet werde. Er fügte hinzu, dass sich die Menschen getäuscht fühlten.
Gewerkschaftsbestrebungen gewinnen an Dynamik, da Google DeepMind wegen des Projekts Nimbus mit Mitarbeiterprotesten konfrontiert ist
Fünf Mitarbeiter von DeepMind haben in den letzten zwei Monaten gekündigt. Als Gründe nannten sie Bedenken hinsichtlich Googles Cloud-Computing-Abkommen mit Israel und des Rückzugs des Unternehmens von früheren Verpflichtungen zum ethischen Einsatz von KI.
mit Sitzblockaden protestiert hatten Project Nimbus,
Im Mai 2024 wandten sich die Mitarbeiter von DeepMind mit einem Brief an die Unternehmensführung und forderten die Beendigung dertrac. Sie führten auch Gespräche mit dem Management, ihre Forderungen wurden jedoch abgelehnt. Die Bemühungen um eine Gewerkschaftsgründung hängen nun von der formellen Anerkennung durch eine Abstimmung der rund 2.000 Mitarbeiter von DeepMind in Großbritannien ab.
festhält KI-Prinzipien , die Lage sich jedoch seit dem Versprechen von 2018, sich gegen KI-Waffen und Überwachung auszusprechen, deutlich verändert hat.
Obwohl Gewerkschaften im Technologiesektor, der sich lange gegen Versuche der Organisierung seiner Beschäftigten gewehrt hat, noch relativ selten sind, hat die Aktivität in letzter Zeit zugenommen, unter anderem bei Amazon und Apple. Google-Mitarbeiter gründeten 2021 in den USA die Alphabet Workers Union.
Eine mit den Gewerkschaftsbemühungen bei DeepMind vertraute Person erklärte, dass die Gewerkschaft, sollte sie anerkannt werden, mit dem Management verhandeln wolle, um die Aufhebung der Rüstungsabkommen des Unternehmens zu erreichen. Sollten die Verhandlungen scheitern, werde man einen Streik in Erwägung ziehen. Auch bei Google-Mitarbeitern in den USA laufen Berichten zufolge Gespräche über eine Gewerkschaftsgründung.
„Unsere Hoffnung – und die Hoffnung vieler Beteiligter – ist es, sicherzustellen, dass DeepMind von jeglichentracfernbleibt“, fügte die Person hinzu.
Google sah sich in der Vergangenheit mit Mitarbeiterunruhen aufgrund von Militärprojekten konfrontiert. 2018 kündigten mehrere Mitarbeiter, und Tausende unterzeichneten eine Petition gegen das Projekt Maven, einen Pentagon-trac, der KI zur Verbesserung von Drohnenangriffen einsetzte. Als Reaktion auf die Kritik entschied sich Google gegen einetracund verpflichtete sich öffentlich dazu, künftig keine KI mehr für Waffen- oder Überwachungszwecke zu entwickeln.
Ein hochrangiges Mitglied der Gewerkschaft CWU, das nicht für DeepMind arbeitet, merkte an, dass das Unternehmen bei seiner Gründung Mitarbeitertrac, die an Projekten mit positiver Wirkung mitwirken wollten. Seit der Übernahme durch Google im Jahr 2014 habe sich die Ausrichtung des Unternehmens jedoch geändert, und es konzentriere sich nun auftrac.
Sie räumten zwar ein, dass die Mitarbeiter von DeepMind im Allgemeinen gut bezahlt werden, betonten aber, dass dies nicht der alleinige Grund für ihren Beitritt zur Gewerkschaft sei. Vielmehr zeige es, dass sie sich zusammenschließen wollen, um Google zur Einhaltung des von ihnen propagierten Ethikkodex zu bewegen.
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