Der Stablecoin von Goldman Sachs könnte schon bald Realität sein

Wenn alles nach Plan läuft, könnten Krypto-Fans schon bald einen Stablecoin von Goldman Sachs erleben. Der amerikanische Finanzriese hat bekannt gegeben, an einem Stablecoin zu arbeiten, der an eine Fiatwährung gekoppelt sein soll. Es überrascht, dass Goldman Sachs die Einführung einer Kryptowährung erwägt, da die Bank sich in Krypto-Fragen bisher eher neutral verhalten hat.
Goldman Sachs hat sich in der Vergangenheit nicht eindeutig zu seiner Beteiligung am Kryptomarkt geäußert. Das Verhältnis des Unternehmens zu Kryptowährungen war stets ambivalent. Nach der Ankündigung des eigenen Stablecoins von Goldman Sachs dürfte sich dies jedoch ändern.
Wenige Details zum Stablecoin von Goldman Sachs
Die renommierte Investmentbank hat noch keine detaillierten Informationen zu ihrem Kryptoprojekt veröffentlicht. Es ist unklar, ob die in Entwicklung befindliche Kryptowährung auch Privatanlegern oder nur Banken zugänglich sein wird.
über die Kryptowährung CNBC-Interview. Er erklärte, das Unternehmen prüfe derzeit die wirtschaftliche Machbarkeit eines an Fiatgeld gekoppelten digitalen Tokens. Konkret soll ein Stablecoin geschaffen werden, der an den US-Dollar oder eine andere Fiatwährung gekoppelt ist. Interessanterweise ist Oli Harris, der zuvor am Quorum-Blockchain-Projekt beteiligt war, ebenfalls am Stablecoin-Projekt von Goldman Sachs beteiligt.
Goldman Sachs nähert sich der Blockchain-Technologie an
Goldman Sachs hat in der Vergangenheit Interesse an Blockchain gezeigt. 2018 prüfte das Unternehmen die Möglichkeit eines eigenen Handelstisches. Diese Pläne wurden jedoch nicht umgesetzt. Der Chief Operating Officer, David Solomon, erklärte öffentlich, dass sich das Unternehmen noch nicht im Kryptobereich engagiert.
Solomon erklärte 2019, dass die Tokenisierung von Vermögenswerten geprüft werde. Circle und BitGo sind einige der Projekte, mit denen Goldman Sachs versucht hat, in den Kryptomarkt einzusteigen.
Wenn man über den Stablecoin von Goldman Sachs spekulieren müsste, würde man vermuten, dass er institutionellen Anlegern wird. Er könnte den Stablecoins von JP Morgan und Signature Bank ähneln. Ein Stablecoin für die breite Öffentlichkeit erscheint zum jetzigen Zeitpunkt eher unwahrscheinlich.
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Gurpreet Thind
Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.
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