Die japanische Finanzaufsichtsbehörde plant die Einführung von Margin-Handelslimits

Die japanische Finanzdienstleistungsbehörde (FSA) plant die Einführung von Margin-Trading-Limits an Krypto-Börsen.
In Japan sollen Margin-Handelsbeschränkungen eingeführt werden
Laut einem Bericht der Japan Times hat die japanische Finanzaufsichtsbehörde FSA Pläne zur Einführung von Margin-Trading-Limits bekannt gegeben, die den Handel mit Kryptowährungen an verschiedenen Börsen einschränken würden. Dies würde das Wachstum von Kryptowährungen hemmen und die Akzeptanz von Bitcoin in der Region beeinträchtigen. Die Behörde beabsichtigt, ein Margin-Limit von mindestens dem Doppelten der Einlagen der Nutzer sowie deren Hebelwirkung festzulegen.
Dieser Schritt folgte auf eine im Jahr 2019 von einer Selbstregulierungsorganisation eingeführte Obergrenze von viermal der Nutzereinlage für alle inländischen Börsen. Laut der Erklärung der Behörde diente diese Maßnahme dem Schutz der Anleger in Zeiten schwankender Marktpreise. Die FSA will der Volatilität des Kryptomarktes entgegenwirken. Durch die Festlegung von Margin-Handelslimits kann die Behörde zudem Marktmanipulationen verhindern und ein sicheres Handelsumfeld gewährleisten.
Das Gesetz über Finanzinstrumente und den Börsenhandel wird bald umgesetzt
Die Japan Times enthüllte, dass die „neue Regelung“ in einer Anordnung des Kabinettsbüros verankert werden soll. Die Anordnung soll durch das überarbeitete Finanzinstrumente- und Börsengesetz umgesetzt werden, das im Frühjahr dieses Jahres in Kraft treten soll. Unklar ist jedoch, ob die Beschränkungen sofort nach Inkrafttreten des Gesetzes gelten oder ob es eine Frist für die Einhaltung durch Unternehmen geben wird.
Der Handel mit Hebelwirkung (Margin Trading) erfreut sich in letzter Zeit großer Beliebtheit, insbesondere in Japan, wo das Interesse daran im Oktober 2019 einen Höchststand erreichte. Der Handel mit Hebelwirkung kann größere Marktbewegungen auslösen, vor allem wenn eine große Anzahl von Menschen gleichzeitig daran teilnimmt.
Titelbild von Pixabay.
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Ahmad Asghar
Als eingefleischter Gamer und Technikfan ist er seit fast zehn Jahren in der Tech-Branche tätig. Mit diesem Wissen und Einblick in die Materie berichtet er nun über Blockchain, Kryptowährungen und alles rund um Fintech, um anderen die Branche verständlicher zu machen.
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