Bericht wird die Financial Action Task Force (FATF) der G7 ihren Aufgabenbereich im Kampf gegen Geldwäsche ausweiten. Die 1989 gegründete FATF ist eine Initiative der G7 zur Entwicklung von Standards und Richtlinien gegen Geldwäsche. Die Task Force setzt sich aus zwei regionalen Organisationen und 35 Mitgliedstaaten zusammen.
Marshall Billingslea,dent der FATF, erklärte, er freue sich auf die im Oktober beginnende FATF-Sitzung, die die bestehenden Lücken in den globalen Anti-Geldwäsche-Standards schließen soll. Die Task Forcedent prüfen, welche bestehenden Richtlinien auf Kryptowährungen anwendbar sind und gleichzeitig die Umsetzung dieser Vorschriften in den verschiedenen Ländern überprüfen. Billingslea betonte zudem die Wichtigkeit einheitlich anwendbarer Standards.
Billingslea merkte zudem an, dass die bestehenden Standards zur Bekämpfung von Geldwäsche „eher einem Flickenteppich gleichen“ und „erhebliche Schwachstellen sowohl für nationale als auch internationale Finanzsysteme“ schaffen. Er sagte außerdem, dass digitale Währungen trotz der Risiken dieser Anlageklasse weiterhin „große Chancen“ böten.
Kürzlich forderte auch die belgische Denkfabrik Bruegel eine einheitliche Gesetzgebung zu Kryptowährungen und eine verstärkte Kontrolle der Verteilung dieser digitalen Währungen. Die Denkfabrik wies auf die Einschränkungen bei der Politikentwicklung aufgrund der virtuellen Natur von Kryptowährungen hin.
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