Frankreich wird als nächstes die Facebook-Libra-Währung einer regulatorischen Prüfung unterziehen. Frankreich wird eine G7-Arbeitsgruppe einrichten, die Libra, seine Implementierung, Auswirkungen und mögliche Regulierungswege für die Zentralbanken der G7-Staaten eingehend untersuchen soll.
Reuters berichtet in einem Beitrag, dass der Gouverneur der französischen Zentralbank, François Villeroy de Galhau, der Ansicht ist, dass regulatorische Strenge dem Gemeinwohl dient.
Facebook im Senat aufgefordert hat, seinen Standpunkt zu erläutern.
Die französischen Behörden hingegen haben die Angelegenheit der G7 zur gemeinsamen Entscheidung vorgelegt. Dies könnte für Libra von enormer Bedeutung sein, da Zustimmungen ein kollektives Wachstum innerhalb der G7-Zone bedeuten.
Experten, Analysten und Regierungsbeamte auf der ganzen Welt haben Bedenken geäußert, da diese bestrebt sind, diese Währung zu kontrollieren und sie regulatorischen Kontrollen zu unterziehen.
Die von Benoît Cœuré geleitete G7-Arbeitsgruppe analysiert Facebook Libra hinsichtlich all dieser Aspekte. Cœuré ist Bankfachmann und Mitglied des Verwaltungsrats der Europäischen Zentralbank.
Der Gouverneur der Bank von England ist sich hingegen nicht so sicher, was den Facebook Libra Coin angeht, und glaubt, dass Facebook Libra hohen Anforderungen an Sicherheit, Solidität und behördliche Genehmigung seitens der Bank von England genügen müsste.
Russische Beamte vertreten eine ganz andere Position; sie lehnen Facebook Libra kategorisch ab und betrachten es als Bedrohung für das nationale System.
Frankreich ruft zum G7-Gipfel auf Facebook Libra auf