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Die deutsche Inflation sank im Juli auf 1,8 % und übertraf damit die Prognosen, da das Wachstum ins Stocken geriet

VonNellius IreneNellius Irene
Lesezeit: 2 Minuten,
  • Die Inflation in Deutschland sank im Juli auf 1,8 Prozent und lag damit niedriger als erwartet und unter dem Wert von 2 Prozent im Juni.
  • Die Preise stiegen in den einzelnen Bundesstaaten unterschiedlich, die Kerninflation blieb jedoch bei 2,7 %, und die Dienstleistungsinflation sank auf 3,1 %.
  • Die deutsche Wirtschaft schrumpfte im zweiten Quartal um 0,1 %, während die Eurozone kaum wuchs, wobei Spanien dastronWachstum aufwies.

Laut den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des deutschen Statistikamtes (Destatis) ging die Inflation in Deutschland im Juli auf 1,8 % zurück und blieb damit unter den Erwartungen. Laut einer Reuters-Umfrage hatten Ökonomen mit einem Rückgang der Inflation auf 1,9 % gerechnet.

Im Juni Inflationsrate des Landes lag bei 2 % und entsprach damit dem Zielwert der Europäischen Zentralbank.

Ökonomen und Analysten suchen noch immer nach den Auswirkungen der vondent Trump verhängten Zölle

Den vorläufigen Zahlen zufolge fielen die Inflationsdaten der einzelnen Bundesländer unterschiedlich aus: In einigen Regionen blieben die Inflationsraten unverändert, während sie sich andernorts leicht veränderten. In Nordrhein-Westfalen blieb die Inflation stabil bei 1,8 % (Stand: Juni). Auch Baden-Württemberg hielt seine Inflationsrate bei 2,3 %.

Die Inflationsrate im bayerischen Staat stieg dagegen von 1,8 % im Vormonat auf 1,9 %, während sie in Niedersachsen von 2,2 % auf 1,9 % sank.

Deutschland ist nach wie vor die größte Volkswirtschaft der Eurozone, weshalb seine Inflationsdaten für den Währungsraum besonders aussagekräftig sind. Die Eurozone wird ihre Inflationsdaten im Laufe dieser Woche veröffentlichen; die Erwartungen gehen von 1,9 % aus. Laut den Daten blieb die Kerninflation, die die volatilen Lebensmittel- und Energiepreise ausklammert, im Juli unverändert bei 2,7 % gegenüber Juni. Die Dienstleistungsinflation, ein wichtiger Indikator, ging im Juli von 3,3 % im Vormonat auf 3,1 % zurück.

Analysten beobachten die Inflationsentwicklung angesichts der Einführung der vondent Trump eingeführten Zollpolitik genau. Diese umfasst branchenspezifische Maßnahmen und vorübergehend angepasste Gegenzölle. Letzte Woche einigten sich die USA und die EU nach einer Verhandlungsrunde auf 15-prozentige Zölle auf EU-Importe. Analysten erwarten jedoch, dass diese Zölle die Preise in den USA in die Höhe treiben werden. Das Ausmaß ihrer Auswirkungen auf die Inflation jenseits der US-Grenzen ist aber noch ungewiss.

Einen Tag vor der Veröffentlichung der Inflationszahlen am Donnerstag veröffentlichte das deutsche Statistikamt (Destatis) eine erste Schätzung des deutschen BIP für das zweite Quartal, die einen leichtentracum 0,1 % gegenüber einem Wachstum von 0,3 % im vorangegangenen Quartal ergab.

Spanien führt das Wachstum an, während Deutschland und Italien nachlassen

Laut Eurostat das saisonbereinigte BIP stieg zweiten Quartal um 0,1 % und in der EU um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal. Im Jahresvergleich wuchs das saisonbereinigte BIP im zweiten Quartal 2025 in der Eurozone um 1,4 % und in der EU um 1,5 %, etwas weniger als im Vorquartal (1,5 % bzw. 1,6 %). 

Spanien verzeichnete mit einem Plus von 0,7 % das stärkste Quartalswachstum unter den EU-Mitgliedstaaten, gefolgt von Portugal mit 0,6 % und Estland mit 0,5 %. Das BIP sank in Irland um 1,0 % und ging in Deutschland und Italien jeweils um 0,1 % leicht zurück.

Im ersten Quartal 2025 stieg das BIP im Euroraum um 0,6 % und in der EU um 0,5 %, nachdem es im Euroraum im vorangegangenen Quartal stagniert hatte. Für das vierte Quartal 2024 hatten Ökonomen ein BIP-Wachstum von 0,1 % erwartet, nach einemtronals prognostiziert ausgefallenen Wachstum von 0,4 % im dritten Quartal. Die schwächere Entwicklung in Deutschland und Frankreich – den beiden größten Volkswirtschaften des Euroraums – dämpfte jedoch das Gesamtergebnis.

Die Daten des vierten Quartals zeigten, dass das deutsche BIP um 0,2 %trac, Frankreich einen leichten Rückgang verzeichnete und die italienische Wirtschaft im Quartal stabil blieb. Spaniens Wirtschaft wuchs hingegen im vierten Quartal um 0,8 %, und Portugal verzeichnete dank gestiegener Konsumausgaben sogar ein noch stärkeres Wachstum von 1,5 %.

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Nellius Irene

Nellius Irene

Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.

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